
FC-Bayern-Stürmer Harry Kane äußert sich zur neurologischen Dysfunktion seines Teamkollegen Jamal Musiala.
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Jamal Musiala kollabierte in Testspielen gegen Heidenheim und Leipzig. Bei ihm wurden temporäre Absencen aufgrund einer neurologischen Dysfunktion festgestellt.
Stürmer Harry Kane vom FC Bayern hat seinem Teamkollegen Jamal Musiala nach dem Bekanntwerden dessen neurologischer Dysfunktion volle Unterstützung zugesichert. „Es ist natürlich nicht schön, wenn man so etwas sieht. Er ist unser Freund, unser Teamkollege, da ist man frustriert“, sagte der Torjäger bei der Verleihung des Goldenen Schuhs am Mittwochabend. Musiala war in den Testspielen gegen den 1. FC Heidenheim und RB Leipzig jeweils zusammengebrochen.
Er wisse, fügte Kane an, dass Musiala „einfach nur auf dem Platz stehen und so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückkehren will. Aber das heißt: bei ihm zu sein, mit ihm zu reden. Ich weiß, der Klub steht voll hinter ihm, und hoffentlich verbessert sich das mit der Zeit“, sagte der Engländer. Und weiter: „Aber im Moment geht es einfach darum, Jamal das so handhaben zu lassen, wie er es möchte, und wir unterstützen ihn zu 100 Prozent.“
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Von Werner Bartens
Es sei die Aufgabe des Klubs, Musiala bei der Rückkehr in die Normalität „zu begleiten“, sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen. Der Verein sei „nicht erst seit gestern oder seit vorgestern über die Situation informiert“, so der Manager. „Wir hoffen gemeinsam, dass die Stabilität wieder zurückkehrt und er wieder sein altes Spiel zurückfindet.“ Musiala selber gehe „ganz klar mit seiner Situation“ um, sagte Dreesen und wisse um die Perspektive, „dass das medikamentös behandelbar ist“.
Nach seinen Zusammenbrüchen hatte Musiala auf Instagram erklärt, dass bei ihm „temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt“ worden seien, welche „auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind“. Diese können zu den zuletzt „vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim. Ich weiß, dass diese auf den ersten Blick scary wirken - für mich sind sie aber aktuell Teil meines Alltags“, so Musiala weiter: „Ich bin diesbezüglich in bester medizinischer Behandlung und sehr optimistisch“.

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