Rund 11.000 Menschen demonstrieren in Berlin gegen hohe Mieten
Demonstration unter dem Motto «Her mit den Wohnungen, Runter mit den Mieten» in Berlin-Mitte
Quick Look
- Rund 11.000 Menschen demonstrierten in Berlin-Mitte für bezahlbaren Wohnraum und gegen Mietsteigerungen.
- Das Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn forderte unter anderem die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne und einen Mietendeckel.
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Why It Matters
Die Demonstration fand etwa zwei Wochen vor der Wahl in Berlin statt. Das Bündnis fordert politische Maßnahmen gegen die Verdrängung durch steigende Mieten.
Rund 11.000 Menschen haben sich nach Veranstalterangaben an der Demonstration «Her mit den Wohnungen, Runter mit den Mieten» in Berlin-Mitte beteiligt. Menschen aller Altersgruppen liefen mit, auch Familien mit Kindern. Angemeldet waren 20.000 Teilnehmer. Die Polizei machte keine Angabe zur Zahl Teilnehmerzahl.
Rund zwei Wochen vor der Wahl in Berlin zogen die Demonstranten am Nachmittag vom Roten Rathaus über den Boulevard Unter den Linden, Friedrichstraße, Leipziger Straße zurück zum Roten Rathaus. Auf Transparenten standen Slogans wie «Eure Mieten sind doch Mondpreise», «Enteigner enteignen» und «Hands off our homes» (Hände weg von unseren Wohnungen). Die Veranstalter vom Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn fordern Wohnraum für alle, die Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne, einen Mietendeckel, die Abschaffung von Eigenbedarfskündigungen und Zwangsräumungen sowie kommunalen, ökologischen Neubau.
«Eine private Neubauwohnung kostet in Berlin im Schnitt 20 Euro pro Quadratmeter. Das können sich nur noch die oberen fünf Prozent der Bevölkerung leisten», teilte Kim Meyer vom Bündnis mit. Obendrein würden die extremen Neubaumieten langfristig den Mietspiegel heben.
Open Questions
- Wie reagieren die politischen Parteien auf die Forderungen?
- Welche Auswirkungen hat die Demonstration auf das Wahlergebnis?



