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Schwedisches Gericht verurteilt Google zu Milliarden-Schadenersatz an Pricerunner
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Handelsblatt6d agoBusiness1 min readGermany

Schwedisches Gericht verurteilt Google zu Milliarden-Schadenersatz an Pricerunner

Quick Look

  • Ein schwedisches Wettbewerbsgericht hat Google zur Zahlung von rund 1,3 Milliarden Euro Schadenersatz plus 419 Millionen Euro Zinsen an die Klarna-Tochter Pricerunner verurteilt.
  • Die Entscheidung erfolgte, da Google seine eigene Preisvergleichsseite unzulässig bevorzugt hatte, was Pricerunner schädigte.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Rechtsstreit steht im Zusammenhang mit einer Entscheidung der EU-Kommission von 2017, die Google wegen Missbrauchs seiner Marktdominanz bei der Websuche mit einem Bußgeld von rund zwei Milliarden Euro belegt hatte.

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Stockholm. Der Tech-Riese Google soll der Klarna-Tochter Pricerunner umgerechnet knapp 1,3 Milliarden Euro Schadenersatz zahlen. Dazu verdonnerte das schwedische Wettbewerbs-Gericht den US-Konzern. Die Begründung: Google habe seine eigene Preisvergleichs-Seite über viele Jahre hinweg in unzulässiger Weise bevorzugt. Dadurch habe das seit 2022 zum schwedischen Zahlungsdienstleister Klarna gehörende Unternehmen einen Schaden erlitten.

Das Preisvergleichsunternehmen Pricerunner hatte laut der Nachrichtenagentur TT ursprünglich umgerechnet knapp 7 Milliarden Euro gefordert. Der nun zugeteilte Schadenersatz sei dennoch der höchste, der in einem schwedischen Wettbewerbsverfahren je zugesprochen wurde, sagte Richterin Linda Kullberg laut einer Mitteilung. Dazu kommen nach Gerichtsangaben Zinsen in Höhe von umgerechnet etwa 419 Millionen Euro, die Google zahlen muss. Insgesamt ergibt sich so eine Summe von mehr als 1,7 Milliarden Euro.

Der Rechtsstreit steht im Zusammenhang mit einer Entscheidung der EU-Kommission von 2017. Damals hatte die Kommission Google mit einem Bußgeld von rund zwei Milliarden Euro belegt, weil der Konzern seine Marktdominanz bei der Websuche missbraucht hatte, um seinen eigenen Preisvergleichsdienst zu bevorzugen. In seiner Klage hatte Pricerunner laut TT argumentiert, dass dieser Missbrauch bis Ende 2023 weitergegangen war. Google hatte das bestritten.

Open Questions

  • Wird Google gegen das Urteil Berufung einlegen?
  • Welche weiteren Auswirkungen hat das Urteil auf ähnliche Wettbewerbsklagen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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