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Kolumbien ist der weltweit größte Kokain-Produzent. Die ELN betreibt seit den 1960ern Guerilla-Krieg.
De la Espriella bezeichnete den Einsatz als »schweren Schlag gegen den Drogenhandel« und ordnete die Produktionsstätte der linksgerichteten Rebellengruppe ELN (»Nationale Befreiungsarmee«) zu – der größten noch aktiven Guerillaorganisation im Land.
»Wir schlagen weiter zu gegen die illegalen Ökonomien, die den Terrorismus und die Gewalt finanzieren. Der Drogenhandel ist der Feind Kolumbiens, und wir werden ihn unerbittlich bekämpfen«, so De la Espriella, der sich selbst »El tigre« (»Der Tiger«) nennt.
Der rechte Hardliner hatte im Wahlkampf die Sicherheitsfrage und den Kampf gegen die Drogenbanden ins Zentrum seiner Kampagne gestellt. Er war dabei von US-Präsident Donald Trump unterstützt worden. Vor wenigen Tagen trat Kolumbien Trumps Anti-Drogen-Bündnis »The Shield of the Americas« bei. Dabei vereinbarten Kolumbien und USA laut US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auch gemeinsame militärische Operationen im Kampf gegen die Drogenkartelle.
Kolumbien gilt als weltweit größter Produzent von Kokain. Die ELN hat eine direkte Verbindung zum Drogenhandel stets bestritten. Ihr Anführer Antonio Garcia hatte im Januar erklärt, seine Gruppe erhebe zwar Steuern von Kokainhändlern, betreibe aber keine Kokainlabors und Drogenhandelsrouten.
Die ELN wurde Anfang der Sechzigerjahre gegründet und verfügt über etwa 5000 Kämpfer in Kolumbien und Venezuela.
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Erhöhte militärische Operationen gegen die ELN
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