Newsgather
BackÖlpreis steigt auf 100 Dollar: Eskalation im Iran-Krieg treibt Rohstoffpreis in die Höhe
Ölpreis steigt auf 100 Dollar: Eskalation im Iran-Krieg treibt Rohstoffpreis in die Höhe
Developing
Handelsblatt8 hours agoBusiness1 min readGermany

Ölpreis steigt auf 100 Dollar: Eskalation im Iran-Krieg treibt Rohstoffpreis in die Höhe

Quick Look

  • Der Brent-Rohölpreis erreichte 100 Dollar pro Barrel, den höchsten Stand seit zwei Monaten, angetrieben durch die Eskalation des Iran-Krieges.
  • US-Militär führte eine Angriffswelle gegen Ziele im Iran durch, während Huthi-Milizen saudi-arabische Tanker im Roten Meer angriffen, was die Versorgungsunterbrechungen verschärft.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Iran-Krieg eskaliert seit Anfang des Monats wieder, insbesondere wegen des Streits um die wichtige Straße von Hormus für den weltweiten Handel mit Energieträgern.

Font size

Die erneute Eskalation im Iran-Krieg treibt den Preis für den Rohstoff wieder in die Höhe.

Wegen des Streits um die für den weltweiten Handel mit Energieträgern wie Öl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus eskaliert der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder.

Frankfurt/Main. Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Donnerstag auf 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Damit setzt sich der Preisanstieg angesichts der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg fort. Ein Barrel der Nordseesorte Brent legte bis auf 100,36 US-Dollar je Barrel zu. Damit erreichte er den höchsten Stand seit zwei Monaten. Das waren 6,6 Prozent mehr als am Vortag.

Getrieben wird der Preis, der bis Anfang Juli noch auf rund 70 Dollar gefallen war, von der erneuten Eskalation im US-iranischen Krieg. Vom Iran unterstützte Huthi-Milizen erklärten zudem, sie hätten zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer angegriffen; dies verschärft den Nahostkonflikt weiter und droht zu schwerwiegenderen Versorgungsunterbrechungen zu führen.

Neue Angriffswelle

In der Nacht führte das US-Militär eine erneute Angriffswelle gegen Ziele im Iran durch. Die fünfstündige Angriffswelle sei um 22.30 US-Ostküstenzeit (6.00 Uhr Ortszeit im Iran) beendet worden, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mit.

Zu den Zielen zählten demnach Raketen- und Drohnenlager, Anlagen zur Küstenüberwachung sowie die Flugabwehr des Landes. Die Angriffe sollten künftige Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute verhindern, hieß es. Es war die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.

Ölpreis noch gutes Stück unter dem Jahreshoch

Wegen des Streits um die für den weltweiten Handel mit Energieträgern wie Öl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus eskaliert der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder. US-Medien berichten seit Tagen über Indizien für eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe - etwa über die Verlegung weiterer Kampfflugzeuge in die Region.

Noch liegt der Ölpreis aber ein gutes Stück unter dem Jahreshoch von rund 126 Dollar, das Ende April erreicht wurde. Damals hatte der Beginn des Iran-Krieges durch die USA und Israel den Preis stark nach oben getrieben.

Open Questions

  • Wie wird Iran auf die jüngsten US-Angriffe reagieren?
  • Welche weiteren Auswirkungen haben die Huthi-Angriffe auf den Schiffsverkehr?
  • Wird sich der Konflikt in der Region weiter ausweiten?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

EZB startet öffentliche Befragung zu neuen Euro-Banknoten-Designs
Developing·4 minutes ago

EZB startet öffentliche Befragung zu neuen Euro-Banknoten-Designs

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat eine öffentliche Konsultation zu den Designs der nächsten Euro-Banknotenserie gestartet. Bis zum 21. September können Bürger zwischen den Themen „Europäische Kultur“ und „Flüsse und Vögel“ wählen. Die endgültige Entscheidung wird Ende 2026 erwartet, mit dem Ziel, die Banknoten sicherer, langlebiger und barrierefreier zu machen.

Spiegel Wirtschaft
1 min read
More on this topicÖlpreis