KNDS-Börsengang: Deutschland steigt mit 40 Prozent ein
Quick Look
- Die Bundesregierung erwirbt 40 Prozent des Panzerbauers KNDS für 6-7 Milliarden Euro, was einer Unternehmensbewertung von 15-18 Milliarden Euro entspricht.
- Dies sichert Deutschlands Einfluss auf das strategisch wichtige Unternehmen für die europäische Sicherheit.
AI-generated summary
Why It Matters
Die Bundesregierung und deutsche Eigentümerfamilien haben sich auf den Einstieg des Bundes mit 40 Prozent an KNDS geeinigt. Das Unternehmen wird mit 15 bis 18 Milliarden Euro bewertet.
München. Einem Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS vor der Sommerpause steht nichts mehr im Wege.
Die Bundesregierung und die deutschen Eigentümerfamilien, die bisher 50 Prozent an KNDS halten, haben sich auf einen Einstieg des Bundes mit 40 Prozent geeinigt.
„Mit dieser Beteiligung beabsichtigt die Bundesregierung, den Interessen des Bundes angesichts der Bedeutung des Unternehmens Rechnung zu tragen“, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag mit.
Eine Beteiligung Deutschlands an KNDS werde den langfristigen Einfluss auf ein für die europäische Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit strategisch bedeutendes Unternehmen sichern.
Zugleich würden die nationale industrielle Wertschöpfung sowie die technologische Souveränität und der Schutz von Sicherheitsinteressen und Schlüsseltechnologien in Deutschland gestärkt.
Der deutsch-französische Hersteller der Panzer „Leopard 2“ und „Leclerc“ werde mit rund 15 bis 18 Milliarden Euro bewertet, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person am Sonntagabend der Nachrichtenagentur Reuters.
Der genaue Preis – rechnerisch sechs bis sieben Milliarden Euro – werde sich danach bemessen, wie sich die KNDS-Aktie nach dem Börsengang in Frankfurt und Paris entwickele.
Die Agentur Bloomberg hatte zuerst über die Einigung berichtet.
Open Questions
- Wann genau findet der Börsengang statt?
- Welche deutschen Familien halten die restlichen 10%?





