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Starke Regenfälle führten zu Überschwemmungen und Lawinen in Nepal, die zu einem Großeinsatz von Rettungskräften führten. Die Situation wird durch schwierige Geländebedingungen und Schlammlawinen erschwert.
Fast 3000 Menschen werden weiterhin vermisst, darunter nach nepalesischen Angaben mindestens acht Deutsche und zahlreiche ausländische Touristen. Das nationale Tourismusbüro teilte am Samstag in einer offiziellen Mitteilung mit, bis 18 Uhr Ortszeit seien 261 ausländische Staatsbürger gerettet worden, 320 gälten demnach weiterhin als vermisst.
Unter den Geretteten befindet sich eine vierköpfige Familie aus Deutschland, die am Freitag mit einem Armeehubschrauber aus dem Katastrophengebiet ausgeflogen wurde. Das Auswärtige Amt sprach unterdessen von einer »hohen einstelligen Zahl deutscher Staatsbürger unter den Vermissten«. Die deutschen Auslandsvertretungen in Nepal und China stünden mit Angehörigen und örtlichen Behörden in engem Kontakt.
»Der schwierigste Teil ist der abgelagerte Schlamm als Folge der Flutwelle«, sagte ein nepalesischer Armeesprecher der Nachrichtenagentur dpa. Dadurch sei es sehr schwierig, Hubschrauber in den betroffenen Gebieten einzusetzen.
Besonders eindringliche Bilder kommen aus dem chinesischen Teil des Katastrophengebiets. Am zerstörten Grenzübergang Gyirong bahnten sich chinesische Rettungskräfte mühsam einen Weg durch meterhohen Schlamm und Trümmer. Immer wieder blieben sie stehen, beugten sich über Erdmassen und riefen gemeinsam: »Ist da jemand?« Die von chinesischen Medien verbreiteten Aufnahmen zeigen, wie die Einsatzkräfte vorsichtig durch die verwüstete Landschaft gehen, mit Schaufeln in Geröllhaufen suchen und auf mögliche Lebenszeichen lauschen.
Die Leichen und menschlichen Überreste verwesten zunehmend, sagte ein Bezirksbeamter der Nachrichtenagentur dpa. Gesundheitsexperten warnten deshalb vor einem möglichen Risiko für die öffentliche Gesundheit. Die Behörden ordneten nun an, vor der Bestattung jeweils DNA-Proben von den Toten zu nehmen und nicht identifizierte Opfer dann an einem Ort im nepalesischen Devghat beizusetzen.
In dem seit Wochen von israelischen Siedlern belagerten Dorf Kusra im Westjordanland kam es zu erneuten gewaltsamen Auseinandersetzungen. Dutzende israelische Randalierer verschanzten sich in einem palästinensischen Haus, während palästinensische Einwohner anwesend waren. Die israelische Armee trennte die Gruppen und beschlagnahmte Fahrzeuge der Siedler. Palästinensische Medien berichteten, dass Siedler von Soldaten geschützt wurden, mehrere Palästinenser durch Pfefferspray verletzt wurden und Siedler umliegende Felder in Brand setzten. Ministerpräsident Netanjahu verurteilte die Gewalt und forderte eine schnelle Rechenschaftspflicht der Randalierer.

Bei einer Explosion in einem Munitionsdepot bei Kiew sind mindestens zwei Menschen getötet und über 300 Rettungskräfte im Einsatz. Fast 400 Menschen wurden evakuiert, die Hauptstraße nach Westen gesperrt. Präsident Selenskyj bestätigte die Lagerung von Militärmunition und kündigte Ermittlungen wegen verbotener Lagerung nahe Wohngebieten an.
Im Dorf Kusra im Westjordanland haben radikale israelische Siedler palästinensische Dorfbewohner angegriffen, wobei Siedler ein Haus belagerten und Steine warfen. Israelische Sicherheitskräfte intervenierten zunächst gegen die Siedler, während palästinensische Medien von Schutz der Siedler durch Soldaten und Misshandlung der Bewohner berichten. Premierminister Netanjahu verurteilte die Gewalt als kriminelle Handlungen einer 'Handvoll Gesetzesbrecher'.

König Haakon VIII. hat in seiner ersten Rede als neuer norwegischer Monarch an seinen verstorbenen Vater König Harald V. erinnert, seine Eigenschaften gelobt und seine Dankbarkeit gegenüber Familie und Volk ausgedrückt. Er betonte seine volksnahe Haltung und kündigte an, den Eid auf die Verfassung im Parlament abzulegen.
In einem seit Wochen von israelischen Siedlern belagerten Dorf im Westjordanland kam es zu erneuter Gewalt, als Dutzende Siedler sich in einem palästinensischen Haus verschanzten. Die israelische Armee bestätigte den Vorfall, räumte das Haus und beschlagnahmte Fahrzeuge der Siedler. Premierminister Netanjahu verurteilte die Taten scharf und forderte eine schnelle Rechenschaftspflicht. Die USA hatten die Siedlergewalt in den letzten Wochen ebenfalls verurteilt.
Der neue norwegische König Haakon VIII. hat in seiner ersten Ansprache an die Bevölkerung an seinen verstorbenen Vater Harald V. erinnert, der im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Haakon würdigte Harald als warmherzigen Großvater, liebevollen Ehemann und dankte der Bevölkerung für ihre Anteilnahme.