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Niedrigwasser auf Elbe und Donau behindert Güterschifffahrt
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Spiegel Wirtschaft18 hours agoBusiness1 min readGermany

Niedrigwasser auf Elbe und Donau behindert Güterschifffahrt

Transporte warten in Häfen, Besserung der Lage nicht vor September erwartet.

Quick Look

  • Niedrigwasser auf der Oberelbe verhindert derzeit die Güterschifffahrt, wodurch Transporte in Häfen auf höhere Pegel warten.
  • SBO-Geschäftsführer Heiko Loroff erwartet keine Besserung vor September.
  • Auch auf der Donau ist die Schifffahrt eingeschränkt, da Schiffe leichter beladen werden müssen.

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Why It Matters

Die Güterschifffahrt auf der Oberelbe ist aufgrund von Niedrigwasser eingestellt, was zu Wartezeiten für Transporte in Häfen führt. Auch auf der Donau ist die Schifffahrt eingeschränkt, da Schiffe leichter beladen werden müssen.

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Aktuell sei eine wirtschaftliche Güterschifffahrt auf der Oberelbe nicht möglich, daher seien zurzeit keine Schiffe unterwegs, teilte der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO), Heiko Loroff, auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.

Transporte warten in Häfen

Zwar kenne man diese Situation aus den Sommermonaten vergangener Jahre . »Allerdings hatten wir in diesem Jahr bereits sehr früh einen sehr geringen Elbpegel (ab Ende April), sodass wir es nicht geschafft haben, alle Transporte rechtzeitig an ihr Ziel zu bringen«, erklärte Loroff. Vor allem Großraum- und Schwertransporte warten daher in den Häfen auf einen höheren Wasserstand, da sie nicht auf Schiene oder Straße ausweichen können.

Bei Wasserständen unter 1,0 Meter fahren laut Loroff keine Güterschiffe über die Elbe – am Pegel in Dresden waren es am Morgen 68 Zentimeter. »Wir hoffen natürlich auf schnellstmögliche Besserung der Situation, realistisch gesehen wird das jedoch sicherlich nicht vor September passieren«, sagte Loroff. Der vorhandene Schiffsraum sei in schiffbare Fahrgebiete verlegt worden. Erst wenn die Oberelbe wieder dauerhaft nutzbar sei, würden sie zurückgeführt. Bis dahin nutzten die SBO Straße und Schiene.

Auch auf anderen Flüssen ist die Schifffahrt eingeschränkt

Auf der Donau fahren Güterschiffe noch, allerdings mit deutlich weniger Ladung. Wegen des Niedrigwassers müssen die Schiffe leichter sein, um nicht auf Grund zu laufen. Manche Güterschiffe mit einem regulären Fassungsvermögen von 2000 Tonnen könnten aktuell nur 300 bis 500 Tonnen laden, sagte eine Sprecherin des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Donau MDK in Nürnberg. Die übrige Fracht werde in Häfen zwischengelagert.

Auf dem Main, dem Main-Donau-Kanal (MDK) und den ausgebauten Teilen der Donau werde der Wasserstand durch Staustufen reguliert, erläuterte die Sprecherin. Zum Nadelöhr für die Güterschifffahrt wird insofern der nicht ausgebaute Donauabschnitt zwischen Straubing und Vilshofen in Bayern. Schiffe müssen ihren Tiefgang täglich aktuell dem jeweiligen Wasserstand anpassen.

An manchen Stellen der Donau floss zuletzt nur noch ein Sechstel der üblichen Wassermenge – lesen Sie hier , wie der Dürrestress Deutschlands Flüsse belastet.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die Güterschifffahrt auf der Oberelbe wird nicht vor September wieder normal aufgenommen.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wie hoch sind die finanziellen Verluste für die betroffenen Unternehmen?
  • Welche Alternativrouten werden genutzt?
  • Wie lange dauert die Zwischenlagerung der Fracht?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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