
Zwei Täter raubten ein wertvolles Diamant-Collier von Van Cleef & Arpels während des laufenden Museumsbetriebs.
AI-generated summary
Das MAK zeigt derzeit die Ausstellung „Glanzstücke“ mit Schmuckstücken von Van Cleef & Arpels. In den vergangenen Jahren kam es zu mehreren ähnlichen Kunstrauben in europäischen Museen.
Und dennoch steht hier neuerdings ein Metalldetektor wie am Flughafen, und Taschen und Rucksäcke werden inspiziert. Das liegt an den beiden Männern, die am Donnerstagnachmittag das MAK betraten und Tickets für die Ausstellung „Glanzstücke“ lösten. Diese zeigt mehrere Hundert Schmuckstücke des Pariser Luxusjuweliers Van Cleef & Arpels. Darunter ein Collier, das sich 1939 Königin Nazli von Ägypten anfertigen ließ, für die Hochzeit ihrer Tochter mit dem Schah von Persien. Es besteht aus Hunderten Diamanten und wurde vor zehn Jahren bei einer Versteigerung in New York für rund 3,7 Millionen Euro verkauft. Plötzlich zückte einer der Männer eine Waffe, während der andere begann, bei laufendem Museumsbetrieb mit einem Hammer auf die Vitrine mit dem Collier einzuschlagen. 41 Mal, vier Minuten lang, wie der Standard recherchierte. Sie rissen das Schmuckstück aus der Vitrine und flüchteten Richtung Stadtpark.
Noch ist nicht klar, wer die beiden Männer sind, nach ihnen wird international gefahndet. Aber schon jetzt steht fest, dass diese Art des Museumsraubes keineswegs ungewöhnlich ist. 2019 brachen kriminelle Mitglieder einer Großfamilie ins Grüne Gewölbe in Dresden ein und stahlen historische Schmuckgarnituren. 2022 überfielen vier Männer die Kunstmesse Tefaf in Maastricht und raubten am helllichten Tag Juwelen. Und im vergangenen Jahr verschafften sich Maskierte kurz nach Öffnung des Louvre Zutritt zu einem Saal und raubten Schmuck im Wert von 88 Millionen Euro. All diesen Taten ist gemeinsam, dass es den Tätern ausschließlich um den Materialwert der gestohlenen Kunst geht. Und dass Museen leichte Ziele sind, was sich inzwischen auch in der Organisierten Kriminalität herumgesprochen hat.
Selbst „mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen“ lasse sich so eine Tat nicht verhindern, sagt die Direktorin des MAK
Wenn Museen bestohlen oder beraubt werden, stellt sich sofort die Frage nach der Sicherheit der Exponate. Die Geschichte hat oft gezeigt, dass Täter Schwachstellen auskundschaften oder manchmal sogar Komplizen in der jeweiligen Institution haben. Im MAK in Wien habe man die „Vorfälle in bedeutenden Museen in den vergangenen Jahren“ zum Anlass genommen, um ein spezifisches Sicherheitskonzept für die Juwelen zu erarbeiten, teilte die Museumsdirektorin Lilli Hollein mit. Doch selbst „mit umfassenden Sicherheitsvorkehrungen“ lasse sich eine so gezielte Tat nicht verhindern. Die Mitarbeitenden hätten jedenfalls während des Überfalls „die vorgesehenen Abläufe eingehalten und richtig gehandelt“. Daher sei auch niemand zu Schaden gekommen.
AI outlook — possibilities, not facts
Internationale polizeiliche Fahndung nach den Tätern.
Very likely · Within days
Nach einer Schießerei bei einer Rave-Veranstaltung in Aarau, bei der eine 22-jährige Frau getötet wurde, befinden sich fünf weitere Personen im Alter von 24 bis 27 Jahren mit Verletzungen im Krankenhaus. Die Tätersuche läuft intensiv, das Motiv ist unklar.
Die US-Handelsbehörde CFTC hat einen ehemaligen Teleprompter-Mitarbeiter des Weißen Hauses zu über 170.000 Dollar Strafe verurteilt. Er hatte Insiderwissen über Trumps Reden für Wetten auf der Plattform Kalshi genutzt.
In Bad Kissingen entzog die Polizei einem 52-jährigen Landwirt den Führerschein, nachdem dieser bei einem Wincent-Weiss-Konzert mit seinem Traktor gezielt auf Fans zugefahren sein soll. Zwei Personen wurden verletzt, die Polizei sucht nach weiteren Betroffenen.
In der Nacht fielen in der Berliner Steinmetzstraße Schüsse. Unbekannte feuerten auf Wohnungsfenster, ein Kleinwagen flüchtete anschließend mit hoher Geschwindigkeit. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, die Polizei sicherte Patronenhülsen.
Ein Untersuchungshäftling ist aus der JVA Duisburg-Hamborn geflohen. Er nutzte einen Hohlraum im Boden, sägte ein Gitter durch und entkam über das Dach. Der Mann war wegen Wohnungseinbrüchen zu sechs Jahren Haft verurteilt worden und bleibt flüchtig.

Eine 31-jährige Britin wurde in der Nacht am Bahnhof Rosenheim durch eine Messerattacke tödlich verletzt. Ein 27-jähriger Tatverdächtiger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck wurde festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.