KZ-Gedenkstätte Laura: Ein Außenlager von Buchenwald in Thüringen
Quick Look
- Die KZ-Gedenkstätte Laura in Schmiedebach, Thüringen, war ein Außenlager des KZ Buchenwald.
- Häftlinge mussten Zwangsarbeit im Schieferabbau leisten, um die Nazis auf den Test des V2-Raketentriebwerks vorzubereiten.
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Why It Matters
Die Straße 'Fröhliches Tal' in Schmiedebach, Thüringen, birgt die KZ-Gedenkstätte Laura, ein Außenlager von Buchenwald. Dort mussten Häftlinge Zwangsarbeit im Schieferabbau leisten.
Allein schon der Name, damit geht es los: Fröhliches Tal. So heißt diese Straße seit Ewigkeiten, weil sie so idyllisch gelegen ist und es so schön wirkt hier, wenn die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, die Blätter rascheln. Fröhliches Tal, so lautet die Adresse in Schmiedebach, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Thüringen, wo die KZ-Gedenkstätte Laura liegt. Ein Außenlager von Buchenwald im Schiefergebirge, direkt neben einem Steinbruch.
Dort hinten, wo es so rumpelt, wo bis heute das Gestein aus dem Berg gehauen wird, mussten früher KZ-Häftlinge schuften. Zwangsarbeiter, die eine Höhle in die Wand schlugen, die dazu genötigt wurden, den Schiefer abzutransportieren und alles vorzubereiten dafür, dass in dem Steinbruch, der zum Ende des Zweiten Weltkriegs nur zur Tarnung diente, die Nazis das Triebwerk ihrer berüchtigten Vergeltungswaffe, der Rakete V2, testen konnten.




