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Kap Verde sorgt für WM-Überraschung gegen Uruguay
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Die Zeit6/22/2026Sports3 min readGermany

Kap Verde sorgt für WM-Überraschung gegen Uruguay

Quick Look

  • Kap Verde hat nach einem 2:2 gegen Uruguay für die nächste WM-Überraschung gesorgt und darf auf das Erreichen der K.-o.-Phase hoffen.
  • Ägypten feierte einen historischen Sieg gegen Neuseeland, während Belgien erneut enttäuschte.

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Why It Matters

Kap Verde sorgt bei der WM für eine Überraschung und hofft auf das Erreichen der K.-o.-Phase. Ägypten feiert seinen ersten WM-Sieg, während Belgien erneut enttäuscht.

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Außenseiter Kap Verde hat für die nächste große WM-Überraschung gesorgt. Nach dem 2:2 (1:2) gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay darf der weiter ungeschlagene WM-Neuling auf das Erreichen der K.-o.-Phase hoffen.

Mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien können die Afrikaner das Weiterkommen aus eigener Kraft perfekt machen. Es wäre die vorläufige Krönung ihres WM-Märchens, das mit dem sensationellen 0:0 gegen Europameister Spanien begonnen hatte.

Auch im Duell mit Uruguay wuchs der Außenseiter über sich hinaus. Vor 64.003 Zuschauern in Miami brachte Kevin Pina Kap Verde in der 21. Minute mit dem ersten Tor in der WM-Geschichte des Landes in Führung. Maxi Araujo (44.) und Agustin Canobbio (45.+6) drehten kurz vor der Pause die Partie für enttäuschenden Südamerikaner, die mit einer katastrophalen Fehlerkette den Ausgleich durch Helio Varela (61.) begünstigten.

Uruguay hat wie Kap Verde zwei Punkte auf dem Konto, muss im letzten Gruppenspiel aber noch gegen Spanien ran.

Das sind die weiteren wichtigen Themen der Nacht:

Noch keine Diagnose bei verletztem Schlotterbeck

Am Tag nach dem 2:1 der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste gab es noch keine Diagnose der Verletzung von Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. Wie schwer die Blessur des Dortmunder Innenverteidigers am linken Fuß ist und welche Konsequenzen ihm für den weiteren WM-Weg drohen, soll erst heute im Team-Quartier in Winston-Salem bekanntgegeben werden.

Fest steht, dass Julian Nagelsmann keinen Ersatzmann in sein Aufgebot für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada berufen kann. Sollte Schlotterbeck für den Rest der WM aus Verletzungsgründen ausfallen, müsste der Bundestrainer mit dem vorhandenen Personal auskommen. Der Kader würde sich dann auf 22 Feldspieler und drei Torhüter reduzieren.

Ägypten feiert ersten WM-Endrundensieg

Angeführt von Stürmerstar Mohamed Salah hat Ägypten den ersten Sieg bei einer WM gelandet und damit einen riesigen Schritt in Richtung Sechzehntelfinale gemacht. Beim 3:1 (0:1) gegen Außenseiter Neuseeland in Vancouver steuerte Salah einen Treffer und eine Vorlage zum verdienten Sieg bei.

Nach dem frühen Rückstand durch Finn Surman (14. Minute) glich Mostafa Ziko (58.) vor 52.497 Zuschauern zunächst für die Ägypter aus. Danach traf Salah (67.) erst zur Führung und bereitete dann das dritte Tor durch den eingewechselten Trézéguet (82.) vor.

Belgien enttäuscht erneut

Nach einer Nullnummer gegen Iran wartet Belgien weiter auf den ersten Sieg bei diesem Turnier. Vor 70.317 Zuschauern im Los-Angeles-Stadion beendete der Favorit die Partie zu zehnt, nachdem Nathan Ngoy in der 66. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Der 23-Jährige fehlt seinem Team somit im letzten Gruppenspiel gegen Neuseeland.

Am Ende konnte sich der WM-Dritte von 2018 bei seinem Torwart Thibaut Courtois bedanken, dass zumindest ein Zähler heraussprang. Der 33-Jährige von Real Madrid vereitelte einige gute Möglichkeiten der Iraner, die wie Belgien zwei Punkte auf dem Konto haben.

Nach der Partie kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Fans und dem Ordnungspersonal. Wie der Weltverband FIFA mitteilte, versuchte ein Mann, auf den Rasen zu gelangen. Er wurde von Ordnern aufgehalten und abgeführt. Wie auf Bildern zu sehen ist, trug der Mann ein Shirt mit einem Aufdruck der iranischen Fahne aus der Zeit vor der Islamischen Revolution, die von der FIFA verboten wurde.

Open Questions

  • Wie schwer ist Schlotterbecks Verletzung?
  • Kann Belgien das Achtelfinale erreichen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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