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German Employers Warn Against Mandatory Reserve Service
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Spiegel Wirtschaft6/1/2026Politics2 min readGermany

German Employers Warn Against Mandatory Reserve Service

Quick Look

  • German employers are concerned about mandatory reserve service plans, warning it could strain businesses already facing staff shortages.
  • They emphasize the need for predictability and legal transparency for companies.

AI-generated summary

Why It Matters

Germany's Defense Ministry is proposing mandatory reserve service to strengthen the Bundeswehr, moving away from the current voluntary system which requires both former soldiers' and employers' consent. This plan is justified by national security concerns.

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»Die doppelte Freiwilligkeit hat sich als tragfähiges Modell bewährt, um die Interessen von Bundeswehr und Wirtschaft in Einklang zu bringen«, sagte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung «. »Daran sollte festgehalten werden«, mahnte Dulger.

Bisher setzt die Teilnahme an Reserveübungen nicht nur das Einverständnis der ehemaligen Soldaten voraus, für eine Freistellung im Beruf muss auch der Arbeitgeber zustimmen. Zur Stärkung der Reserve der Bundeswehr sollen laut einem Gesetzentwurf aus dem Verteidigungsministerium jedoch alle, die einen Wehrdienst absolviert und ein bestimmtes Alter haben, verpflichtend zum Dienst herangezogen werden können – auch zu Friedenszeiten.

Im Raum stehen demnach Übungen im Umfang von zwei Wochen pro Jahr oder alle zwei Jahre. Begründet werden die Pläne mit Verweis auf die nationale Sicherheit. In der Zeit, in der Reservisten an Übungen teilnehmen, fehlen sie jedoch in den Betrieben, in denen Personal vielerorts ebenfalls knapp ist. Für die ohnehin schon stotternde Wirtschaft wäre dies eine zusätzliche Belastung.

»Planbarkeit und rechtssichere Transparenz« verlangt

»Freiwillig ist der Wehrdienst«, hatte Verteidigungsminister Pistorius im kanadischen Montreal betont. Wer den Wehrdienst antrete, wisse, »dass dann anschließend für ihn eine Verpflichtung daraus folgt, auch Reserveübungen durchzuführen«. Der SPD-Politiker verwies auf die Aufgabe, den geplanten 260.000 Männern und Frauen in der aktiven Truppe 200.000 Reservisten an die Seite zu stellen. Diese würden wesentlich über den neuen Wehrdienst gewonnen. Reservedienstleistende sollten von sinnvollen Übungen profitieren. »Aber für uns ist wichtig, das kann nicht auf Freiwilligkeit basieren. Deswegen wird es eine Verpflichtung geben«, sagte Pistorius.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) mahnt dazu, die Anforderungen von Bundeswehr und Wirtschaft sorgfältig auszutarieren. »Gerade beim Ausbau der Reserve und einer verbindlichen Heranziehung von Beschäftigten braucht es einen Ausgleich zwischen den personellen Bedarfen der Bundeswehr und den betrieblichen Erfordernissen der Unternehmen«, sagte Dulger. Insbesondere benötigten die Unternehmen »Planbarkeit und rechtssichere Transparenz«. Sie müssten wissen, welche ihrer Beschäftigten zu Reservediensten einberufen werden könnten.

Eine Reservepflicht gab es in der Bundesrepublik bereits. Sie war jedoch vor Jahren vom damaligen CDU-Verteidigungsminister Thomas de Maizière beendet worden, als auch die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt wurde.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • The government will likely implement some form of mandatory reserve service, but with modifications to address employer concerns.

    Likely · Within months

  • There will be ongoing negotiations between the Defense Ministry and employer associations to find a compromise.

    Very likely · Within weeks

Open Questions

  • What specific age groups will be affected by the mandatory service?
  • What will be the exact duration and frequency of the annual reserve exercises?
  • How will the government ensure transparency and predictability for businesses?
  • What measures will be in place to mitigate the economic impact on companies?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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