Nach Rücktritt von Keir Starmer: Farage fordert Neuwahlen
Quick Look
- Nach der Rücktrittsankündigung von Premierminister Keir Starmer fordert Nigel Farage von Reform UK Neuwahlen.
- Die Grünen kritisieren Starmers Führung, während Ursula von der Leyen seine Arbeit würdigt.
- Russland kommentiert und Donald Trump hatte Rücktritt vorhergesagt.
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Why It Matters
Nach der Rücktrittsankündigung des britischen Premierministers Keir Starmer reagieren politische Akteure weltweit. Nigel Farage fordert Neuwahlen, während andere die Arbeit Starmers würdigen oder kritisieren.
Nach der Rücktrittsankündigung des britischen Premierministers Keir Starmer hat der Chef der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Nigel Farage, Neuwahlen gefordert. »Wir sind bereit, radikale Veränderungen herbeizuführen«, teilte Farage auf X mit. Seine Partei liegt in Umfragen seit Monaten vorn und ging deutlich stärker als die Labour-Partei aus den Kommunal- und Regionalwahlen im Mai hervor.
Auch die britische Grünen-Partei kritisierte Starmer für seine Führung. Vorsitzender Zack Polanski sagte, der Premierminister habe das Vertrauen des Landes verloren, nachdem er versäumt habe, »Macht und Reichtum der Elite« infrage zu stellen. Das habe die große Mehrheit im Land in eine Krise der Lebenshaltungskosten gestürzt. Zu dem potenziellen Nachfolger Andy Burnham sagte Polanski, dieser müsse mutig sein, sonst sei er »erledigt«.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen würdigte Starmers Arbeit. »Manche Führungspersönlichkeiten brauchen Jahre, um in die Rolle des Staatsmannes hineinzuwachsen, zu dem Sie in nur zwei Jahren wurden«, schrieb sie auf X. »Die Sicherheit Europas und der Ukraine ist dank Ihnen gestärkt. Danke, lieber Keir.«
Der russische US-Sonderbeauftragte Kirill Dmitrijew schreib unterdessen auf X: »Wir haben es geschafft. Starmers Rücktritt schweißt uns alle zusammen.« Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump einen Rücktritt Starmers vorausgesagt. An die Bundesregierung gerichtet, fügte Dmitrijew drohend hinzu: »Merz ist der Nächste, sofern er seine Politik nicht ändert.«
In Deutschland wurde Starmers Rücktrittsankündigung verhalten aufgenommen. »Die Bundesregierung hat in Keir Starmer immer einen verlässlichen und engen Partner gehabt in außenpolitischen und gerade die Ukraine betreffenden Fragen«, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, sagte: »Für Labour bleiben nicht mehr viele Chancen, diese Entscheidung muss daher sitzen.« Eine stabile britische Regierung sei im deutschen und europäischen Interesse.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Nigel Farage wird Neuwahlen fordern.
Very likely · Within days
Die Labour-Partei wird unter Druck geraten.
Likely · Within weeks
Open Questions
- Wer wird Nachfolger von Keir Starmer?
- Wie wird sich die politische Stabilität im UK entwickeln?
- Welche Auswirkungen hat dies auf die Unterstützung der Ukraine?


