Rente: Warum Weiterarbeiten besser sein könnte
Quick Look
Eine Geriaterin empfiehlt, weiterzuarbeiten, da der Renteneintritt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um 40% erhöht und zu chronischen Krankheiten führen kann.
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Why It Matters
Ein Podcast thematisierte gesundes Altern. Die Geriaterin Elisabeth Eckstrom wurde zu den Ratschlägen für eine frischgebackene Rentnerin befragt.
Neulich hörte ich einen Podcast über gesundes Altern. Die beiden Hosts, zwei sympathische und recht nerdige Internisten, hatten Elisabeth Eckstrom zu Gast, eine Geriaterin – also Altersmedizinerin. Sie schilderten ihr den fiktiven Fall einer Patientin, die gerade in Rente gegangen ist und nun nach Möglichkeiten suche, körperlich und geistig fit zu bleiben. Was, fragten die beiden Hosts, würde Eckstrom der Patientin raten?
Was Eckstrom sagte, ließ mich mein Fahrrad bremsen und lauschen, denn es war überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte: Eckstrom empfahl, weiterzuarbeiten. Wer einen guten Job hat, für den »könnte die Rente die schlimmstmögliche Option sein«, sagte sie, »der Renteneintritt kann seeehr stressig sein«. Sie bezog sich auf eine ganze Reihe von Studien, die zeigen, dass die Gesundheit direkt nach Rentenbeginn in Gefahr ist: »Im ersten Rentenjahr ist das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall um 40 Prozent erhöht.« Und sie zählte auf, was in den Jahren danach passiert: Uns erwarten chronische körperliche und psychische Krankheiten, das Kurzzeitgedächtnis schwächelt, unsere Beweglichkeit nimmt ab.
Open Questions
- Welche Alternativen gibt es zur Rente?
- Wie kann man den Renteneintritt stressfreier gestalten?

