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BackLänder fordern mehr Tempo bei Sperrung von Fake-Shops
Länder fordern mehr Tempo bei Sperrung von Fake-Shops
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Handelsblatt6/19/2026Politics3 min readGermany

Länder fordern mehr Tempo bei Sperrung von Fake-Shops

Quick Look

  • Die Verbraucherschutzminister der Länder fordern einen nationalen Aktionsplan zur schnelleren Sperrung von Fake-Shops und sehen den Bund in der Pflicht.
  • Sie setzen sich zudem für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten und für Preistransparenz an E-Ladesäulen ein.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Verbraucherschutzminister der Länder trafen sich in Potsdam, um über aktuelle Verbraucherschutzthemen zu beraten. Fake-Shops verursachen erhebliche finanzielle Schäden, und die Verfahren zur Sperrung sind derzeit zu langwierig.

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Fake-Shops machen Einkaufen riskant. Die Länder wollen mehr Tempo bei der Sperrung gefälschter Seiten - und sehen den Bund in der Pflicht. Auch an E-Ladesäulen wollen sie mehr Verbraucherschutz. 19.06.2026 - 15:59 Uhr Quelle: dpa Artikel anhören

Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Hanka Mittelstädt und ihre Länderkollegen befassten sich bei ihrer Konferenz in Potsdam mit Fake-Shops. Foto: Michael Bahlo/dpa

Potsdam. Die Verbraucherschutzminister der Länder wollen entschlossener gegen Fake-Shops im Internet vorgehen. Zudem setzen sie sich für ein rasches Verbot von elektronischen Einweg-Zigaretten ein und für transparentere Preise an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge, wie sie nach ihrer Verbraucherschutzminister-Konferenz in Potsdam mitteilten.

Aktionsplan gegen Fake-Shops gefordert

„Fake-Shops verursachen erhebliche finanzielle Schäden bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Wir müssen den Schutz vor betrügerischen Angeboten im Internet stärken“, sagte Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Hanka Mittelstädt (SPD), die den Vorsitz der Konferenz innehat. Sie und ihre Länderkollegen halten einen nationalen Aktionsplan zur leichteren Abschaltung solcher gefälschter Seiten für notwendig. Dabei sehen sie vor allem den Bund in der Verantwortung.

Fake-Shops müssten schneller vom Netz genommen werden, dafür brauche es effektivere Verfahren als bislang, sagte Mittelstädt. Der Bund solle prüfen, wie eine schnellere Abschaltung möglich ist. „Die Länder dürfen nicht allein gelassen werden“, so Mittelstädt.

Ministerin: Sperrung von Fake-Shops dauert zu lange

Bislang seien die Verfahren in Deutschland zur Sperrung betrügerischer Seiten zu langwierig und komplex. „Polizei, Justiz, Verbraucherschutz und Cybersicherheit - in Deutschland sind viele verschiedene Stellen zuständig. Um eine effektive Bekämpfung von betrügerischen Webseiten zu beschleunigen, brauchen wir eine bessere Zusammenarbeit“, sagte die brandenburgische Ministerin. Auch Verbraucherzentralen fordern, die Bekämpfung betrügerischer Shops solle bundeseinheitlich geregelt werden.

Ein Fake-Shop-Finder im Internet deckt laut Verbraucherzentrale jeden Monat rund 1.800 neue betrügerische Online-Shops auf.

Transparente Preise an E-Ladesäulen gefordert

Die Verbraucherminister kritisierten zudem, dass an Ladesäulen für E-Autos bislang keine Preistransparenz herrsche. Das Tanken eines E-Autos müsse so einfach sein wie das Tanken eines Pkw mit Verbrennermotor, sagte die Verbraucherschutzministerin des Saarlandes, Petra Berg (SPD). „Das bedeutet, ich muss transparent und einfach erkennen können, was mich das Stromtanken nun kostet - und zwar nicht nur der Strom, sondern auch mögliche weitere Gebühren wie Blockier- oder Startzuschläge.“ Komplexe Tarifstrukturen erschwerten einen einfachen Preisvergleich erheblich.

Bund soll Verbot von E-Zigaretten rasch

Zudem soll der Bund nach dem Willen der Länderminister ein rasches Verbot elektronischer Einweg-Zigaretten per Gesetz regeln. Die E-Zigaretten seien nicht nur umweltschädlich, sagte Mittelstädt. „Sie werden häufig auch falsch weggeworfen, sodass wir problematische Brände gerade in den entsprechenden Deponien haben.“ Sie führten aber vor allem dazu, dass Jugendlichen - durch Verpackungen, fruchtige Geschmacksrichtungen und eine starke Präsenz in den sozialen Medien - der Einstieg in den Nikotinkonsum erleichtert werde.

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What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Der Bund prüft Maßnahmen zur schnelleren Abschaltung von Fake-Shops.

    Likely · Within months

  • Gesetzliche Regelung zum Verbot von Einweg-E-Zigaretten.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wann wird der Bund aktiv?
  • Wie genau sieht der Aktionsplan aus?
  • Wie schnell können Verfahren beschleunigt werden?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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