Quick Look
- Die Fifa hat beschlossen, die 104 Spiele der kommenden WM ohne Spieler auszutragen.
- Ziel ist es, das Turnier finanziell rentabler zu gestalten und Kosten zu senken.
- Fans sollen sich auf Sponsorenbotschaften konzentrieren.
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Why It Matters
Die Fifa hat eine Regeländerung für die kommende WM beschlossen, die besagt, dass die Spiele ohne Spieler stattfinden sollen. Dies soll das Turnier finanziell absichern und Kosten senken.
Fußballfans müssen sich auf eine kleine Änderung der Regularien bei der am 11. Juni startenden WM in den USA, Mexiko und Kanada gefasst machen: Die Fifa hat beschlossen, dass die 104 Partien der Weltmeisterschaft ohne Spieler stattfinden sollen.
Damit wolle man sicherstellen, dass das Turnier nicht zu einem finanziellen Flop für den Weltfußballverband werde, erklärt Fifa-Präsident Gianni Infantino. Analysten hätten nämlich festgestellt, dass die bisher getroffenen Maßnahmen bei weitem nicht ausreichten, so Infantino betrübt.
Fifa probiert alles
Dabei habe man wirklich alles versucht, um so viele Cents wie möglich aus der WM herauszupressen: astronomisch hohe Ticketpreise, als Trinkpausen getarnte Werbeunterbrechungen in jedem Spiel oder eine mindestens 30 Minuten lange Halbzeitpause mit Kaufempfehlungen für gesundheitsschädliche Lebensmittel im Finale. Doch in den Reihen der bekanntermaßen völlig verarmten Fifa habe man einsehen müssen, dass man leider unbedingt noch mehr Geld wolle, lässt Infantino schulterzuckend durchblicken.
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Artikeltyp :SatireInfantino konsequent
Deswegen habe man sich schweren Herzens dazu entschieden, die Kostenseite zu reduzieren. „Durch den Wegfall der Spieler spart sich die Fifa 300 Millionen Euro Abstellungsgebühren an die Vereine“, rechnet der Chef des Weltfußballverbands vor, „für diese Summe bekäme man auf einer Fifa-Ticketplattform derzeit fast 150 Eintrittskarten fürs Endspiel.“
Spiele deutlich übersichtlicher
Aber auch aus anderen Gründen sei der Verzicht auf die teuren Kicker nur von Vorteil: Niemand lenke fortan während der Partien mit spektakulären Tricks vom Betrachten der Werbebanden ab oder sorge mit unnötigen Torjubeln dafür, dass Zuschauer versehentlich die eingeblendeten QR-Codes für Partnerangebote verpassen. „Der moderne Fußballfan will heute keine komplizierten Dinge wie Spielzüge oder Emotionen sehen“, erläutert Infantino. „Er möchte Marken erleben.“
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Konkret sollen die Begegnungen künftig aus 90 Minuten bestehen, in denen zwei perfekt gepflegte Rasenflächen einander gegenüberliegen, während auf gigantischen Leinwänden wechselnde Sponsorenbotschaften erscheinen. Das Ergebnis der Partie werde anschließend von einer eigens gegründeten Tochterfirma der Fifa ausgelost – präsentiert von einem internationalen Wettanbieter.
Nagelsmann begrüßt Entscheidung
Während unverbesserliche Fußballromantiker die neuen Fifa-Regularien mit wütenden Worten verdammen, sich die Begegnungen aber dennoch anschauen wollen, ist die Laune in der deutschen Nationalmannschaft sprunghaft gestiegen. So zeigt sich Bundestrainer Julian Nagelsmann äußerst erleichtert darüber, dass Manuel Neuer nun Zeit bis zur EM 2028 bleibt, um seine Wadenverletzung auszukurieren.
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Open Questions
- Wie wird das Ergebnis der Spiele ermittelt?
- Wie wird die Unterhaltung für die Zuschauer sichergestellt?
- Welche Auswirkungen hat dies auf die Sponsoren?
- Wie reagieren die Vereine auf den Wegfall der Abstellungsgebühren?




