
Apollo sichert sich Easyjet für 5,7 Milliarden Pfund, nachdem Mitbewerber Castlelake den Rückzug angetreten hat.
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Castlelake hatte zuvor wochenlang um den Billigflieger Easyjet gebuhlt und das Angebot nach oben geschraubt.
Düsseldorf. Der britische Billigflieger Easyjet geht an den US-Finanzinvestor Apollo. Dieser sicherte sich nach einigem Hin und Her die Unterstützung des Managements und der Gründerfamilie Haji-Ioann für seine Offerte über 7,15 britische Pfund je Easyjet-Aktie beziehungsweise 5,7 Milliarden Pfund (6,7 Mrd Euro). Ein Gebot in dieser Höhe hatte Apollo bereits vor vier Wochen angedeutet.
Offen war noch, ob der US-Finanzinvestor Castlelake, der seit Mai um den Billigflieger gebuhlt hatte, noch mal nachlegt. Dies tat er aber nicht, sondern zog sich am Donnerstag endgültig zurück.
Vor der Ankündigung von Apollo, Easyjet für knapp sechs Milliarden Pfund kaufen zu wollen, hatte Castlelake über mehrere Wochen mit Easyjet über eine mögliche Übernahme verhandelt und dabei den Angebotspreis nach oben geschraubt. Zuletzt stellte der US-Finanzinvestor eine Offerte von 6,90 Pfund in Aussicht.
An der Börse ging es für die Easyjet-Aktie am Donnerstagnachmittag zunächst um bis zu zehn Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen über den Rückzug von Castlelake berichtet hatte. Als dann wenige Minuten später die Mitteilung über die Einigung mit Apollo über den Ticker lief, ging es mit dem Kurs kräftig nach oben.

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