KI-Experte Russell: "Es ist gesunder Menschenverstand, vor Risiken zu warnen"
Quick Look
- KI-Experte Russell erklärt auf der DLD-Konferenz in München, warum er von einem Technologieoptimisten zu einem Warner wurde.
- Er sieht in der KI eine potenzielle Bedrohung, wenn sie nicht richtig entwickelt wird, und vergleicht dies mit der Notwendigkeit, Atomreaktoren sicher zu betreiben.
AI-generated summary
Why It Matters
Russell, Mitautor des weltweit einflussreichsten KI-Lehrbuchs, hat sich vom Technologieoptimisten zum Warner gewandelt. Er äußert sich auf der DLD-Konferenz in München zur aktuellen KI-Regulierung und den Risiken unkontrollierter KI-Entwicklung.
Im Interview auf der DLD-Konferenz in München erklärt Russell dem Handelsblatt, warum er vom Technologieoptimisten zum Mahner geworden ist, weshalb er die aktuelle Regulierung für falsch hält und wie hoch er das Risiko einschätzt, dass KI außer Kontrolle gerät.
Herr Russell, Sie haben das weltweit einflussreichste KI-Lehrbuch mitgeschrieben und gelten heute als einer der prominentesten Warner. Wann genau ist aus dem Optimisten der Skeptiker geworden?
Ich glaube nicht, dass „Skeptiker“ das richtige Wort ist. Es ist eher ein Kompliment an die KI, wenn ich sage: Sie könnte so leistungsfähig werden, dass sie zur Bedrohung wird – es sei denn, man entwickelt sie richtig. Jemand, der dafür sorgt, dass Atomreaktoren nicht explodieren, ist ja auch kein Skeptiker gegenüber Kernenergie. Das ist einfach gesunder Menschenverstand.
Open Questions
- Welche spezifischen Regulierungen hält Russell für falsch?
- Wie hoch schätzt er das Risiko ein, dass KI außer Kontrolle gerät?
- Welche Kriterien definieren eine "richtige" Entwicklung von KI?





