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Der Ukraine-Krieg begann vor viereinhalb Jahren. Kiew erhält westliche militärische Unterstützung.
Die gegenseitigen Luftangriffe im Ukraine-Krieg werden immer heftiger. Im Gebiet Charkiw sterben bei einem russischen Raketenschlag viele Menschen. Opfer gibt es auch nach einem Drohnenangriff Kiews. Bei russischen Angriffen auf die grenznahe Region Charkiw gibt es immer wieder viele zivile Opfer. (Archivbild) Foto: Andrii Marienko/AP/dpa
Charkiw/Enerhodar. Bei einem russischen Raketenangriff sind nach ukrainischen Behördenangaben im östlichen Gebiet Charkiw mindestens zehn Menschen getötet worden. Bei dem Luftschlag in Petschenihy rund 55 Kilometer östlich von Charkiw seien auch acht Menschen verletzt worden, teilte der Gebietsgouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit. Es sei zivile Infrastruktur beschädigt worden, darunter zehn Privathäuser, ein Café und Geschäfte.
Russland und die Ukraine haben ihre gegenseitigen Luftangriffe deutlich verstärkt. Experten sprechen von einer Eskalation der Gewalt auf beiden Seiten. Russland griff zuletzt verstärkt mit Marschflugkörpern und Raketen an, während die Ukraine überwiegend auf immer schnellere und weitreichende Drohnen, aber auch auf Marschflugkörper setzt.
Die russischen Besatzungsbehörden im ukrainischen Gebiet Saporischschja wiederum meldeten am Morgen einen Drohnenangriff Kiews auf eine Bushaltestelle in der Stadt Enerhodar. Ein Mensch sei bei der Attacke getötet worden; es gebe auch 15 Verletzte, teilte der von Moskau eingesetzte Gebietsgouverneur Jewgeni Balizki bei Telegram mit. Er sagte, die Menschen hätten gerade auf den Bus zur Arbeit gewartet, als Kiew den Drohnenangriff ausgeführt habe.
Die Angaben der Kriegsparteien sind unmittelbar von unabhängiger Seite nicht zu überprüfen. Russland hatte seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine vor viereinhalb Jahren begonnen. Kiew wehrt sich gegen diese Invasion mit westlicher militärischer Hilfe.
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Weitere Eskalation der Luftangriffe in den nächsten Wochen
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