Kritik an FIFA nach Berichten über Trumps Einflussnahme auf Balogun-Sperre
Quick Look
- Nach Berichten über eine angebliche Einflussnahme von US-Präsident Trump auf die Aufhebung der Sperre von Folarin Balogun kritisierten FIFA-Größen wie Joseph Blatter und Jürgen Klopp das Vorgehen.
- DFB-Präsident Neuendorf fordert Aufklärung zur Integrität des Wettbewerbs.
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Why It Matters
Berichte deuten auf eine angebliche Einflussnahme von US-Präsident Trump auf die Aufhebung einer Sperre des Fußballspielers Folarin Balogun hin. Dies löste Kritik von prominenten Persönlichkeiten des Fußballs aus.
Nach Berichten über eine angebliche Einflussnahme von US-Präsident Donald Trump auf die Aufhebung der Sperre des amerikanischen Stürmers Folarin Balogun hat es Kritik an dem möglichen Vorgehen des Weltverbandes gegeben. So äußerten sich etwa Joseph Blatter, Jürgen Klopp und Bernd Neuendorf.
Der frühere Fifa-Präsident Blatter schrieb auf der Plattform X »Rote Karten werden nicht durch politische Telefonanrufe aufgehoben. Sie werden auf der Grundlage von Regeln, Beweisen und durch unabhängige Gremien revidiert.«
Wenn ein US-Präsident beim Fifa-Präsidenten interveniere und ein Spieler plötzlich vor einem K.-o.-Spiel der Weltmeisterschaft freigesprochen werde, dann stelle sich unweigerlich die Frage: »Quo vadis, Fifa?«
»Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der Fifa«
Der Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Bernd Neuendorf, forderte Aufklärung, die Fifa solle sich nun schnell zu den Berichten erklären. »Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der Fifa.«
Deutliche Worte fand auch der Wunschkandidat des DFB für den Posten des Bundestrainers, Jürgen Klopp. »Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben, das ist verrückt, das stellt alles infrage«, sagte er bei MagentaTV. »Diese beiden Menschen, die beide von Fußball keine Ahnung haben, sollten gar nichts damit zu tun haben. Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel.«
Open Questions
- Wie genau lief die angebliche Einflussnahme ab?
- Welche Rolle spielte der FIFA-Präsident?
- Wird es Konsequenzen für die FIFA geben?

