Russische Angriffswelle trifft Kyjiw: Dutzende Raketen und Drohnen verursachen Tote und Verletzte
Quick Look
- Eine massive russische Angriffswelle mit Raketen und Drohnen traf das Zentrum Kyjiws, zerstörte Wohnhäuser und ein Hotel.
- Mindestens 17 Menschen starben und über 80 wurden verletzt, während Rettungskräfte im Dauereinsatz sind und Einwohner in U-Bahn-Stationen Schutz suchten.
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Why It Matters
Kyjiw wurde von einer russischen Angriffswelle mit Dutzenden Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen getroffen, die als eine der härtesten seit Kriegsbeginn gilt, nachdem Präsident Selenskyij vor einem Großangriff gewarnt hatte.
Mitten im Zentrum Kyjiws steht ein Hochhaus in Flammen. Die russische Angriffswelle mit Dutzenden Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen zielte direkt auf die Innenstadt: Ein Hotel und mehrere Wohnhäuser wurden getroffen.
Yulia, Einwohnerin mit Kleinkind: »Wir hatten große Angst, Gott sei Dank sind wir noch am Leben.«
Die Rettungskräfte sind seit der Nacht im Dauereinsatz: Mindestens 17 Menschen starben bei dem Angriff, so die letzten Zahlen der Behörden, die stetig steigen – mehr als 80 Menschen wurden verletzt.
Mykyta, Einwohner »Es war schrecklich. Wir waren zu Hause, als die Meldung kam, dass ballistische Raketen auf die Stadt zusteuern. Wir eilten in den Flur, um zum Schutzraum zu gelangen, aber es war bereits zu spät.«
Nach den ersten Anschlägen am Abend, gingen die Luftangriffe noch am frühen Morgen mit voller Härte weiter. Die Einwohner Kyjiws, die es rechtzeitig schafften, brachten sich einmal mehr in den U-Bahn-Stationen in Sicherheit – die Explosionen waren bis tief unter der Erde zu hören.
Präsident Selenskyij hatte am Vortag vor einem bevorstehenden Großangriff gewarnt. Alle ein bis zwei Wochen gebe es massive Attacken aus Russland, doch diese war eine der härtesten seit Kriegsbeginn.
Nadia, Einwohnerin »Wir konnten uns in Sicherheit bringen, aber alles ist zerstört. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es sind immer noch Menschen unter den Trümmern verschüttet.«
Das russische Verteidigungsministerium gab an, bei den nächtlichen Angriffen «wichtige Militäranlagen« getroffen zu haben.
Open Questions
- Wie viele Menschen sind noch unter den Trümmern verschüttet?
- Wie hoch ist das volle Ausmaß der Zerstörung?



