Philippinische Vizepräsidentin Sara Duterte hinterlegt Kaution nach Haftbefehl
Quick Look
- Die philippinische Vizepräsidentin Sara Duterte hat nach einem Haftbefehl wegen eines angeblichen Mordkomplotts gegen Präsident Marcos eine Kaution in Manila hinterlegt.
- Sie wies die Vorwürfe zurück und kritisierte die Regierung für Einschüchterungsversuche.
AI-generated summary
Why It Matters
Der Haftbefehl basiert auf einer Pressekonferenz von 2024, in der Duterte Drohungen gegen Präsident Marcos und andere Politiker aussprach.
Die philippinische Vizepräsidentin Sara Duterte hat vor einem Gericht in Manila eine Kaution hinterlegt, nachdem ein Haftbefehl gegen sie im Zusammengang mit einem angeblichen Mordkomplott gegen den Präsidenten des Landes ausgestellt worden war.
»Die Vizepräsidentin erschien freiwillig vor dem Gericht, das den Haftbefehl ausgestellt hatte, damit es keinen Grund gab, sie festzunehmen«, sagte Dutertes Anwalt Lawrence Lim. Duterte habe demnach 360.000 Pesos (knapp 5.000 Euro) hinterlegt.
»Ich fühle mich angesichts all dieser Polizisten nicht sicher. Sie schikanieren die Menschen bei mir zu Hause und belästigen mich seit 2023«, sagte Duterte beim Verlassen des Gerichtsgebäudes. »Was will diese Regierung eigentlich mit mir anstellen?«
Der Haftbefehl steht im Zusammenhang mit einer Drohung Dutertes auf einer Pressekonferenz 2024. Sie habe einen Auftragsmörder angewiesen, Marcos, dessen Frau und den damaligen Repräsentantenhausvorsitzenden Martin Romualdez zu töten, sollte sie selbst umgebracht werden, sagte Duterte damals. Später wollte sie ihre Worte nicht als Drohung verstanden wissen, sondern als Ausdruck ihrer Sorge um die eigene Sicherheit.
Open Questions
- Wie wird das Gericht über die Vorwürfe entscheiden?
- Welche weiteren rechtlichen Schritte plant die Regierung?



