
Ein Kontrollgremium von Meta warnt davor, das Faktencheck-Programm durch »Community Notes« zu ersetzen. Das System ähnelt X und soll in Lateinamerika getestet werden.
A control committee has warned Meta to replace its fact-checking program with “Community Notes.” The crowdsourcing system, reminiscent of
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Das von Meta finanzierte Oversight Board nahm 2020 seine Arbeit auf. Meta plant, das Faktencheck-Programm durch Community Notes zu ersetzen.
Ein Kontrollgremium des Unternehmens hat die Facebook-Muttergesellschaft Meta gewarnt, sein Faktencheck-Programm durch sogenannte »Community Notes« zu ersetzen. Dabei werden umstrittene und irreführende Posts nicht mehr von unabhängigen und von Meta beauftragten Faktencheckern überprüft. Stattdessen sollen Nutzer unter einem Beitrag selbst einordnenden Kontext hinzufügen können. Meta hatte zuvor angekündigt, das neue System in Lateinamerika zu testen.
»Wir fordern Meta nachdrücklich auf, Community Notes nicht als direkten Ersatz für Faktenchecks zu betrachten und alle Instrumente zu nutzen, die der Herausforderung durch Falschinformationen auf den Plattformen am besten gerecht werden«, erklärte das sogenannte »Oversight Board«. Dabei müsse die freie Meinungsäußerung geschützt und potenzielle Schäden bekämpft werden.
Das von Meta gegründete Gremium hat 2020 seine Arbeit aufgenommen. Es ist besetzt mit Menschenrechtlern, Publizisten und ehemaligen Politikern, darunter dem früheren »Guardian«-Chefredakteur Alan Rusbridger und Helle Thorning-Schmidt, einer ehemaligen Ministerpräsidentin Dänemarks. Es ist von Meta finanziert, rechtlich aber unabhängig.
Das Crowdsourcing-System ähnelt jenem des Kurzbotschaftendienstes X von US-Tech-Milliardär Elon Musk und soll künftig die Überprüfung durch Redaktionen und Faktencheck-Agenturen ersetzen. Einen Zeitplan für die Einführung nannte Meta vorerst nicht. Diese werde erst erfolgen, wenn man von der Funktionsfähigkeit des Produkts überzeugt sei, hieß es aus dem Unternehmen.
Das Aufsichtsgremium erklärte, Community Notes könnten »zwar wichtige Debatten bereichern und die freie Meinungsäußerung fördern«. Doch könnten sie auch zu realen »Schäden beitragen, für deren Vermeidung oder Behebung Meta verantwortlich ist«. Das Gremium betonte zudem, dass Community Notes sich häufig auf Faktenchecks als Quelle stützen.
Zu den Ländern, die an dem Pilotprojekt von Meta teilnehmen, gehören Argentinien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela.
Im Januar 2025 hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg bekannt gegeben, dass Meta sein Faktencheck-Programm zunächst in den USA einstellen werde. Zuckerberg begründete seine Entscheidung damit, dass »Faktenprüfer einfach politisch zu voreingenommen« gewesen seien und »in den USA mehr Vertrauen zerstört als geschaffen« hätten. US-Präsident Donald Trump hatte Faktenchecks in Onlinenetzwerken mehrfach als »Zensur« bezeichnet.
Die Entscheidung wurde von Desinformationsexperten scharf kritisiert, da viele Länder in hohem Maße durch Desinformationskampagnen bedroht seien, was politische Instabilität, Wahlbeeinflussung und Gewalt zur Folge haben könne. Der ehemalige US-Präsident Joe Biden bezeichnete die Entscheidung als »wirklich beschämend«.
According to the study “Digitization in the area of churches” (DiRK, 2026), around 62 percent of pastors in Germany use artificial intelligence. 20 percent often use it, especially when creating texts or preparing sermons.
According to the study “Digitalization in the Church Area” (DiRK), around 62 percent of pastors in Germany use artificial intelligence. 20 percent use it often, 42.6 percent rarely use it, among other things for preparing sermons.

Leading AI developers and company bosses such as Sam Altman and Dario Amodei are increasingly comparing the risks of artificial intelligence to the atomic bomb. After warnings from insiders about possible existential risks and the first incidents with AI agents, the debate about control, regulation and global races is growing.

The AI industry is increasingly discussing existential risks and parallels to the atomic bomb. While Anthropic boss Dario Amodei and OpenAI boss Sam Altman call for slowing down the pace, global competition with China and uncontrolled AI agents are driving concerns about loss of control.

In a blog post, Anthropic CEO Dario Amodei calls for slowing down AI development to manage security risks. He proposes independent security reviews and international cooperation, while Musk, Altman and Google support his position. The background is technological advances, a lack of regulation in the USA and growing fears of existential risks from self-optimizing AI systems.

Former employees of OpenAI and Anthropic warn of existential AI risks such as bioweapons and internet takeover within 6-12 months. Anthropic boss Dario Amodei supports these warnings and calls for voluntary commitments, external auditors and government cooperation for security standards, while OpenAI postpones its IPO and Anthropic maintains its plans for mid-October.