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US-Präsident Donald Trump hatte neue Gespräche mit Iran angekündigt und gleichzeitig einen Großangriff abgesagt, was die Ölpreise beeinflusste. Mitte Juli war der Dax aufgrund verstärkter US-Angriffe auf Iran und gestiegener Ölpreise zurückgefallen.
US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende neue Gespräche mit Iran angekündigt und gleichzeitig einen Großangriff abgesagt. Daraufhin gaben die Ölpreise zu Wochenbeginn kräftig nach. Dadurch wurden die Sorgen vor einer steigenden Inflation und höheren Leitzinsen geringer. Auftrieb gab es zuletzt durch eine deutliche Erholung von Technologieaktien in den USA und Asien.
Gut laufende Berichtssaison
Aktien-Stratege Mislav Matejka von JPMorgan hob die bisher gut laufende Berichtssaison auf beiden Seiten des Atlantiks positiv hervor. Das Gewinnwachstum sei besser als am Markt erwartet. Alle Sektoren in den USA und fast alle in Europa zeigten ein im Vergleich zum Vorjahresquartal höheres Wachstum beim Ergebnis je Aktie.
Wie in den USA und Asien legten auch hierzulande Technologieaktien wieder spürbar zu, wobei vor allem auf starke Vorgaben von US-Technologiegiganten verwiesen wurde. Dort hatten jüngst erst Microsoft und dann auch Amazon mit ihren Quartalsberichten überzeugt.
Rückschlag von Mitte Juli überwunden
Mitte Juli war der Dax bis auf rund 24.650 Punkte zurückgefallen, nachdem die Vereinigten Staaten Iran wieder verstärkt angegriffen hatten und der Ölpreis der Nordseesorte Brent zeitweise wieder über die Marke von 100 Dollar gestiegen war.

Der deutsche Ventilatorenhersteller Ziehl-Abegg beliefert von seinem Werk in Vietnam aus US-Tech-Konzerne wie Amazon. Die Produktion in der Provinz Dong Nai dient dazu, die Abhängigkeit von China zu reduzieren und den Export in die USA zu erleichtern.

Ralf Damde, Betriebsratschef bei DB Regio, kritisiert das Konzept der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn. Er bemängelt hohe Kosten, den Austausch funktionstüchtiger Bauteile und die Beschäftigungslage der Mitarbeiter während der monatelangen Vollsperrungen.

Nach einem Urteil des US Supreme Court gegen Trumps Zollpolitik erhalten deutsche Unternehmen wie DHL und Siemens Healthineers Rückerstattungen in Millionenhöhe. Insgesamt wurden weltweit 81,3 Milliarden US-Dollar an Zöllen zurückgezahlt.

Die Renditen für 30-jährige US-Staatsanleihen stiegen auf 5,31 Prozent, den höchsten Stand seit 2007. Finanzminister Scott Bessent plant Interventionen durch Umschuldung, um steigende Kreditkosten und konjunkturelle Belastungen zu begrenzen.

Nach einer enttäuschenden Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands aufgrund von Hitze und Trockenheit erwarten Experten keine Versorgungsengpässe in deutschen Supermärkten. Verbraucher müssen sich jedoch auf steigende Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln einstellen.

Tatjana Kim, Gründerin des russischen Onlinehändlers Wildberries, steht im Zentrum eines Machtkampfes. Der Artikel beleuchtet ihren Aufstieg zur reichsten Frau Russlands und die aktuellen Herausforderungen für ihr E-Commerce-Imperium.