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Seit über einem Jahrzehnt warten Fans auf den nächsten Teil der "Grand Theft Auto"-Serie. In wenigen Monaten ist es endlich soweit. Finanziell gesehen ist es sehr wahrscheinlich, dass sämtliche Rekorde der Szene gebrochen werden - und auch darüber hinaus.
Einem Bericht des "Forbes"-Magazins zufolge erwarten Analysten, dass "Grand Theft Auto 6" am Tag seiner Veröffentlichung bis zu 40 Millionen Mal verkauft wird. Das entspräche einem Umsatz von 3 bis 4 Milliarden US-Dollar. Sollte dies eintreten, würde Herausgeber Take-Two Interactive seinen eigenen Rekord brechen, den das Unternehmen 2013 mit "GTA 5" aufgestellt hatte, als das Spiel am Erscheinungstag 815,7 Millionen US-Dollar einspielte.
Andere Analysen gehen von geringeren, aber dennoch extrem hohen Zahlen aus. Die meisten Experten rechnen mit Verkäufen zwischen 40 und 60 Millionen im ersten Jahr, rund 30 Millionen davon in der ersten Woche. Das Konsolenspiel kommt in der Basisversion zum Preis von 79,99 Euro auf den Markt. Eine "Ultimate Edition" kostet 99,99 Euro.
Der Vorgänger "GTA 5" ist mit fast 230 Millionen verkauften Exemplaren eines der erfolgreichsten Spiele aller Zeiten. "GTA 6" ist seit über acht Jahren in Entwicklung. Nach zwei Verschiebungen soll es nun am 19. November erscheinen. Im Gangster-Epos von Entwickler "Rockstar" geht es um Lucia und Jason. Das Liebespaar findet sich laut dem Entwickler "auf der dunkelsten Seite des sonnigsten Ortes in ganz Amerika wieder. Inmitten einer kriminellen Verschwörung, die sich über den ganzen Bundesstaat Leonida erstreckt."
Dokumenten zufolge, die im Netz kursieren, hat "GTA 6" bereits mehr als zwei Milliarden Dollar gekostet. Damit ist der Spiele-Blockbuster um ein Vielfaches teurer als die kostspieligsten Filme aller Zeiten. Laut Statista liegt dort derzeit "Star Wars: Das Erwachen der Macht" auf Platz Eins - mit Kosten von 533,2 Millionen. Global hatte der 2015 erschienene Streifen rund zwei Milliarden Dollar eingenommen, was ihn zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten macht. Allen Anzeichen nach dürfte "GTA 6" auch hier jedoch nochmal eine Klasse höher spielen.

Volkswagen-Mitarbeiter sind an Aufregung gewohnt, doch das aktuelle Managementverhalten mit radikalen Sparplänen und drohenden Stellenkürzungen bis 50.000 Stellen sowie Werksschließungen ist ungewöhnlich, insbesondere die anschließende Kommunikationsstille gegenüber den 650.000 Beschäftigten.

Trotz Inflation sind die Vermögen in Deutschland nach aktuellen Daten der Deutschen Bundesbank gewachsen. Ein Rechner des Handelsblatts ermöglicht den Vergleich Ihres Vermögens mit der deutschen Bevölkerung.

Eine interne Umfrage bei Volkswagen zeigt, dass die Belegschaft Sorgen um ihre Arbeitsplätze hat und Kritik an der Kommunikation des Vorstandes übt. Bei anstehenden Betriebsversammlungen könnte der Vorstand erste Antworten liefern.

US-Investoren kaufen verstärkt deutsche Industrieunternehmen. Laut Pitchbook-Daten erreichten die Transaktionen 2023 einen Wert von 29,5 Milliarden Dollar. Der Trend setzt sich 2024 fort, getrieben durch günstiges Kapital und US-industriepolitische Ambitionen.

Die Shoppingplattform Shein plant für den 1. September den Gang an die Hongkonger Börse. Das Unternehmen strebt einen Erlös von bis zu 1,5 Milliarden Euro an, wobei die Marktkapitalisierung deutlich unter früheren Schätzungen aus dem Jahr 2022 liegt.
Der Volkswagen-Betriebsrat wirft dem Vorstand eine desaströse Kommunikation vor. Mitarbeiter seien angesichts drohender Sparmaßnahmen und unklarer Zukunftsperspektiven für Werke wie Zwickau und Emden verunsichert. Konzernchef Oliver Blume steht unter Druck.