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Stuttgart, Düsseldorf, Berlin. Jahrelang war die Beteiligungsgesellschaft der Familien Porsche und Piëch vor allem eines: der mächtigste Ankeraktionär des Wolfsburger VW-Konzerns. Nun treibt die Porsche SE einen Umbau ihrer Beteiligungsstruktur voran.
Auf der Hauptversammlung am Donnerstag sagte Vorstandschef Hans Dieter Pötsch, man wolle eine „diversifizierte Investitionsplattform“ werden. Sechs Portfolio-Unternehmen der SE hätten bereits „Unicorn-Status“ erreicht, also eine Bewertung von mindestens einer Milliarde Dollar.
Vor allem in Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien strebe man weitere Investments an. Der Sektor biete „erhebliches Wachstums- und Innovationspotenzial“, sagte Pötsch. Schon jetzt ist die Porsche SE mit ihren knapp 50 Mitarbeitern an bekannten Namen wie dem Drohnenhersteller Quantum Systems oder dem Raketen-Start-up Isar Aerospace beteiligt.
193 Millionen Euro Gewinn nach Steuern erwirtschaftete die Porsche SE 2025 laut Geschäftsbericht mit ihren Portfoliobeteiligungen. In den Vorjahren war das Ergebnis aus den Randbeteiligungen noch negativ. Der Großteil der Gewinne stammt vom Drohnenhersteller Quantum Systems.

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VW-Konzernchef Oliver Blume fordert die Belegschaft auf, dem Transformationskurs des Vorstands zu folgen, um die globale Branchenkrise zu meistern. In der kommenden Woche stellt er sich den Beschäftigten in den deutschen Werken.

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