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Proteste in Bolivien: Lage in La Paz spitzt sich zu
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Die Zeit5/18/2026Politics2 min readGermany

Proteste in Bolivien: Lage in La Paz spitzt sich zu

Quick Look

  • In Boliviens Hauptstadt La Paz spitzt sich die Lage wegen seit zwei Wochen andauernder Proteste zu.
  • Es kommt zu Engpässen bei Lebensmitteln und Treibstoff.
  • Bergleute, Landwirte und Lehrer protestieren gegen steigende Lebenshaltungskosten und fordern Lohnerhöhungen oder den Rücktritt von Präsident Rodrigo Paz.

AI-generated summary

Why It Matters

Protests in Bolivia's capital, La Paz, have intensified due to ongoing roadblocks by demonstrators for two weeks, leading to shortages of food and fuel. Clashes between miners and police, as well as arrests, have occurred. Various groups, including miners, farmers, teachers, and supporters of former President Evo Morales, are involved, protesting rising living costs and demanding the president's resignation.

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In Boliviens Hauptstadt La Paz spitzt sich die Lage angesichts anhaltender Proteste zu. Die bereits seit zwei Wochen andauernden Straßensperren durch Demonstrierende rund um die Stadt führen mittlerweile zu einem Mangel an Lebensmitteln und Treibstoff in der Metropole.

Am Donnerstag war es in La Paz bei Protesten von Bergleuten zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Am Samstag gingen Sicherheitskräfte gegen Straßensperren vor und nahmen zahlreiche Menschen fest. Nach dem Abzug der Einsatzkräfte nahmen die Demonstranten jedoch viele der Blockaden wieder auf.

An den Protesten in dem südamerikanischen Land sind neben Bergbauarbeitern, Landwirten und Lehrern auch Anhänger des ehemaligen Staatschefs Evo Morales beteiligt. Einige Gruppen protestieren gegen die steigenden Lebenshaltungskosten und fordern Lohnerhöhungen, andere wollen den Rücktritt des Präsidenten Rodrigo Paz erreichen.

US-Regierung kritisiert Proteste

Präsident Paz ist seit November im Amt. Er gehört der christdemokratischen Partei Partido Demócrata Cristiano an, die der politischen Mitte zugeordnet wird. Sein Wahlsieg führte zum Ende einer fast zwei Jahrzehnte währenden Ära linker Regierungen in Bolivien, das lange vom Machtkampf zwischen Morales und seinem ebenfalls linken Nachfolger Luis Arce geprägt war.

Das US-Außenministerium verurteilte in einem X-Post »alle Handlungen, die darauf abzielen, die demokratisch gewählte Regierung von Rodrigo Paz zu destabilisieren«. Auch acht konservative Regierungen in Lateinamerika verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung jeglichen Versuch, die demokratische Ordnung in Bolivien zu untergraben.

Regierung von Präsident Paz ruft zum Dialog auf

»Wir sind bereit, alle Möglichkeiten zum Dialog auszuschöpfen«, sagte der Minister im Präsidialamt, José Luis Lupo, vor Gesprächen mit einigen der protestierenden Gruppen. Gewalt und Intoleranz brächten nur noch mehr Probleme mit sich. Nach Angaben der bolivianischen Ombudsstelle wurden im Rahmen der Proteste bisher mindestens 47 Menschen festgenommen und fünf verletzt.

Open Questions

  • What specific demands are the farmers and teachers making?
  • What is the exact nature of the clashes between miners and police?
  • What are the specific reasons for the US and other governments' strong stance?
  • What are the next steps in the dialogue between the government and protestors?

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This article was originally published by Die Zeit.

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