Florian Lipowitz feiert Gesamtsieg bei Slowenien-Rundfahrt
Quick Look
- Florian Lipowitz gewann die Slowenien-Rundfahrt mit zwei Etappensiegen und starker Leistung vor der Tour de France.
- Er zeigte sich gut gerüstet für das Rennen in Frankreich.
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Why It Matters
Florian Lipowitz hat sich mit zwei Etappensiegen und dem Gesamtsieg bei der Slowenien-Rundfahrt für die Tour de France in Topform gezeigt. Er möchte seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen.
Florian Lipowitz ballte die Faust und reckte den Finger in die Höhe. Der deutsche Radstar hat mit zwei Etappensiegen und dem Gesamterfolg bei der Slowenien-Rundfahrt eine beeindruckende Generalprobe für die am 4. Juli beginnende Tour de France hingelegt. Nach einer scharfen Attacke am letzten Anstieg holte sich Lipowitz auf der fünften und letzten Etappe über 169,4 Kilometer von Litija nach Novo mesto den Tagessieg im Alleingang.
Bereits am Samstag hatte der 25-Jährige die Königsetappe nach Kranjska Gora gewonnen und erstmals seit dem 9. Juli 2024 wieder einen Profisieg geholt. „Das ist eine beeindruckende Woche der gesamten Mannschaft gewesen. Ich bin sehr stolz und freue mich über den zweiten Sieg hier“, sagte Lipowitz. Mit Blick auf die Tour ergänzte er: „Es sind noch zwei Wochen. Ich werde mich jetzt ein wenig erholen. Die Tour ist ein besonderes Rennen. Die Form ist gut.“
Der Red-Bull-Profi scheint für die Frankreich-Rundfahrt bestens gerüstet zu sein. Dort will er seinen Erfolg aus dem Vorjahr mindestens wiederholen, als er hinter Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard den dritten Rang belegt und als erster Deutscher seit 2006 das Podium in Paris erreicht hatte.
„Es war ein harter Tag, sehr heiß“, sagt Lipowitz
In der Heimat seines Rivalen Pogacar hatte Lipowitz leichtes Spiel, seine größten Konkurrenten waren nicht am Start. Die Entscheidung zum Gesamtsieg fiel am bis zu 20 Prozent steilen Anstieg nach Trska Gora, als Lipowitz der Konkurrenz davonfuhr. „Es war ein harter Tag, sehr heiß. Wir sind als Team super gefahren. In den letzten Anstieg sind wir hart reingefahren. Ich war oben als Erster und hatte die Lücke geöffnet. Ich bin dann weitergefahren, die Lücke wurde immer größer“, ergänzte Lipowitz.



