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Die Welt6/19/2026Politics1 min readGermany

Merz kritisiert EU-Haushaltsvorschlag als „viel zu hoch“

Quick Look

  • Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnet den EU-Haushaltsvorschlag als „viel zu hoch“ und fordert niedrigere Zahlen sowie einen neuen Vorschlag.
  • Er betont, dass die EU nur so viel ausgeben könne, wie sie einnimmt, und spricht sich gegen neue gemeinsame Schulden aus.
  • Die Verhandlungen über den mehrjährigen Finanzrahmen (2028-2034) sind in der heißen Phase, wobei die Positionen von Nettozahlern und Nettoempfängern weit auseinanderliegen.

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Why It Matters

Die Verhandlungen über den nächsten EU-Haushalt von 2028 bis 2034, den sogenannten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), gehen in die heiße Phase. Die Positionen von Nettozahlern und Nettoempfängern liegen weit auseinander.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den vorliegenden Vorschlag für den nächsten EU-Haushalt als „viel zu hoch“ bezeichnet.

„Die Zahlen müssen runter“, sagte Merz zu Beginn des zweiten Tags des EU-Gipfels in Brüssel am Freitag. „Es muss ein neuer Vorschlag auf den Tisch“, forderte der Kanzler.

Merz sprach auch die Einnahmen der EU an. „Wir können nur so viel Geld ausgeben, wie wir auch haben“, betonte er. Zudem sprach er sich erneut gegen neue gemeinsame Schulden der EU aus. „Das dürfen wir nicht“, stellte er weiter fest.

Die traditionell schmerzhaft langen Verhandlungen über den nächsten EU-Haushalt von 2028 bis 2034, den sogenannten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR), gehen langsam in die heiße Phase über. Zwar bleibt bis 2028 noch Zeit, doch im kommenden Jahr stehen Wahlen in einer ganzen Reihe von EU-Ländern an, etwa in Frankreich.

Die Positionen liegen weit auseinander. Die zyprische Ratspräsidentschaft legte in der vergangenen Woche einen ersten Entwurf für die Position der EU-Länder mit konkreten Zahlen vor. Nettozahler-Länder wie Deutschland, die unter dem Strich mehr Geld an die EU zahlen, als sie aus den diversen Töpfen der Staatengemeinschaft zurückerhalten, forderten ein deutlich geringeres Haushaltsvolumen.

Auf der anderen Seite stehen die EU-Länder, die ein größeres Budget und ein Festhalten an der bisherigen Struktur fordern.

Open Questions

  • Wann wird ein neuer Vorschlag vorgelegt?
  • Welche konkreten Kürzungen sind geplant?
  • Wie werden die bevorstehenden Wahlen die Verhandlungen beeinflussen?

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This article was originally published by Die Welt.

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