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Microsoft pausiert Registrierung für GitHub Copilot – Verschärfte Limits und Modell-Entfernungen
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Heise Online4/21/2026Tech2 min readGermany

Microsoft pausiert Registrierung für GitHub Copilot – Verschärfte Limits und Modell-Entfernungen

Neukunden können sich nicht mehr für Pro, Pro+ und Student anmelden – Tokenlimits werden verschärft, Claude Opus-Modelle teils entfernt

Quick Look

  • Microsoft hat die Registrierung für GitHub Copilot für Neukunden pausiert.
  • Betroffen sind die Tarife Pro, Pro+ und Student.
  • Das Unternehmen verschärft gleichzeitig Tokenlimits und entfernt Claude Opus 4.5 und 4.6 aus dem Pro+-Tarif.

AI-generated summary

Why It Matters

GitHub Copilot ist ein KI-gestützter Assistent für Softwareentwickler, der Code-Vervollständigung und -generierung bietet. Microsoft hat GitHub 2018 für 7,5 Milliarden Dollar gekauft. Das Unternehmen versuchte kürzlich auch, Werbung in Pull Requests einzublenden, ruderte aber nach Nutzerbeschwerden zurück.

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Microsoft hat die Registrierung bei GitHub Copilot pausiert. Neukunden können sich somit nicht mehr für die Tarife Pro, Pro+ und Student anmelden. Gleichzeitig verschärfte das US-Unternehmen Tokenlimits und kündigte die Entfernung von Claude Opus 4.5 und 4.6 aus dem Pro+-Tarif an. Opus 4.7 bleibt im Pro+-Tarif hingegen verfügbar. Aus dem Pro-Tarif wurden alle Opus-Modelle sofort entfernt. Die kostenfreie Stufe und Enterprise-Abonnements sind von den Änderungen derzeit nicht betroffen.

Registrierungsstopp soll Servicequalität sichern

Hintergrund der Änderungen sei ein unerwartet hoher Bedarf an Rechenleistung. „Lang andauernde, parallelisierte Sitzungen beanspruchen regelmäßig weitaus mehr Ressourcen als geplant. Die ursprünglichen Strukturen waren dafür nicht ausgelegt“, schreibt Joe Binder, VP of Product, im GitHub-Blog. Inzwischen übernähmen KI-Agenten mehr Aufgaben und Kunden stießen an ihre Nutzungsgrenzen. Ohne Einschränkungen verschlechtere sich die Servicequalität für Bestandskunden. Die Nutzungsgrenzen des Pro+-Abonnements sind mehr als fünfmal so hoch wie im Pro-Tarif. Dieses Limit ist von der Anzahl der Premiumanfragen unabhängig. Stattdessen handelt es sich um tokenbasierte Beschränkungen innerhalb eines festgelegten Zeitfensters. Somit können Kunden noch über ungenutzte Premiumanfragen verfügen, aber bereits die Nutzungsgrenzen erreicht haben.

Token und Modelle bestimmen Nutzungslimits

Microsoft unterscheidet bei den Nutzungslimits von GitHub Copilot zwischen zwei Zeitfenstern, die sich nach dem Tokenverbrauch und einem Multiplikator richten, der bei rechenintensiven Modellen entsprechend höher ist. Das erste Zeitfenster bezieht sich auf die jeweilige Session. Reizen Kunden ihr Limit aus, müssen sie warten, bis sich das Nutzungsfenster zurücksetzt, um Copilot wieder verwenden zu können. Das zweite Zeitfenster ist das wöchentliche Limit, das eine Obergrenze für die nutzbaren Token darstellt. Damit will Microsoft parallelisierte Anfragen beschränken, die oft lange laufen und hohe Kosten verursachen. Künftig wolle das Unternehmen die Limits anpassen, um ein Gleichgewicht zwischen Zuverlässigkeit und Nachfrage zu erzielen, schreibt Binder. Ihren aktuellen Verbrauch können Kunden in Visual Studio Code oder dem Kommandozeilentool von GitHub Copilot einsehen.

Microsoft rät zu sparsamer Nutzung oder teurerem Tarif

Microsoft empfiehlt Kunden, die sich ihrem Nutzungslimit nähern, auf kleinere Modelle umzusteigen, weniger parallele Workflows zu verwenden oder den Plan-Mode zu nutzen. Alternativ verweist das Unternehmen seine Pro-Kunden auf den Pro+-Tarif. GitHub Copilot kostet im Pro-Tarif monatlich 10 US-Dollar, Pro+-Nutzer zahlen 39 US-Dollar. Kunden der Pro- und Pro+-Tarife können ihr Abonnement jederzeit kündigen und sich die Gebühren für April über eine Supportanfrage bis zum 20. Mai 2026 zurückerstatten lassen. Zuletzt versuchte Microsoft, nicht nur mit Abonnement-Gebühren an GitHub Copilot zu verdienen, sondern blendete Werbung in Pull Requests ein. Nach Nutzerbeschwerden ruderte das Unternehmen zurück.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Microsoft wird die Registrierungspause in den kommenden Wochen aufheben, sobald die Infrastruktur angepasst ist

    Possible · Within weeks

  • Tokenlimits werden weiter angepasst, um Gleichgewicht zwischen Zuverlässigkeit und Nachfrage zu erzielen

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Wie lange wird die Registrierungspause dauern?
  • Welche konkreten Änderungen an den Tokenlimits plant Microsoft?
  • Wird es eine Lösung für Kunden geben, die bereits von den Limits betroffen sind?

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This article was originally published by Heise Online.

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