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Netanjahu will iranische Regierung stürzen – Trump dementiert Abbruch von Gesprächen
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Die Welt6/2/2026World3 min readGermany

Netanjahu will iranische Regierung stürzen – Trump dementiert Abbruch von Gesprächen

Quick Look

  • Israels Premier Netanjahu bekräftigt das Ziel, die iranische Regierung zu stürzen.
  • US-Präsident Trump dementiert indes Berichte über einen Abbruch der Verhandlungen mit dem Iran.

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Why It Matters

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat das Ziel, die iranische Regierung zu stürzen. US-Präsident Donald Trump hatte die iranische Bevölkerung ermutigt, ihre Führung zu stürzen, sich später aber nicht mehr dazu geäußert. Es gab widersprüchliche Aussagen über Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA.

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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hält an dem Ziel fest, die iranische Regierung stürzen zu wollen. Die Führung in Teheran sei „dazu bestimmt, aus der Welt zu verschwinden“, sagte er bei einer Zeremonie zum Amtsantritt des neuen Leiters des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Roman Gofman. „Und wir werden ihr dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.“ Einzelheiten dazu, wie genau dies gelingen soll, ließ er offen.

Zu Beginn des Kriegs hatte US-Präsident Donald Trump die iranische Bevölkerung ermutigt, ihre Führung zu stürzen. Später äußerte er sich zu dem Thema nicht mehr. Auch Netanjahu forderte die Menschen im Iran mehrfach dazu auf, sich gegen ihre Regierung aufzulehnen. Beobachter in Israel mutmaßten, Israel sei der Sturz der Führung in Teheran wichtiger als den USA.

Seit einiger Zeit, vor allem seit Beginn der Waffenruhe am 8. April, erwähnte Netanjahu einen Machtwechsel im Iran dann auch nicht mehr. Iran-Experten sind skeptisch, ob die iranische Führung während des Kriegs gestürzt werden kann. Als Gründe führen sie an, dass die iranische Opposition nicht geeint sei. Es sei auch nicht zu erkennen, dass die Elite oder die Revolutionsgarden gespalten seien.

Trump weist Berichte über Abbruch der Iran-Gespräche zurück

Zuletzt gab es widersprüchliche Aussagen von iranischer und US-amerikanischer Seite hinsichtlich der Verhandlungen zur Beendigung des Kriegs. Am Dienstag bekräftigte Donald Trump ungeachtet der gegenteiligen Aussagen aus Teheran, dass die Verhandlungen andauern. „Fake-News-Berichte, wonach die Islamische Republik Iran und die USA vor einigen Tagen die Gespräche eingestellt hätten, sind falsch und irreführend“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. „Die Gespräche zwischen uns laufen ununterbrochen weiter, auch vor vier Tagen, vor drei Tagen, vor zwei Tagen, vor einem Tag und heute.“

„Wohin sie führen, weiß man nie“, schrieb Trump weiter. Aber er habe dem Iran gesagt: „Es ist an der Zeit, dass ihr auf die eine oder andere Weise einen Deal abschließt. Ihr macht das schon seit 47 Jahren, und das darf nicht länger so weitergehen“, schrieb Trump und spielte auf die Revolution von 1979 an, bei der die Monarchie durch die Islamische Republik ersetzt wurde.

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Weltplus Artikel3 Monate Iran-Krieg

Vor Trumps Post hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, berichtet, seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington statt. Bereits am Montag hatte die iranische Agentur Tasnim ähnlich berichtet und das Ende der indirekten Verhandlungen mit dem andauernden Krieg Israels gegen die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon begründet.

Am Montag hatte Trump ein Ende der Kämpfe im Libanon angekündigt. An diesem Mittwoch sollen politische Gespräche zwischen Israel und dem Libanon in der US-Hauptstadt Washington fortgesetzt werden.

dpa/jho

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Fortsetzung der politischen Gespräche zwischen Israel und dem Libanon in Washington.

    Very likely · Within days

Open Questions

  • Wie genau will Israel den Sturz der iranischen Regierung erreichen?
  • Welche konkreten Fortschritte gibt es bei den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA?
  • Wie wird sich die Fortsetzung der politischen Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auswirken?

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This article was originally published by Die Welt.

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