Mittelständler beklagen Bürokratie und Energiepreise
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65% der deutschen Mittelständler nennen Bürokratie als größtes Geschäftsrisiko, 62,9% Energiepreise; Unternehmen sehen sich durch regulatorische Belastungen und fehlende Liquidität behindert
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Der deutsche Mittelstand ist ein wichtiger Wirtschaftsbereich.
Dieser Ausdruck wurde am 08.06.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert. Andere Nutzungen verletzen das Urheberrecht Umfrage Mittelständler beklagen Bürokratie und Energiepreise Vor der Spitzenrunde von Koalition und Sozialpartnern im Kanzleramt am Mittwoch hat sich auch der Mittelstand zu Wort gemeldet. Die Umfrage macht noch einmal klar, wo die zentralen Probleme liegen. 08.06.2026, 07.12 Uhr Der deutsche Mittelstand sieht sich durch Bürokratie und hohe Energiepreise in seiner Entwicklung ausgebremst. 65 Prozent nennen Bürokratie als größtes Geschäftsrisiko, geht aus einer Umfrage unter knapp 1100 Unternehmern und Managern kleiner und mittlerer Betriebe für den Deutschen Mittelstands-Bund (DMB) hervor. Diese lag der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorab vor. Energiepreise werden von 62,9 % genannt. Auch Nachhaltigkeits- und Regulierungsvorschriften (57,1 Prozent), Fachkräftemangel (56,3 Prozent) und Inhaberabhängigkeit (54,7 Prozent) werden häufig genannt. Etwa jedes dritte Unternehmen verfügt nach eigener Einschätzung nicht über ausreichende Liquiditätsreserven für größere Krisensituationen. Mehr als jeder zweite Mittelständler erwartet zudem eine weitere Verschärfung der Ertrags- und Finanzrisiken in den kommenden zehn Jahren. »Investitionen werden dadurch zunehmend aufgeschoben oder reduziert«, so der DMB. Unternehmen wüssten, dass sie widerstandsfähiger werden müssen – etwa durch Digitalisierung, Energieeffizienz oder organisatorische Anpassungen. »Gleichzeitig verhindern steigende Kosten, regulatorische Belastungen und fehlende finanzielle Spielräume oft genau jene Investitionen, die dafür notwendig wären«, beklagt der Verband. mik/Reuters
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