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Fußball-WM 2026: Vozinhas Mutter darf in die USA einreisen
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Süddeutsche Zeitung6/17/2026Sports11 min readGermany

Fußball-WM 2026: Vozinhas Mutter darf in die USA einreisen

Quick Look

  • Nachdem der Torwart der Kapverden emotional auf ihre Abwesenheit reagiert hatte, wird seine Mutter bei seinem zweiten WM-Match in den USA im Stadion sein.
  • Jonathan Tah kündigt an, den Gebetskreis bei der WM fortführen zu wollen.

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Why It Matters

Die Fußball-WM 2026 findet in den USA statt. Mehrere Meldungen betreffen die Spiele, Spieler und Sponsoren des Turniers.

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Fußball-WM 2026 Vozinhas Mutter darf in die USA einreisen

17. Juni 2026, 22:08 Uhr|

Nachdem der Torwart der Kapverden emotional auf ihre Abwesenheit reagiert hatte, wird sie bei seinem zweiten Match im Stadion sein. Jonathan Tah kündigt an, den Gebetskreis bei der WM fortführen zu wollen.

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Wichtige Updates

Sechs Tore, viel Spektakel: England gewinnt 4:2 gegen Kroatien

„Ich sehe nichts Falsches daran“: Rüdiger spricht über das WM-Gebet von Felix Nmecha

Ein Paraguayer pfeift das Deutschland-Spiel

Mexikanische Ente macht WM-Karriere - Im Trikot mit Söckchen

Messi zieht mit Miroslav Klose gleich

Das Wichtigste aus der Nacht

Es ist bisher die WM der Silberrücken. Vinícius Junior, Kylian Mbappé, Erling Haaland und Lionel Messi haben für ihre Länder getroffen. Wer fehlt noch? Cristiano Ronaldo, aber der erwischte mit Portugal keinen glücklichen Tag. Und sonst? Richtig: Harry Kane. Der tat gegen Kroatien zunächst etwas Unerhörtes – er verschoss einen Elfmeter. Aber weil Harry Kane eigentlich gar keine Elfmeter verschießen kann, tat ihm Kroatiens Torwart Dominik Livaković den Gefallen, und verließ die Torlinie zu früh. Kane durfte nochmal ran, traf mit 122 Kilometern pro Stunde, köpfte kurz darauf auch noch das zwischenzeitliche 2:1 und führte England zum umjubelten Sieg. Warum der in England eine besondere Art der Euphorie auslöst, hat unser Mitarbeiter Sven Haist hier aufgeschrieben:

Im zweiten Spiel der England-Gruppe L lieferten sich Ghana und Panama ein, Pardon, über weite Strecken ereignisloses Match. Ehe die Afrikaner in der Nachspielzeit noch das Tor des Tages erzielten.

Neben Kane war ein zweiter Bayern-Spieler der Protagonist des Abends. Luis Diaz erzielte für Kolumbien das 2:1 beim 3:1-Sieg seiner Mannschaft gegen Usbekistan. Damit hat die FC-Bayern-Offensivreihe Kane, Olise, Diaz einen höchst erfolgreichen ersten WM-Spieltag hinter sich. Olise bereitet bei Frankreichs Sieg zwei Tore vor.

Und noch eine gute Nachricht aus der Nacht: Ana Candida Evora, die Mutter von Vozinha, dem heldenhaften Torhüter der Kapverden, darf nun doch in die USA reisen und das zweite Spiel ihres Sohnes sehen. Das bestätigte sie Reportern der britischen BBC.

Vozinha sagte nach dem 0:0 gegen Spanien, seine Mutter hätte nicht in die USA reisen können, weil man das Geld fürs Visum nicht rechtzeitig hinterlegen konnte. Reisende von den Kapverden müssen vor dem Erhalt eines US-Visums 15 000 Dollar Kaution hinterlegen.

Tah über Gebet auf dem Platz: "Es ist am Ende ein schönes Zeichen"

Jonathan Tah will auch in der Zukunft nach den Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit Teamkollege Felix Nmecha und anderen Profis beten. „Ich bin dabei und wir werden das auch weiter fortführen, weil es am Ende, glaube ich, ein schönes Zeichen ist einfach“, sagte Tah bei MagentaTV. Es gehe um mehr als Fußball. „Es geht um Liebe, es geht um Nächstenliebe, es geht um Frieden, Dankbarkeit. Das sind die Werte, die wir nach außen vermitteln wollen.“

Auf Initiative von Nmecha hatten der 25-Jährige, Tah und Gegenspieler nach dem 7:1 beim WM-Auftakt des DFB-Teams gegen Curaçao einen Gebetskreis auf dem Platz gebildet. Die Szene in Houston hatte für Aufsehen gesorgt. Nmecha spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten. In der Vergangenheit hatten seine Social-Media-Posts mehrfach auch Kritik ausgelöst.

Glücksspielbehörde leitet offenbar Prüfverfahren gegen Fifa-Sponsor ein

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) hat offenbar ein Prüfverfahren gegen einen Fifa-Sponsor eingeleitet. Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet, geht es dabei um den Wettanbieter ADI Predictstreet. Demnach prüft die Behörde, ob es sich „um unerlaubtes öffentliches Glücksspiel“ handelt und ob bei den Übertragungen der Fußball-WM in Deutschland unzulässige Werbung zu sehen ist.

Nach Angaben der GGL verfügt das Unternehmen in Deutschland über keine Glücksspiellizenz. Werben dürfen hierzulande nur Anbieter, die auf der sogenannten „Whitelist“ geführt werden. ADI Predictstreet ist bei den WM-Spielen mit Bandenwerbung präsent sowie auf den Sponsorenwänden bei offiziellen Interviews und Pressekonferenzen.

ADI Predictstreet sieht derweil keinen Gesetzesverstoß. Das Unternehmen betreibe keine Marketing- oder Werbeaktivitäten, die auf Deutschland ausgerichtet seien, teilte ein Sprecher dem RND mit. Der Weltverband Fifa äußerte sich nach RND-Angaben bislang trotz mehrfacher Nachfrage nicht. ZDF-Sprecher Thomas Hagedorn erklärte dem RedaktionsNetzwerk, dass die Bilder vom Host-Broadcaster zur Verfügung gestellt werden würden. Der Sender sowie die ARD hätten „auf die Bandenwerbung in den WM-Stadien, die Teil der realen Umwelt ist, keinen Einfluss. Die Darstellungen stehen im Einklang mit dem Medienstaatsvertrag.“

Die Fifa hatte die mehrjährige Partnerschaft mit dem Unternehmen, das zum Firmennetzwerk der Herrscherfamilie von Abu Dhabi gehört und einen sogenannten Prognosemarkt anbietet, am 2. April bekanntgegeben.

Südafrikas Nationaltrainer will wegen Rot-Sperre protestieren – und verweist auf Messi

Südafrikas Nationaltrainer Hugo Broos hat den Fußball-Weltverband Fifa für die Rot-Sperre gegen seinen Spieler Themba Zwane scharf kritisiert. „Drei Spiele Sperre. Das ist viel, viel, viel zu hart. Vor allem, wenn ich sehe, was gestern bei Messi vorgefallen ist. Ich bin damit nicht einverstanden. Das frustriert mich“, sagte der Belgier vor dem vorentscheidenden Gruppenspiel gegen Tschechien am Donnerstag (18 Uhr/MagentaTV) in Atlanta.

Der Coach kündigte einen Einspruch an. Die Disziplinarkommission der Fifa hatte eine Sperre von drei Spielen aufgrund der Schwere des Vergehens ausgesprochen. Zwane hatte beim 0:2 zum Auftakt gegen Mexiko die rote Karte für eine Tätlichkeit gesehen – allerdings erst nach Eingriff des Videoschiedsrichters. „Die rote Karte war übertrieben", meinte Broos.

Lionel Messi war nach einem harten Foul mit offener Sohle auf der Wade seines Gegners im Spiel gegen Algerien in der Nacht zum Mittwoch mit einer Ermahnung davongekommen, der VAR hatte nicht eingegriffen. Es gab nicht einmal Gelb für Messi.

Sechs Tore, viel Spektakel: England gewinnt 4:2 gegen Kroatien

Es war das bislang beste Spiel bei dieser WM: Erst trifft Harry Kane doppelt für England, dann gleicht Kroatien zweimal aus. Doch Jude Bellingham und Marcus Rashford entscheiden die Partie. Hier geht’s zum Spielbericht:

„Ich sehe nichts Falsches daran“: Rüdiger spricht über das WM-Gebet von Felix Nmecha

Nationalverteidiger Antonio Rüdiger hat auf einer Pressekonferenz im deutschen WM-Quartier in Winston-Salem seinen Teamkollegen Felix Nmecha verteidigt. „Es ist etwas Persönliches. Er hat das gemacht, und ich sehe nichts Falsches daran“, sagte Rüdiger zu dem Gebetskreis, den Nmecha mit Jonathan Tah und Gegenspielern nach dem 7:1 für das DFB-Team gegen Curaçao gebildet hatte.

Die Szene im WM-Stadion von Houston hatte unterschiedliche Kommentare ausgelöst. Nmecha spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten. In der Vergangenheit hatten seine Social-Media-Posts mehrfach auch Kritik ausgelöst. Es seien doch „schöne Bilder“ gewesen, meinte Rüdiger. Im DFB-Team sei das religiöse Bekenntnis des Dortmunders kein Thema, versicherte Rüdiger.

Der Abwehrspieler von Real Madrid war mehrfach selbst für seinen muslimischen Glauben in die Kritik geraten. Andere Internet-Kommentare richteten sich mehrfach gegen sein kontroverses Verhalten auf dem Platz. „Ich weiß nicht, ehrlich gesagt, warum das so ist. Wie gesagt, für mich, so in der Social-Media-Welt, da bin ich der Buhmann. Das ist auch für mich okay“, sagte der Berliner. „Seriöse Kritik ist immer bei mir willkommen“, versicherte er.

Christian Charisius/dpa

Felix Nmecha und die Glaubensfrage

Wenn sein Klubtrainer ihm prophezeit, dass er der nächste 100-Millionen-Euro-Abgang Borussia Dortmunds wird; wenn der Bundestrainer über ihn sagt, er bringe „alles mit, um einer der besten Mittelfeldspieler der Welt zu werden“; und wenn er dann das erste Tor der DFB-Elf bei der WM erzielt, kann Felix Nmecha nicht viel falsch gemacht haben, als Fußballer.

Nmecha steht trotzdem in der Kritik. Nicht wegen seiner Performance auf dem Platz, sondern wegen seines Glaubens. Weil er Social-Media-Posts von fundamentalistischen Aktivisten gutgeheißen hatte, gab es 2023 in Dortmund Fans, die dagegen protestierten, ihn zu holen, und sei er noch so talentiert. Nmecha ist Teil des internationalen Netzwerks „Ballers in God", dem man eine Nähe zu evangelikalen Freikirchen nachsagt, die unter anderem meinen, Homosexualität „heilen“ zu können.

Dass er an Gott glaubt, zeigte Nmecha am Sonntag auch auf dem Platz. Nach dem 7:1 gegen Curaçao bildete er mit seinem Teamkollegen Jonathan Tah und fünf Spielern von der Karibikinsel einen Kreis – und betete. Nmecha erklärte anschließend am Mikrofon:

„Wir sind alle Christen, wir sind Brüder. Wir haben ein kleines Gebet zusammen gemacht.“

Felix Nmecha, deutscher Nationalspieler

Kaum jemand zweifelt an der Klasse des Fußballers Felix Nmecha, aber über seine Frömmigkeit wird diskutiert. David Kulessa und Philipp Selldorf sind der Frage nachgegangen, ob Nmecha nur ein sanfter Mensch oder ein christlicher Missionar ist. Den Text lesen Sie hier:

Drohne beim Training? Südkorea befürchtet Spionage-Vorfall

Im mexikanischen Guadalajara bereitet sich die südkoreanische Fußball-Nationalmannschaft gerade akribisch auf das wichtige Spiel gegen WM-Gastgeber Mexiko vor, nun hat dort aber ein unerwünschtes Flugobjekt für mächtig Aufsehen gesorgt: Wie mehrere südkoreanische Medien übereinstimmend berichteten, soll das Training des Teams weniger als zwei Tage vor dem zweiten Gruppenspiel von einer Drohne ausgespäht worden sein.

Entdeckt wurden die vermeintlichen Spionageversuche von einem südkoreanischen Sicherheitsmitarbeiter, im Anschluss brachten die zuständigen Sicherheitsbeauftragten das Objekt zum Absturz. Große taktische Geheimnisse soll das Fluggerät allerdings nicht aufgedeckt haben – die Mannschaft um Kapitän Heung-Min Son befand sich den Berichten zufolge noch mitten in ihrem Aufwärmprogramm. Auch der Fifa soll der Vorfall schon gemeldet worden sein.

In der Nacht auf Freitag (3.00 Uhr MESZ) sind die „Taeguk Warriors“ wieder im Einsatz, im Estadio Akron, gelegen im Vorort Zapopan der Millionenstadt Guadalajara, geht es dann möglicherweise bereits um den Gruppensieg. In ihren Auftaktpartien feierten sowohl die Südkoreaner (2:1 gegen Tschechien) als auch die Mexikaner (2:0 gegen Südafrika).

WM-Reporter im Gangsta’s Paradise

Da bucht man eine Unterkunft in vermeintlich bester Lage, keine zehn Autominuten vom Fußballstadion entfernt, und dann stellt sich heraus: Das Stadtviertel heißt zwar „Sunnyside“, gehört aber zu den gefährlichsten Ecken der USA. Genau das ist meinem Kollegen Philipp Schneider passiert, der für die SZ aktuell die deutsche Nationalmannschaft begleitet – in diesem Fall nach Houston zum ersten Vorrundenspiel gegen Curaçao.

Philipp schreibt: „Sunnyside, verrät eine Blitzrecherche über Houstons Problem-Stadtviertel, die einer auch vor der Buchung hätte unternehmen können, war 2015 der zweitgefährlichste Ort in den USA! Zum Opfer eines Gewaltverbrechens, die Info spuckt das Internet zackig aus, wird einer in Sunnyside (beliebtestes Tattoo der Gangmitglieder: „Sunnyside Pride“) demnach mit der Wahrscheinlichkeit, dass Nico Schlotterbeck in einem Vorrundenspiel der WM einen fatalen Fehlpass spielt: 1:11! Die häufigsten Straftaten, heißt es, sind Körperverletzung, Einschüchterung und Raub.“

Die gesamte Kolumne lesen Sie hier:

Nach Ebola-Quarantäne: Der Kongo steigt in die WM ein

Zum ersten Mal seit über 50 Jahren wird die Demokratische Republik Kongo heute Abend bei einer Fußballweltmeisterschaft auf dem Platz stehen. Um 19 Uhr deutscher Zeit trifft die Mannschaft aus Zentralafrika in Houston auf Portugal. Bei der letzten WM-Teilnahme, 1974 in Deutschland, trat das Land noch als Republik Zaire an.

Die Nationalmannschaft vertritt in Amerika ein Land, das gerade einen schweren Ebola-Ausbruch verkraften muss. Das hatte auch Einfluss auf die Fußballspieler: Vor ihrer Abreise in die USA hatte sich die kongolesische Nationalmannschaft wegen der US-Vorgaben für eine 21-tägige Quarantänezeit außerhalb des Landes aufhalten müssen, Testspiele wurden abgesagt. Das Team begab sich stattdessen in Belgien in gemeinsame Isolation.

„Zum Schutz der Sicherheit der amerikanischen Bevölkerung“ gilt diese 21-Tage-Frist laut der US-amerikanischen Heimatschutzbehörde für alle Reisenden aus dem Ebola-Gebiet. Die heimischen Fans haben daher kaum eine Möglichkeit, den Auftakt gegen Portugal live im Stadion zu erleben.

Die Profis, die es nun unter anderem mit Cristiano Ronaldo aufnehmen werden, leben allesamt im Ausland, sind aber dennoch „betroffen“ von der Situation, sagte der französische Trainer des kongolesischen Teams, Sébastien Desabre. Selbstbewusst sind sie dennoch:

„Wir fahren mit unseren Stärken und unseren eigenen Waffen zur Weltmeisterschaft. Man wird mit uns rechnen müssen.“

Cédric Bakambu, Stürmer der DR Kongo

Ein Paraguayer pfeift das Deutschland-Spiel

Wieder ein WM-Neuling an der Pfeife: Schiedsrichter Juan Gabriel Benitez aus Paraguay leitet das zweite Vorrundenspiel der deutschen Nationalelf am Samstag (22.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste. Das gab die Fifa am Mittwoch bekannt. Schon beim Endrunden-Auftakt des viermaligen Weltmeisters war ein WM-Debütant im Einsatz. Der Marokkaner Jalal Jayed hatte mit der Leitung der Partie gegen Curaçao (7:1) aber keine Mühe. Der 43 Jahre alte Benitez wird von seinen Landsleuten Eduardo Cardozo und Milciades Saldivar an den Seitenlinien unterstützt.

Als Vierter Offizieller ist Khalid Alturais (Saudi-Arabien) im Einsatz. Die Video-Assistenten gab der Weltverband nicht bekannt. Der in Asunción geborene Benitez steht seit 2019 auf der Fifa-Liste. Er war 2024 bei der Copa América im Einsatz, bei der Klub-WM im vergangenen Jahr pfiff er das Gruppenspiel zwischen Borussia Dortmund und den Mamelodi Sundowns aus Südafrika (4:3). Nationalspieler Felix Nmecha hat daran gute Erinnerung – er traf damals für den BVB.

Trinkpausen? Nicht in der Bundesliga und bei der Uefa

In der 1. und 2. Bundesliga sowie in europäischen Wettbewerben soll es anders als bei der laufenden Fußball-WM keine generell angesetzten Trinkpausen geben. „Über Trinkpausen wird w

Open Questions

  • Wird ADI Predictstreet sanktioniert?
  • Wie reagiert die FIFA auf die Werbebedenken?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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