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Risse in Airbus A380-Flügeln: Emirates und Qantas betroffen
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Spiegel Wirtschaft6/24/2026Business2 min readGermany

Risse in Airbus A380-Flügeln: Emirates und Qantas betroffen

Quick Look

  • Airbus überprüft 16 A380-Flugzeuge wegen Rissen in Flügelteilen.
  • Betroffen sind hauptsächlich Emirates und Qantas.
  • Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) ordnete dringende Inspektionen an.

AI-generated summary

Why It Matters

Airbus überprüft 16 Flugzeuge des Typs A380, nachdem an Maschinen von Emirates und Qantas Risse in einem wichtigen Flügelteil entdeckt wurden. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) ordnete dringende Inspektionen an.

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Die wenigsten Flugreisenden wollen die Worte »Risse« und »Flügel« im selben Satz lesen. Nun allerdings müssen sich Emirates und Qantas genau mit diesem Problem auseinandersetzen. Airbus überprüft nach eigenen Angaben 16 Flugzeuge vom Typ A380, nachdem an Maschinen der Fluggesellschaften Risse in einem wichtigen Flügelteil entdeckt wurden. Fünf Flugzeuge sollen den Angaben von Airbus vom Dienstag zufolge sofort überprüft werden.

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hatte dringende Inspektionen angeordnet, bei denen die Fluggesellschaften die Flügelholmstruktur der betroffenen Flugzeuge überprüfen müssen. Zuvor hatten Inspektoren bei routinemäßigen Wartungskontrollen Risse festgestellt, heißt es in einer Lufttüchtigkeitsanweisung der Behörde vom 22. Juni, die am 24. Juni wirksam wird.

Von den 16 zu überprüfenden Flugzeugen werden 15 von Emirates und eines von Qantas betrieben. Die fünf Flugzeuge, die sofort überprüft werden müssen, werden von Emirates geflogen. Sie sollen bereits ab Mittwoch untersucht werden. Laut Qantas befand sich das Flugzeug der Australier ohnehin bereits in einer planmäßigen Wartungsphase.

Neben Emirates und Qantas setzen unter anderem auch die Lufthansa, British Airways, Etihad und Qatar Airways den A380 ein. Die mit Abstand größte A380-Flotte der Welt unterhält Emirates mit mehr als 100 Maschinen des Typs, Qantas hat zehn Jets im Betrieb.

Vom Hoffnungsträger zum Problemflieger

Airbus hat den Bau des Riesenfliegers mangels neuer Bestellungen im Jahr 2021 eingestellt. Die Lufthansa hatte ihre Maschinen des Typs während der Coronakrise eingemottet. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erachtete einen erneuten Einsatz damals zeitweise als unrealistisch, nahm die verbliebenen Maschinen wegen der starken Passagiernachfrage letztlich aber wieder in Betrieb.

Der doppelstöckige Airbus sollte die Zukunft der Luftfahrt sein, erwies sich am Ende aber nicht als rentabel. Zu schwer, zu hoher Kerosinverbrauch, zu wenig Nachfrage. Ein kosten- und umweltgünstiger Betrieb des Vierstrahlers war nur möglich, wenn nahezu alle Plätze verkauft waren. Das war weltweit nur auf wenigen Strecken möglich und führte dazu, dass letztlich nur 251 der Riesenflugzeuge gebaut wurden.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Weitere Fluggesellschaften könnten ähnliche Probleme melden.

    Possible · Within weeks

  • Airbus muss möglicherweise Rückrufe oder technische Nachbesserungen einleiten.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wie viele Flugzeuge sind insgesamt betroffen?
  • Wie hoch sind die Reparaturkosten?
  • Wird die Produktion des A380 erneut beeinflusst?

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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