Schongau: Ermittler prüfen 3D-Druck-Waffe nach Amoktat
Quick Look
- Nach der mutmaßlichen Amoktat in Schongau prüfen Ermittler, ob die abgefeuerte Waffe eine 3D-Druck-Waffe ist.
- Der 16-Jährige soll sie im Darknet erworben haben.
- Das Messer war kein Haushaltsmesser.
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Why It Matters
Nach einer mutmaßlichen Amoktat in Schongau werden Details bekannt. Ermittler prüfen die Herkunft der Waffe und des Messers.
Nach der mutmaßlichen Amoktat im oberbayerischen Schongau werden immer weitere Details bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur prüfen die Ermittler, ob es sich bei der Schusswaffe, mit der der mutmaßliche Täter einen Schuss abgab und die dann versagte, um eine per 3D-Drucker hergestellte Waffe handelt. Demnach gab der 16-Jährige an, sich die Waffe im Darknet besorgt zu haben.
Tatsächlich hätten die Ermittler eine eher geringe Zahl an Patronen sichergestellt, hieß es weiter. Die Waffe wurde nach dpa-Informationen bei einem Rucksack gefunden, den der 16-Jährige nach seiner Tat auf dem Schulhof im Umfeld des Tatorts deponiert habe. Er habe Polizeibeamte nach seiner Festnahme selbst darauf hingewiesen.
Bei dem Messer, mit dem der mutmaßliche Täter zwei Schülerinnen schwer verletzte, soll es sich jedenfalls um kein Haushaltsmesser handeln.
Open Questions
- War die Waffe tatsächlich eine 3D-Druck-Waffe?
- Gab es weitere Beteiligte?
- Wie konnte der Täter die Waffe im Darknet beschaffen?