Millennials in Führungspositionen: Mehr als nur ein Klischee
Quick Look
- Millennials, geboren zwischen 1981 und 1996, werden oft als stressanfällig und verantwortungsscheu dargestellt.
- Eine Analyse zeigt jedoch, dass sie zwar selten eine Führungsposition als primäres Karriereziel haben, aber dennoch mehrheitlich eine Managementrolle anstreben und bereits ausüben.
- In den USA überholen sie die Generation X als größte Managergruppe und bringen neue Führungsansätze mit.
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Why It Matters
Millennials, geboren zwischen 1981 und 1996, werden oft mit Klischees wie Stressanfälligkeit und mangelnder Verantwortungsbereitschaft assoziiert. Die Realität ihrer Führungsansätze wird beleuchtet.
Düsseldorf. Die Millennials: zwischen 1981 und 1996 geboren, ständig auf Instagram und besessen von Work-Life-Balance. Sie klagen immer über zu viel Stress und zu wenig Freiheit, haben keine Lust auf Verantwortung und Führung wollen sie erst recht nicht übernehmen. Das Klischee hält sich hartnäckig – trifft aber nicht ganz die Realität.
Klar ist: Lediglich sieben Prozent der Millennials nennen eine Führungsposition als primäres Karriereziel. Trotzdem wollen laut dem „Gen Z and Millennial Survey 2026“ von Deloitte 73 Prozent irgendwann eine Managementrolle übernehmen und mehr als die Hälfte von ihnen führt bereits heute in irgendeiner Form.
In den USA haben sie, laut einer Analyse der Jobbewertungsplattform Glassdoor aus dem vergangenen Jahr, die Generation X erstmals als größte Gruppe unter den Managern überholt. Damit bringen sie frischen Wind in die Chefetagen.
Millennials führen anders als die Generationen vor ihnen. Nicht weil sie die ersten sind, die ihren Teams zuhören. Der Unterschied liegt tiefer: Millennials haben bestimmte Führungsideen nicht als Reaktion auf die Bedürfnisse ihres Teams entwickelt, sondern als innere Haltung.
Open Questions
- Wie genau äußern sich die neuen Führungsansätze der Millennials?
- Welche spezifischen Herausforderungen bringen Millennials in Führungspositionen mit sich?






