Pragmata im Test: Ein actionreiches Sci-Fi-Abenteuer mit taktischem Tiefgang
Capcoms neues Action-Adventure überzeugt mit originellen Hacking-Mechaniken und visueller Wucht, bleibt erzählerisch jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück
Quick Look
- Capcoms neues Action-Adventure 'Pragmata' bietet ein rund 12-stündiges Sci-Fi-Erlebnis auf dem Mond.
- Mit einer Mischung aus taktischem Hacking und brachialer Waffengewalt überzeugt das Spiel spielerisch, auch wenn die Story klischeehaft bleibt.
AI-generated summary
Why It Matters
Pragmata ist die erste neue große Marke von Capcom seit fast 15 Jahren und nutzt die hauseigene RE-Engine.
Capcoms erste neue große Marke seit fast 15 Jahren bedient sich erfolgreich an bekannten Vorbildern wie „Dead Space“, „Resident Evil“ und „Death Stranding“. „Pragmata“ entführt die Fans in eine Zukunft, in der die Menschheit den Mond längst erobert hat. Eine riesige Forschungsstation auf dem Erdtrabanten wird zum Schauplatz eines Kampfs um die Zukunft der Menschheit.
Hugh ist ein Einzelgänger, der auf dem Mond eine Rettungsmission durchführt, die im Chaos endet. Sein Team kommt bei einem Mondbeben ums Leben. Plötzlich taucht ein Android in Kindgestalt namens Diana auf und hilft ihm. Der Mensch und die sogenannte „Pragmata“ müssen zusammenhalten, um eine Kraft zu stoppen, die die Welt zerstören will.
Die Geschichte dreht sich um eine fehlgeleitete KI und einen Wissenschaftler, der Gott spielt. Die rund 12-stündige Kampagne ist spannend, lässt aber bei der Charakterentwicklung von Hugh und der philosophischen Frage nach dem Menschsein Tiefe vermissen.
Spielerisch ist „Pragmata“ ein Action-Abenteuer aus der Schulterperspektive. Man ballert sich durch sechs Abschnitte, rüstet Waffen auf und sucht nach Loot. Die RE-Engine sorgt für eine effektvolle Inszenierung.
Das Besondere ist das Hacking-System von Diana. Während des Kampfes verknüpfen Spieler Knotenpunkte in einem Raster, um Gegner zu schwächen. Später können Tools wie „Erhitzen“ oder „Schocken“ kombiniert werden. Hugh hingegen setzt auf Waffengewalt wie Shotguns und Raketenwerfer oder nutzt Stasis-Blasen. Die Steuerung ist trotz der Komplexität leicht zu erlernen.
Zwischen den Kämpfen können Spieler in der Heimatbasis Waffen und Tools verbessern oder in Trainingssimulationen Daten freischalten. Die Kämpfe sind spannend und fordernd, besonders bei Boss-Fights gegen riesige Roboter. Trotz der spektakulären Action bleibt das Missionsdesign eher linear und bietet kaum Rätsel.
Fazit: „Pragmata“ ist ein unterhaltsames SF-Action-Abenteuer mit taktischen Elementen, das trotz klischeehafter Story und fehlender Rätsel durch sein Gameplay überzeugt. Das Spiel erscheint am 17. April für Windows, PS5, Xbox Series und Nintendo Switch 2.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Das Spiel wird solide Verkaufszahlen im mittleren Preissegment erzielen.
Likely · Within months
Open Questions
- Wie wird die langfristige Resonanz der Spieler auf die Story-Klischees ausfallen?
- Wird es nach dem Release DLCs oder Erweiterungen geben?

