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Neun Nachwuchs-Managerinnen und -Manager im Bereich „Change Navigation“
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Handelsblatt6/11/2026Business8 min readGermany

Neun Nachwuchs-Managerinnen und -Manager im Bereich „Change Navigation“

Quick Look

  • Das Handelsblatt hat neun aufstrebende Topmanagerinnen und -manager im Bereich „Change Navigation“ ausgezeichnet.
  • Die Liste, erstellt in Kooperation mit Boston Consulting Group, ehrt Führungskräfte, die strategisch planen und schwierige Entscheidungen treffen.

AI-generated summary

Why It Matters

The Handelsblatt, in cooperation with Boston Consulting Group and an external jury, has compiled a list of promising emerging top managers in Germany. The focus is on individuals who have proven themselves in digital transformation, resilience, innovation, and change navigation.

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Alles infrage stellen und dabei trotzdem alle mitnehmen: Das gelingt diesen neun Nachwuchs-Managerinnen und -Managern aus dem Bereich „Change Navigation“. Felix Stippler, Catiana Krapp, Axel Höpner, Helena Smolak, Michael Scheppe, Martin-W. Buchenau, Tami Holderried, Christoph Schlautmann, Bert Fröndhoff, Tanja Kewes und Julia Beil 11.06.2026 - 21:41 Uhr Artikel anhören

Die neun Vordenkerinnen und Vordenker der Kategorie „Change Navigation“: CEOs von morgen. Foto: PR

Berlin. In der aktuellen Krise braucht es mehr denn je Entscheidungsträger, die strategisch planen, technologieoffen sind und auch vor harten Entscheidungen nicht zurückschrecken.

Das Handelsblatt hat – in Kooperation mit der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group und mithilfe einer externen Jury – eine Bestenliste der vielversprechendsten aufstrebenden Topmanagerinnen und -manager erstellt. Sie haben sich in den vier Bereichen digitale Transformation, Resilienz, Innovation und Change Navigation bewiesen.

Hier finden Sie die neun Vordenkerinnen und Vordenker der Kategorie „Change Navigation“:

Raymond Wittmann, BMW

Raymond Wittmann: Er saß schon als Consultant in der Produktion. Foto: PR

Raymond Wittmanns Spitzname „Ray“ setzte sich in seiner Zeit bei der Beratung McKinsey durch. Für die Firma war der heutige BMW-Produktionsvorstand viel international unterwegs. Im Mai folgte er beim Münchener Autobauer auf Milan Nedeljkovic, der nun Vorstandsvorsitzender ist.

Seit seinem Start bei BMW hatte Wittmann diverse Toppositionen inne. Als Chefstratege plante er unter dem früheren CEO Oliver Zipse den Konzernkurs. Zuvor verantwortete er als Finanzchef für die Vertriebsregion Amerika das Zahlenwerk in einem für BMW zentralen Markt.

Die Auswahl

Eine hochkarätig besetzte Jury hat die 29 Führungskräfte ausgewählt. Sie stehen für eine junge Generation, die die deutsche Wirtschaft auch in Zukunft voranbringen wird, und sie sind Teil der Vordenker-Initiative von Handelsblatt und Boston Consulting Group (BCG).

Zur Jury gehören Carla Kriwet (CEO von CeramTec), Annika Hauptvogel (SVP Rail Infrastructure and Products bei Siemens Mobility), Isabell Welpe (Professorin für Strategie und Organisation an der TU München), Nicolas von Rosty (Deutschlandchef von Heidrick & Struggles), Michael Schwarz (Geschäftsführer der Baden-Badener Unternehmergespräche) und Dirk Ramhorst (Transformationschef bei Service Now). Den Vorsitz der Jury haben Michael Brigl, BCG-Zentraleuropachef, und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.

Schon als Consultant saß Wittmann auch in der Produktion, arbeitete vor Ort bei Kunden in der Montage und analysierte Prozesse. Bei BMW konzipierte er unter anderem die Produktion der Mittelklasse. Aus seinem Umfeld heißt es, er arbeite sich schnell in neue Themen ein und nehme unterschiedliche Perspektiven ein. Hilfreiche Eigenschaften: Als Vorstand steuert er nun ein globales Produktionsnetzwerk mit mehr als 30 Standorten.

In der Branche zählt Tempo. In China verlieren deutsche Hersteller Marktanteile, lokale Konkurrenten entwickeln schneller und produzieren günstiger. BMWs Absatz im größten Einzelmarkt sank im ersten Quartal um zehn Prozent.

Fabienne Twelemann, Uniper

Fabienne Twelemann: Sie verantwortet rund 7600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Foto: PR

Fabienne Twelemann verantwortet beim Energiekonzern Uniper als Arbeitsdirektorin ein Vorstandsressort unter Druck. Das Unternehmen schrumpft um mehrere Hundert Stellen. Beschäftigte äußern sich positiv darüber, wie sie die Aufgabe managt.

Twelemann kennt Uniper seit vielen Jahren: Schon als Werkstudentin arbeitete sie für den Energiekonzern Eon, aus dem Uniper 2016 als Abspaltung hervorging. Schließlich wurde sie Kommunikationschefin des Unternehmens, navigierte es durch eine Zeit, in der Uniper mit den schweren Folgen der Energiekrise kämpfte.

Liquiditätsengpässe, Wegfall des wichtigsten Geschäftsmodells von Uniper durch den russischen Gaslieferstopp, schließlich Rettung und Übernahme durch den deutschen Staat: Twelemann organisierte die Krisenkommunikation. Ein Kollege sagte damals über sie, sie habe das Potenzial für noch wichtigere Positionen im Unternehmen. Tatsächlich wurde Twelemann 2024 Leiterin des Personalbereichs, stieg dann zur Vorständin auf.

Bei Uniper stehen große Aufgaben an: Bis Ende 2028 muss das Staatsunternehmen zu 75 Prozent reprivatisiert sein. Die Liste an Pflichten, die Uniper unter anderem aufgrund von EU-Vorgaben hatte, um sich darauf vorzubereiten, hat der Vorstand bewältigt und den Konzern zugleich von den Turbulenzen nach dem russischen Gaslieferstopp wieder in eine solide Lage gebracht.

Twelemann spielte dabei eine wichtige Rolle. In einem Unternehmen, in dem viele Beschäftigte seit Jahrzehnten arbeiten, dessen Vorstandsmitglieder aber in den vergangenen Jahren oft gewechselt sind und von extern kamen, schafft sie eine wichtige Verbindung zwischen Management und Belegschaft.

Denise Löder, Siemens

Denise Löder: „Man muss Ziele und Ambitionen haben.“ Foto: PR

Kaum ein deutscher Konzern transformiert sich so konsequent wie Siemens. Aus dem einstigen Industriekonglomerat wird ein integrierter Digitalkonzern. „Der Wandel, den Siemens durchläuft, eröffnet enorme Chancen“, sagt Denise Löder. Als Global Head of Corporate Strategic Planning and Portfolio sitzt sie im Herzen der Strategieplanung.

Nach ihrem Studium arbeitete sie mehrere Jahre für McKinsey. Von 2020 bis 2022 war sie Strategiechefin von Amcor, während sich der Verpackungsspezialist vor allem stärker in Richtung Nachhaltigkeit wandeln wollte. Dann kam die Gelegenheit bei Siemens. „Die Chance, strategische Transformation und Technik zusammenzubringen, wollte ich nicht verpassen.“

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Der Konzern will nun auch im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz für Fabriken dominieren. „Wir arbeiten in Sprints und entscheiden dann, wie es weitergeht, statt Großprogramme langfristig zu planen und dann starr umzusetzen“, sagt Löder. Die Transformation werde nie enden.

Sie kann sich weitere Karriereschritte vorstellen. „Mich reizt definitiv auch die operative Führung eines Geschäfts.“ Strategiechefs bei Siemens waren früher Joe Kaeser, Klaus Kleinfeld und Roland Busch, die allesamt später Vorstandschefs wurden. Für ihre Laufbahn würde sie nichts ausschließen. „Man muss Ziele und Ambitionen haben.“

Stefan Frödert, Biontech

Stefan Frödert: Er trainierte bei Mainz 05 unter Jürgen Klopp. Foto: PR

Als Stefan Frödert im März 2025 die Leitung des CFO-Office bei Biontech übernahm, begann für ihn die vielleicht anspruchsvollste Aufgabe seiner bisherigen Karriere: Biontech muss beweisen, dass aus der Pandemie-Erfolgsgeschichte ein dauerhaft profitables Biotech-Unternehmen werden kann.

In dieser Phase verantwortet Frödert zentrale Finanz- und Transformationsprojekte des Konzerns. In seiner Doppelrolle als Chief of Staff des Finanzvorstands und Impulsgeber für konzernweite Prozesse baut er globale Finanzprozesse neu und digitaler auf. Schon als Kind hatte er einen klaren Traum: Fußballprofi werden. Er schaffte es bis zu Mainz 05, trainierte unter Jürgen Klopp. Kurz vor dem möglichen Durchbruch riss das Kreuzband.

Kommentar

Biontech muss Erwartungen managen, die kaum erfüllbar sind

Helena Smolak

Sein Berufsweg führte ihn später zunächst zu BASF. Fast acht Jahre arbeitete Frödert dort an Finanzprojekten in Deutschland, Hongkong, Japan, Mexiko und den USA. Er führte komplexe M&A-Verhandlungen in Mexiko und arbeitete mit japanischen Traditionsunternehmen wie Mitsubishi zusammen. Vor seinem Wechsel zu Biontech war Frödert Chief of Staff bei der DFL Deutsche Fußball Liga.

Ida Wolf, Mercedes-Benz

Ida Wolf: War knapp ein Jahr Stabschefin von Konzernboss Ola Källenius. Foto: PR

Ida Wolf arbeitet am Auto der Zukunft. Bei Mercedes-Benz beschäftigt sich die 38-Jährige seit Februar eine Ebene unterhalb des Vorstands unter anderem damit, frühzeitig Innovationen zu entdecken und in Serienreife zu bringen. Wolf leitet ein interdisziplinäres Team von rund 1800 Beschäftigten. Es geht dabei um Grundlagenforschung, aber auch um gesellschaftliche Entwicklungen und Technologietrends. In den ersten Wochen in neuer Funktion hat sie Innovationsprozesse modernisiert und digitalisiert.

Wolf hat ihr gesamtes Berufsleben bei Mercedes verbracht. Nach dem dualen Studium hatte sie diverse Führungspositionen inne, etwa in Produktion und IT. Das breite Konzernwissen kommt ihr zugute: Zuletzt war Wolf knapp ein Jahr lang als Stabschefin von Konzernchef Ola Källenius tätig – ein Karrieresprungbrett.

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„Ida ist mutig und unerschrocken“, sagt ein Begleiter über Wolf. Sie sei fleißig, authentisch, könne durchgreifen. Wolf wird nachgesagt, dass sie Menschen hinter sich bringen könne und strategischen Weitblick habe. „Was ich gut kann, sind Wege zu finden, um Probleme zu lösen“, sagt sie über sich.

Davon gibt es in der deutschen Autobranche genug. Mercedes, sagt Wolf, habe in den vergangenen Jahren gelernt, schneller aus Krisen zu lernen. Das stimme sie optimistisch, dass der Konzern auch für die Zukunft „sehr gut aufgestellt“ sei.

Müge Kurtoğlu, BSH

Müge Kurtoğlu: Steht exemplarisch für eine neue Generation von Führungskräften in der Industrie. Foto: PR

Müge Kurtoğlu hat eine strategisch zentrale Rolle in der globalen Forschungs- und Entwicklungsorganisation von Europas größtem Hausgerätehersteller BSH: Als Vice President Global Shared Services verantwortet sie die Strukturen im Hintergrund moderner Produktentwicklung: Prozesse, Standards und die weltweite Verzahnung von Teams.

Kurtoğlu bündelt die komplexe R&D-Landschaft von Bosch Siemens Hausgeräte (BSH). Die Tochtergesellschaft von Bosch produziert unter anderem die Marken Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff. Der Umsatz von BSH sank 2025 um 1,6 Prozent. Derzeit muss BSH auf Konsumzurückhaltung, schrumpfende Märkte und wachsende Billigkonkurrenz reagieren.

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Kurtoğlu übernimmt eine führende Rolle beim Aufbau und bei der Strukturierung von Technologie-Hubs innerhalb der BSH. Gleichzeitig stärkt sie die globale Zusammenarbeit. Sie steht exemplarisch für eine neue Generation von Industrieführungskräften, die weniger einzelne Produkte als vielmehr die Systeme dahinter im Blick haben.

Daphne Böcker, Allianz

Daphne Böcker: Will kundenzentriertes Denken im Konzern verankern. Foto: PR

Mit 36 Jahren verantwortet Allianz-Managerin Daphne Böcker die Einheit „Kunde und Markt“, die im Konzern als strategischer Hebel gilt. Böcker sieht sich als eine Art konzernübergreifende Anwältin der Kunden: Sie und ihr etwa 900-köpfiges Team kümmern sich um Marktforschung, Kundenportale, Vertriebssysteme und das Kundenerlebnis bei der Allianz und sorgen dafür, dass Allianz-weit kundenzentrierter gedacht wird. Damit bildet die Einheit eine zentrale Säule der Strategie von CEO Oliver Bäte.

Der Fokus der Versicherungsindustrie habe historisch immer auf Verträgen und mathematischen Modellen gelegen, sagt Böcker, die selbst Mathematik studiert hat. „Kundenzentriertes Denken war bislang nicht die Stärke der Branche.“ Das will Böcker ändern, denn: Je individueller die Lebensprofile werden, desto stärker müssten Versicherer ihre Prozesse vom einzelnen Kunden aus denken – und nicht vom einzelnen Vertrag.

Dabei soll Künstliche Intelligenz (KI) der entscheidende Beschleuniger für diese Transformation sein und Kommunikation persönlicher machen, Prozesse automatisieren und Kosten senken.

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Teil der Herausforderung sei, alle Kollegen im Konzern von den Veränderungen zu überzeugen, die sie selbst für notwendig hält. „Ich kann bestimmt auch anstrengend sein, denn ich meine das wirklich ernst: Wir haben als Industrie einen Auftrag, uns mit einer gewissen Geschwindigkeit weiterzuentwickeln“, sagt Böcker. Das sei aber gleichzeitig auch eine große Chance für die Versicherungsindustrie.

Simon Lemmen, DHL

Simon Lemmen: Fing 2009 als Praktikant bei der DHL Group an. Foto: PR

Simon Lemmen sorgte bislang als Bereichsvorstand in der DHL-Division „Post & Paket“ für den Service der Privat- und Geschäftskunden – mit gleichzeitiger Verantwortung für die Strategieentwicklung und die Transformation im deutschen Zustellgeschäft. Die Umbrüche, die er dabei zu bewältigen hat, sind erheblich. Während das Briefgeschäft bei kaum veränderten Fixkosten seit Jahren schrumpft, testet der sprunghaft steigende Paketversand nahezu ständig die Kapazitätsgrenzen.

Fast 1,2 Milliarden Euro investierte die Brief- und Paketdivision im vergangenen Jahr, um das Verteilnetz zu modernisieren, die automatisierte Paketzustellung auf 16.000 Packstationen zu erweitern, Paket- und Briefzentren mit Hightech zu versehen und Prozesse mit KI zu beschleunigen. Da passt es, dass Lemmen seit Anfang Juni auch als CIO gesamtverantwortlich ist für die IT und Digitalisierung von „Post & Paket“ Deutschland.

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Lemmen heuerte 2009 unmittelbar nach dem Studium als Praktikant bei der DHL Group an. Von dort gelangte er 2010 in die Inhouse-Beratung DHL Consulting. Vor elf Jahren trat er im Management der DHL-Lagerlogistik-Sparte „Supply Chain“ an, um 2019 – nur wenige Tage nach der Berufung des heutigen Konzernchefs Tobias Meyer zum damaligen Spartenchef – in die Division „Post & Paket“ zu wechseln. Meyer hatte bis dahin den Job, den Lemmen seit Juni bekleidet: Bereichsleiter Betrieb und IT im Unternehmensbereich „Post & Paket“ Deutschland.

Daniel Wussow, BASF

Daniel Wussow: „Change scheitert fast nie an der Idee.“ Foto: PR

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Wussow stieg 2011 als Inhouse-Berater bei BASF ein, steuerte danach verschiedene Geschäfte in Europa und Asien, bevor er 2023 in Shanghai die Leitung des Geschäfts mit Katalysatoren für Verbrennerfahrzeuge übernahm. Über Transformation sagt er: „Change scheitert fast nie an der Idee. Sondern daran, wie er im Alltag tatsächlich ankommt und umgesetzt wird.“

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Change wird von ihm auch im neuen Job erwartet. Der Bereich „Care-Chemicals“ musste zuletzt Gewinn einbüßen, steht in einem harten globalen Preiswettbewerb. Wussow sagt: „Gerade unter Ergebnis‑ und Kostendruck entscheidet sich Vertrauen nicht in Konzeptpapieren, sondern im täglichen Verhalten.“

Mehr: Bis zu 67 Prozent der Aufgaben kann KI übernehmen – und plötzlich werden auch Führungskräfte ersetzbar

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Open Questions

  • What specific criteria were used to rank the managers within the 'Change Navigation' category?
  • What are the long-term career trajectories of these 'CEOs of tomorrow'?
  • How will the strategies implemented by these managers impact their respective companies' market positions in the next 3-5 years?
  • What are the specific challenges and opportunities presented by AI for each of these individuals' sectors?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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