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BackFußball-WM: Ägypten feiert ersten Sieg, Kap Verde überrascht Uruguay
Fußball-WM: Ägypten feiert ersten Sieg, Kap Verde überrascht Uruguay
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Die Zeit6/22/2026Sports5 min readGermany

Fußball-WM: Ägypten feiert ersten Sieg, Kap Verde überrascht Uruguay

Quick Look

  • Ägypten hat bei der Fußball-WM den ersten historischen Sieg gefeiert und Neuseeland mit 3:1 besiegt.
  • Kap Verde erkämpfte sich ein 2:2 gegen Uruguay, während Belgien gegen den Iran nur 0:0 spielte.
  • Spanien gewann klar gegen Saudi-Arabien.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 wird in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Mehrere Spiele finden in den USA statt, darunter auch die hier berichteten Partien.

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Neuseeland – Ägypten 1:3 (1:0)

Offensivspieler Mohamed Salah hat Ägyptens Fußballer zum historischen ersten Sieg bei einer WM geschossen. Der Spieler des FC Liverpool erzielte beim 3:1 (0:1) gegen Neuseeland den wichtigen zweiten Treffer und machte mit seiner Mannschaft einen großen Schritt in Richtung K.-o.-Phase.

Gemeinsam mit Mostafa Ziko (58.) und Trezeguet (82.) führte Salah (67.) die Ägypter im insgesamt neunten Anlauf erstmals zu einem Erfolg bei einer WM-Endrunde. Das Land führt nun die Gruppe G an. Für Neuseeland traf Finn Surman (15.) zur zwischenzeitlichen Führung.

Beide Mannschaften suchten von Beginn an den direkten Weg zum Tor. Jedoch waren die Neuseeländer in der ersten Halbzeit insgesamt gefährlicher. Auf einen Abschluss von Elijah Just in der 14. Minute folgte wenig später die Führung der Ozeanier: Völlig unbedrängt köpfte Surman ein. Ägypten kam erst in der 27. Minute durch den früheren Frankfurter Omar Marmoush zum ersten Abschluss. Darüber hinaus wirkten Mohamed Salah und seine Mitspieler gegen leidenschaftlich verteidigende Neuseeländer lange ideenlos.

Das änderte sich nach der Pause. Ägypten nutzte die sich bietenden Räume deutlich besser, auch wenn Neuseeland – etwa durch Callum McCowatt in der 52. Minute – gefährlich blieb. Der Ausgleich durch Zizo war dennoch verdient. In der Folge übernahm Ägypten zunehmend die Kontrolle und erzielte noch zwei weitere Treffer zum verdienten Endstand.

Am abschließenden Gruppenspieltag trifft Ägypten in Seattle auf den Iran. Die Mannschaft aus Nordafrika steht mit vier Punkten und der Aussicht auf mindestens einen Platz unter den acht besten Gruppendritten aber kaum mehr unter Druck. Neuseeland hat dagegen nur noch mit einem Sieg gegen die bislang enttäuschenden Belgier eine realistische Chance auf den Einzug in die K.-o.-Runde.

Uruguay – Kap Verde 2:2 (2:1)

Dem Überraschungsteam Kap Verde ist der nächste Coup bei der Fußballweltmeisterschaft gelungen. Sechs Tage nach dem sensationellen 0:0 gegen Titelfavorit Spanien erkämpfte sich der kleine Inselstaat ein 2:2 (1:2) gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay. Gegen den Gruppenletzten Saudi-Arabien hat das Team aus Westafrika am kommenden Samstag die Chance, sich gleich bei seiner ersten WM-Teilnahme für die K.-o.-Runde zu qualifizieren.

Vor 64.003 Zuschauerinnen und Zuschauern in Miami brachte Kevin Pina Kap Verde mit dem ersten Tor in der WM-Geschichte des Landes in Führung. Der Defensivspieler aus der russischen Liga verwandelte einen Freistoß aus rund 30 Metern in der 21. Minute direkt. Uruguay zeigte sich regelrecht geschockt durch den Rückstand. Erst kurz vor der Pause wurde der Favorit zwingender und traf prompt doppelt: Die beiden Tore innerhalb von nur sieben Minuten erzielten Maxi Araujo (44.) und Agustín Canobbio (45.+6).

Allerdings zeigte die Mannschaft von den Kapverden Moral: Nach dem Wechsel machte Uruguay den Fehler, die 2:1-Führung nur noch verwalten zu wollen. Das hielt Kap Verde im Spiel, und Uruguay wurde mit einem slapstickartigen Ausgleich bestraft. Der drei Minuten vorher eingewechselte Hélio Varela nutzte in der 61. Minute einen Fehlpass der Hintermannschaft Uruguays zum Ausgleich.

Uruguay drängte in einer wilden Schlussphase auf ein drittes Tor und vergab noch mehrere gute Chancen. Ein Schuss von Brian Rodríguez wurde geblockt (86.), ein Freistoß von Fede Valverde flog knapp über das Tor (90.), und auch Canobbio schoss bei einem schnellen Konter daneben (90.+3). Am Ende sicherte sich jedoch das westafrikanische Team den zweiten WM-Punkt.

Der Trainer von Kap Verde, Bubista, sagte nach dem Spiel: »Seit dem Beginn des Turniers sage ich: Wir wollen auf dem höchstmöglichen Level mithalten. Das haben wir jetzt zweimal geschafft. Und jetzt wollen wir einen zweiten Traum erfüllen: uns für die K.-o.-Runde zu qualifizieren.« Kap Verde kämpfe »definitiv um das Erreichen der nächsten Runde«.

Belgien – Iran 0:0 (0:0)

Belgien hat seinen enttäuschenden WM-Start gegen den Iran fortgesetzt. In Los Angeles spielten die Belgier erneut nur unentschieden gegen eine starke iranische Verteidigung. Auch Romelu Lukaku, der im ersten Spiel gegen Ägypten nach seiner Einwechslung noch den entscheidenden Impuls zum Ausgleich gegeben hatte und gegen den Iran in die Startelf gerutscht war, konnte dieses Mal keine Akzente setzen.

Den hohen Ballbesitzanteil konnten die Belgier nicht in Tore ummünzen. Im Abschluss wirkten sie oft zu ideenlos und scheiterten an der Defensive oder an Torwart Alireza Beiranvand, der vor allem mit einer Glanzparade in der 59. Minute überzeugte. Der Iran kam in wenigen Momenten vereinzelt zu guten Chancen, ein Tor wurde nach VAR-Überprüfung wegen Abseits aberkannt.

In der 66. Minute erhielt Nathan Ngoy dann die Rote Karte, und Belgien musste in Unterzahl weiterspielen. Das leitete eine spannende Schlussphase ein, in der beide Teams auf den Sieg drängten und sich mehrere Torschüsse herausspielten. Der Siegtreffer blieb aber aus.

Lesen Sie hier den ganzen Spielbericht.

Spanien – Saudi-Arabien 4:0 (3:0)

Am Abend hat bereits Spanien mit einem eindeutigen Sieg gegen Saudi-Arabien seine Klasse gezeigt. In Atlanta gewann der Europameister mit 4:0 und machte damit einen großen Schritt Richtung K.-o.-Runde.

Youngstar Lamine Yamal stand dieses Mal in der Startelf und brachte sein Team früh in Führung (11. Minute), kurz darauf schoss Mikel Oyarzabal zwei weitere Tore (21. und 24.). Es war die frühe Entscheidung in einem Spiel, in dem Saudi-Arabien chancenlos blieb. Mit einem Eigentor – dem bereits achten bei dieser WM – von Hassan al-Tambakti nach dem Seitenwechsel (49.) war das Endergebnis besiegelt. Ein vermeintliches Tor zum 5:0 von Ferran Torres wurde wegen Abseits nicht gezählt.

Anders als gegen Kap Verde trat Spanien dieses Mal erwartungsgemäß dominant auf und suchte konsequent nach Abschlüssen. Dem hatte die saudische Abwehr nichts entgegenzusetzen. Entsprechend verdient war auch der klare Sieg. Saudi-Arabien muss nach zwei Spielen mit nur einem Punkt und einer Tordifferenz von minus vier um das Weiterkommen bangen.

Open Questions

  • Wie werden sich die Ergebnisse auf die K.-o.-Phase auswirken?
  • Welche Teams qualifizieren sich für die nächste Runde?

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This article was originally published by Die Zeit.

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