Katar ermöglicht WM-Party in Vancouver: Tausende Fans reisen auf Staatskosten
Quick Look
- Katar finanziert Tausende Fans die Reise zur WM nach Vancouver, um eine lebendige Stadionatmosphäre zu schaffen.
- Der Emir ließ Flüge und Unterkünfte über einen Staatsfonds bezahlen.
- Auch katarische Studenten sind eingeladen.
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Why It Matters
Die Fußball-WM findet in den USA, Mexiko und Kanada statt. Debatten über hohe Preise und Einreisebeschränkungen prägen das Turnier.
Katar macht es möglich: Tausende Fans reisen zur WM-Party nach Vancouver auf Staatskosten
Hierzulande wird seit Monaten über die mitunter horrenden Preise bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada debattiert – in Katar macht der Emir kurzerhand die Schatulle auf. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP ließ der Emir von Katar mehrere tausend Fans nach Vancouver einfliegen, wo heute (Ortszeit) das zweite WM-Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada stattfindet. Im ersten Spiel hatte Katar der Schweiz ein 1:1 abgetrotzt.
Die Flüge habe Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani gechartert. Demnach sei eigens ein Staatsfonds zur Finanzierung der Fanreisen aufgelegt worden. Dieser bezahle Flüge, Hotels, Transportkosten vor Ort und andere Ausgaben.
Nach Angaben des katarischen Fußballverbandes sei das Ziel, „eine lebendige Stadionatmosphäre zu schaffen, die den Spielern hilft, die bestmöglichen Ergebnisse auf der globalen Bühne zu erzielen.“ Auch katarische Studenten in den USA und Kanada seien eingeladen worden.
Katar-Fans beim ersten WM-Gruppenspiel in Kalifornien. dpa
Einreise-Ärger: Baerbock legt mit FIFA-Kritik nach
Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, hat ihre Kritik am Weltverband FIFA in der Debatte um verweigerte Einreisen bei der Fußball-WM erneuert. Der Sport lebe davon, dass er verbinde und dass Menschen durch ihn zusammenkommen könnten, sagte die 45-Jährige bei einer Veranstaltung im German House of Soccer in New York.
„Daher ist eben auch der Punkt mit Blick auf Einreise mit Visa keine Nebensächlichkeit, sondern Menschen können nur zusammenkommen, den Fußball feiern, wenn ihnen das auch überall ermöglicht wird“, erklärte Baerbock. „Das ist eine Sache, die in dieser WM und nach der WM natürlich auch von der FIFA aufgearbeitet werden muss.“
Bayerns Díaz trumpft auf: Kolumbien siegt gegen WM-Neuling
Bayern-Profi Luis Díaz hat Kolumbien vor einer kleinen Blamage gegen WM-Neuling Usbekistan bewahrt. Der 29-Jährige bereitete beim 3:1 (1:0) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt den ersten Treffer seiner Mannschaft durch Daniel Muñoz (40. Minute) vor, das zweite Tor erzielte er selbst in der 65. Minute. Zudem traf Jaminton Campaz tief in der Nachspielzeit. Die Usbeken hatten durch Abbosbek Fayzullaev zwischenzeitlich ausgeglichen (60.).
Ghana feiert Last-Minute-Sieg gegen Panama
Im strömenden Regen von Toronto hat Caleb Yirenkyi Ghana gegen WM-Außenseiter Panama mit seinem späten Treffer vor einer Auftakt-Blamage bewahrt. Der 20-Jährige traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum glücklichen 1:0 (0:0) für Ghana, das über weite Strecken enttäuschte.
Panama muss damit weiter auf seinen ersten Punkt bei einer Fußball-Weltmeisterschaft warten. Für Panama ist es nach 2018 die zweite WM-Teilnahme.
Seit WM-Beginn: FIFA löschte fast 400.000 Hasskommentare
Hass im Internet ist auch rund um die WM ein Problem. Der Fußball-Weltverband möchte alle Teilnehmer in Nordamerika davor schützen und hat nach eigenen Angaben bereits Hunderttausende Kommentare und Beiträge gelöscht. Die FIFA teilte mit, dass seit Beginn des Turniers 3,8 Millionen Wortmeldungen überprüft und 388.000 entfernt wurden. Während der gesamten WM 2022 waren es 287.000 Beiträge und Kommentare. Der Weltverband betreibt den Dienst seit der vergangenen Männer-WM bei all seinen Veranstaltungen.
„Keinen Einfluss“: Drohne bei Südkorea rechtzeitig entdeckt
Wollte sich da jemand zusätzliche Informationen verschaffen? Ein möglicher Spionagefall im WM-Training von Südkorea ist gerade noch so verhindert worden. „Das Timing war hier sehr wichtig“, sagte Trainer Myung-bo Hong vor dem Spiel gegen Co-Gastgeber Mexiko. „Während unseres Trainings war plötzlich eine Drohne am Himmel. Glücklicherweise wurde sie kurz vor unserem Taktik-Block entdeckt. Das war der wichtigste Teil des Trainings. Es wird also keinen Einfluss haben.“
Das Training im mexikanischen Zapopan war nicht öffentlich. Ein mexikanischer Militärangehöriger, der im Basiscamp der Mannschaft stationiert ist und für die Störung von Drohnen zuständig ist, habe das Flugobjekt zum Absturz gebracht.
Medienberichten zufolge konnten die mutmaßlichen Täter die Drohne wieder einsammeln und fliehen.
Spektakel in Dallas: Superstürmer Kane führt England zum Startsieg gegen Kroatien
Superstürmer Harry Kane hat England einen perfekten Start in die WM-Titelmission beschert und einen weiteren Meilenstein seiner Karriere gesetzt. Der Kapitän war mit einem Doppelpack der entscheidende Mann beim ereignisreichen 4:2 (2:2)-Sieg im ersten Gruppenspiel gegen Kroatien. Der Auftrag aus der Heimat an die Three Lions ist klar: 60 Jahre nach dem bislang einzigen Triumph soll der zweite WM-Titel her.
Kane war im Dallas Stadion mit einem Foulelfmeter im zweiten Versuch (12. Minute) und mit einem wuchtigen Kopfball (42.) erfolgreich. Mit seinen WM-Toren neun und zehn zog der Profi von Bayern München mit Englands bisherigen Rekordhalter Gary Lineker gleich. Jude Bellingham (48.) und Marcus Rashford (85.) erzielten in einer spektakulären Partie die weiteren Tore für den Turnier-Mitfavoriten. Für Kroatien konnten Martin Baturina (36.) und Petar Musa (45.+5) zwischenzeitlich zweimal ausgleichen.
Referee aus Paraguay leitet DFB-Duell mit Elfenbeinküste
Juan Gabriel Benitez aus Paraguay ist der Schiedsrichter für das zweite WM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 43 Jahre alte Referee wurde von der Fifa für die Partie am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste eingeteilt.
Benitez ist zum ersten Mal bei einer WM dabei. Die Profis von Borussia Dortmund haben aber schon Erfahrung mit ihm. Benitez war bei der Club-WM 2025 Schiedsrichter beim 4:3-Sieg des BVB gegen Mamelodi Sundowns aus Südafrika.
In Toronto stehen ihm seine Landsmänner Eduardo Cardoso und Milciades Saldivar als Assistenten zur Seite. Der vierte Offizielle Khalid Alturais und der Ersatz-Referee Mohammed Alabakry kommen aus Saudi-Arabien.
Radikale Lehrergewerkschaft plant Blockaden vor Aztekenstadion in Mexiko-City
Die radikale Lehrergewerkschaft CNTE plant Medienberichten zufolge Blockaden von Zugängen zum Aztekenstadion vor dem zweiten WM-Spiel in Mexiko-Stadt. Seit dem Morgen des Spieltags demonstrierte die CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform.
Laut Behörden sollen am Spieltag in Mexiko-Stadt insgesamt mindestens vier Demonstrationszüge und fünf Kundgebungen an verschiedenen Orten geplant sein, berichtete die Zeitung „Publimetro“. Die Partie zwischen WM-Neuling Usbekistan und Kolumbien im Aztekenstadion wird um 20.00 Uhr Ortszeit (Donnerstag, 04.00 Uhr MESZ) angepfiffen. 11.000 Polizisten sind in der Stadt im Einsatz, knapp 8000 davon ums Stadion herum.
Aufgrund der Proteste wurden bereits vier Metrostationen geschlossen, auch einige Straßen wurden von der Polizei gesperrt. Das Sicherheitspersonal wurde wie schon beim WM-Auftaktspiel von Mitgastgeber Mexiko gegen Südafrika (2:0) deutlich erhöht. Vor knapp einer Woche war es dennoch vor einem Eingang des Aztekenstadions zu Zusammenstößen zwischen teilweise vermummten Demonstranten und der Polizei gekommen.
Demonstranten am Tag des Eröffnungsspiels in Mexiko-City: Die radikale Lehrergewerkschaft CNTE plant offenbar erneut Protestaktionen im WM-Umfeld. afp
„Leistung ist wichtig“: Amerikanerin pfeift Tschechien-Spiel
Tschechiens Stürmer Ladislav Krejci will eine Geschlechter-Debatte vor dem zweiten WM-Spiel gar nicht erst aufkommen lassen. „Ich habe keine Erfahrung mit Schiedsrichterinnen, aber das ist überhaupt kein Thema. Die Leistung ist wichtig, nicht das Geschlecht“, sagte der Innenverteidiger vor dem Spiel gegen Südafrika am Donnerstag (18.00 Uhr/MagentaTV) in Atlanta.
Das für beide Teams nach den Auftaktniederlagen wichtige Spiel wird von der US-Amerikanerin Tori Penso geleitet. Die 39-Jährige ist die zweite Frau in der Geschichte, die bei einem Spiel der Männer-WM zum Einsatz kommt. Vor vier Jahren in Katar pfiff die Französin Stephanie Frappart die Begegnung von Deutschland gegen Costa Rica. „Ich wünsche ihr ein erfolgreiches Spiel“, sagte Krejci.
Penso ist die große Bühne gewohnt. Vor zwei Jahren leitete sie das WM-Finale der Frauen zwischen Spanien und England. Im vergangenen Sommer war sie bei der Club-WM im Einsatz, leitete das Spiel von Borussia Dortmund gegen Ulsan aus Südkorea.
Tori Penso in einem Spiel der US-Profi-Liga MLS: Große Bühne gewohnt. Reuters
Außenseiter Kongo trotz Portugal: Fehlstart für Cristiano Ronaldos WM-Mission
Superstar Cristiano Ronaldo ist mit Portugal nur sehr verhalten in seine sechste Fußball-WM gestartet. Das als Mitfavorit gehandelte Team kam gegen den Außenseiter Demokratische Republik Kongo nur zu einem 1:1 (1:1). Gut 16 Stunden nach dem Galaauftritt seines ewigen Superstarrivalen Lionel Messi mit drei Toren spielte Ronaldo über weite Strecken unauffällig – und blieb ohne Treffer und Sieg.
João Neves brachte Portugal zwar früh in Führung (6. Minute). Der Ausgleich durch Yoane Wissa (45.+5) bestrafte den Europameister von 2016 aber dafür, zunehmend das Tempo aus dem Spiel genommen zu haben.
Cristiano Ronaldo: enttäuschender Start ins WM-Turnier. Imago
Ronaldo stellt Altersrekord bei Fußball-WM auf
Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat sich einen weiteren Rekord geholt – einfach, weil er alt ist. Mit 41 Jahren und 132 Tagen ist der Portugiese seit dem Anstoß des WM-Spiels am Mittag (Ortszeit) in Houston der älteste Feldspieler, der jemals bei einer Fifa-Endrunde in der Startelf stand, wie der Datendienstleister Opta errechnete.
Der mehrmalige Weltfußballer besetzte gegen die Demokratische Republik Kongo wie gewohnt die Sturmposition in der portugiesischen Auswahl, die zu den Mitfavoriten auf den Titel zählt.
Nächste Panne beim ZDF: Abbruch von Österreich-Stream in der Schlussphase verärgert Zuschauer
Ein Streaming-Ausfall kurz vor Ende des WM-Spiels zwischen Österreich und Jordanien (3:1) hat für Ärger bei einigen Fußballfans gesorgt. In der Nachspielzeit der Partie brach der ZDF-Stream des Einzelspiels plötzlich ab, die Zuschauer verpassten den Treffer zum 3:1-Endstand per Handelfmeter durch den früheren Bundesliga-Profi Marko Arnautovic. Um 8.00 Uhr wurde Werbung eingeblendet, zudem sprang der Stream bei manchen Usern auf den Beginn der Übertragung.
„Im Eventlivestream auf „sportstudio.de“ und im ZDF-Streamingportal brach heute Morgen in der Nachspielzeit die Übertragung des Spiels Österreich – Jordanien aufgrund eines technischen Programmierfehlers ab“, antwortete das ZDF auf dpa-Anfrage. „Das Spiel stand kurz darauf umgehend wieder im Re-Live zur Verfügung. Wir bedauern die kurze Unterbrechung im Eventlivestream am frühen Morgen noch vor Abpfiff der Partie. Im24/7-Livestream war die Übertragung des Spiels komplett zu sehen.“
„Sorry, da hat uns leider ein technischer Fehler die Schlussphase versaut“, hatte das ZDF als Antwort auf einen kritischen Kommentar bei Instagram geschrieben. „Wir geloben Besserung!“ Der Sender hatte bereits am Eröffnungstag der WM für Ärger vielen Zuschauern gesorgt, als er wegen eines Werbeblocks Teile der Eröffnungsfeier aus Mexiko nicht live zeigte.
Reservist Rüdiger über Tah: „Er ist der neue Chef“
Vize-Kapitän Antonio Rüdiger zeigt nach dem Verlust seiner jahrelangen Position als Abwehrchef der Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft Größe. Der 33 Jahre alte Profi von Real Madrid beklagte sich bei seiner ersten Pressekonferenz im DFB-Quartier mit keinem Wort über seine schwierige Rolle als nur noch dritter Innenverteidiger hinter Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck, die auch beim 7:1 gegen Curaçao begonnen hatten.
„Den Schub, den Jona in den letzten zwei Jahren nochmal gemacht hat, verdient bei mir sehr viel Respekt. Auch die letzte Saison bei Bayern München war überragend. Und ja - er ist der neue Chef“, sagte der 83-malige Nationalspieler in Winston-Salem über seinen langjährigen Nationalelf-Kollegen Tah (30).
Jeder hat seine Zeit, jetzt ist seine Zeit. Antonio Rüdiger über Jonathan Tah
„Für mich ist das eine Rote Karte“: Hätte es Messis Drei-Tore-Gala gar nicht geben dürfen?
Lionel Messi ist nach seinem magischen Auftritt beim 3:0 Argentiniens gegen Algerien wieder einmal in aller Munde - doch nicht nur wegen seiner Drei-Tore-Gala. Denn nach einem Foul im Auftaktspiel des Titelverteidigers bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist eine Kontroverse entbrannt, ob der 38 Jahre alte Superstar nicht hätte vom Platz gestellt werden müssen. „Für mich ist das eine Rote Karte. Wir haben diverse Beispiele aus der Bundesliga, wo das mit Rot bestraft wurde“, sagte der frühere Bundesliga-Schiedsrichter und TV-Experte Patrick Ittrich bei MagentaTV.
Was war passiert? In der 31. Minute trat Messi seinem algerischen Gegenspieler Aissa Mandi von hinten in Wade und Achillessehne. „Das ist mindestens eine Gelbe Karte. Da hat er deutlich überzogen, das war ein Tritt in die Wade, da hätte er schon Gelb verdient gehabt“, sagte ARD-Experte Thomas Hitzlsperger. Doch der polnische Referee Szymon Marciniak beließ es bei einer Ermahnung und auch die Videoassistenten griffen nicht ein.
Messi-Tritt in die Achillessehne von Algeriens Aissa Mandi: Nach Ansicht von Experten durchaus Rot-würdig. dpa
Nach Meinung von Ittrich waren in der Szene zwei von drei Kriterien für Rot gegeben: Messi hatte „nullkommanull“ die Chance, an den Ball zu kommen, und das Trefferbild habe „übel“ ausgesehen. „Das Einzige, was fehlt, ist die Dynamik“, sagte der 47-Jährige. Deswegen habe wohl auch der VAR sich nicht gemeldet. „Das ist aber eigentlich regeltechnisch eine Rote Karte. Wenn ich das so auf dem Platz wahrgenommen hätte, hätte ich Rot gegeben. Wenn der Schiedsrichter Rot gezeigt hätte, wäre das safe nicht zurückgenommen worden“, betonte Ittrich.
Bei einem Platzverweis hätte Messi nach seinem ersten Tor in der 17. Minute nicht mit noch zwei weiteren Treffern glänzen können. So aber traf Argentiniens Kapitän auch noch in der 60. und der 76. Minute und stellte dadurch den WM-Rekord von 16 Toren von Miroslav Klose ein.
Teams verwechselt: Türkischer Sender zieht Kommentator ab
Der türkische Staatssender TRT hat einen langjährigen Fußball-Kommentator vom Team der WM-Berichterstattung abgezogen, weil dieser die Spieler des Irans und Neuseelands verwechselt hat. Nach dem Spiel der Gruppe G in der deutschen Nacht zu Mittwoch erklärte TRT auf der Plattform X, der Kommentator sei nicht mehr Teil des Teams um die Weltmeisterschaft und werde nicht mehr an der Berichterstattung mitwirken. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden.
Der Sender bezeichnete den Vorfall als inakzeptabel und nicht vereinbar mit den Standards von TRT. Dass jemand mit 30 Jahren Erfahrung in der Sport-Berichterstattung einen solchen Fehler mache, sei
Open Questions
- Wie wird die FIFA auf die anhaltende Kritik reagieren?
- Werden weitere Proteste die WM beeinträchtigen?
- Wie wird sich die Fan-Unterstützung aus Katar auf die Leistung des Teams auswirken?

