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Schwere russische Luftangriffe auf Kiew
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FAZ5/24/2026World8 min readGermany

Schwere russische Luftangriffe auf Kiew

Quick Look

  • Russland hat Kiew massiv mit Drohnen und Raketen angegriffen.
  • Mindestens ein Toter und 20 Verletzte.
  • Polen aktiviert Luftabwehr.

AI-generated summary

Why It Matters

Russia has launched heavy air attacks on Ukraine's capital, Kyiv, using missiles and drones. This follows Ukrainian drone attacks on Russian territory, including an oil terminal and a chemical factory. The conflict also involves diplomatic discussions regarding Ukraine's potential EU membership.

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Schwere russische Luftangriffe auf Kiew

24.05.2026, 05:40Lesezeit: 1 Min.

Ein Gebäude brennt nach einem russischen Raketenangriff in Kiew.dpa

Mindestens ein Toter und mehrere Verletzte in Kiew +++ Selenskyj warnt vor Angriff mit russischer Oreschnik-Rakete +++ Selenskyj lehnt Merz-Vorschlag für „assoziierte“ EU-Mitgliedschaft ab +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Alle Texte, Hintergründe und Kommentare zum Krieg in der Ukraine finden Sie auch auf unserer Sonderseite.

Fabian Drahmoune

Schwerer russischer Angriff auf Kiew mit Raketen und Drohnen

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew massiv mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe warnte in der Nacht auf der Plattform Telegram zudem ausdrücklich vor einem möglichen russischen Angriff mit der besonders gefürchteten neuen Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik. Kiews Militärverwalter Tymur Tkatschenko sprach von insgesamt 40 beschädigten Gebäuden. Es gebe mindestens einen Toten und rund 20 Verletzte zu beklagen, schrieb er auf Telegram.

Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete ebenfalls von zahlreichen betroffenen Gebäuden, darunter auch Hochhäuser und mindestens eine Schule. Er forderte die Bewohner der Millionenstadt in den frühen Morgenstunden auf, weiter in ihren Schutzräumen zu bleiben.

Das Portal „The Kyiv Independent“ sprach von „einer Reihe von Explosionen“ in der Hauptstadt. Zunächst unbestätigten Berichten zufolge soll Russland bei dem Angriff auch Hyperschallraketen und Marschflugkörper eingesetzt haben. Das Portal „Times of Ukraine“ berichtete auf Telegram von zahlreichen Bränden in der Millionenstadt, darunter auch einer in der Nähe des Regierungsviertels.

Auch andere Landesteile der Ukraine wurden angegriffen. Das gesamte Ausmaß der russischen Angriffswelle und deren Folgen waren in der Nacht nicht sofort absehbar.

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Fabian Drahmoune

Russische Angriffe in der Ukraine: Polen aktiviert Luftabwehr

Nach den russischen Angriffen auf die Ukraine ist die polnische Luftwaffe ‌im ‌eigenen Luftraum im Einsatz. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, teilte ​die Armee ⁠mit. In Polen kommt es bei größeren Angriffen in der Ukraine immer wieder zur Alarmierung der Luftabwehr, manchmal steigen dabei auch Kampflugzeuge von NATO-Partnern auf.

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Irem Yildirim

Nach Kiews Drohnenangriff auf Wohnheim 21 Tote geborgen

Nach dem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnheim einer Berufsschule im russisch besetzten Gebiet Luhansk ist die Zahl der Toten laut Behörden auf 21 gestiegen. Es seien weitere Leichen aus den Trümmern des Gebäudes in der Stadt Starobilsk gezogen worden, teilte das russische Zivilschutzministerium mit. Die Bergungsarbeiten seien abgeschlossen. Die Behörden hatten die Zahl der Toten nach dem Angriff am Freitag immer wieder erhöht. Es gab demnach nach letzten Angaben auch 42 Verletzte.

Die Behörden setzten für Sonntag und Montag Trauer an. Die Opfer waren nach offiziellen Angaben zwischen 14 und 18 Jahren alt. Kremlchef Wladimir Putin hatte dem ukrainischen Militär einen „Terrorakt“ vorgeworfen.

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Drohne in Lettland nahe belarussischer Grenze abgestürzt

In Lettland ist eine Drohne abgestürzt und explodiert. Das Fluggerät stürzte am Samstag in den Dridza-See in der Gemeinde Kraslava nahe der Grenze zu Belarus und detonierte beim Aufprall, wie die Polizei mitteilte. Anwohner alarmierten die Beamten.

Nach Armeeangaben war die Drohne nicht von den Radarsystemen erfasst worden, weshalb keine Warnung an die Bevölkerung ausgegeben wurde. Die wegen eines vorherigen Drohnenvorfalls zurückgetretene und noch geschäftsführend amtierende Regierungschefin Evika Silina bestätigte den Vorfall im Onlinedienst X und erklärte, sie warte auf „möglichst detaillierte Informationen“.

Derartige Vorfälle hatte es in den vergangenen Monaten häufiger gegeben, seit die Ukraine die Angriffe auf Ziele in der nahegelegenen russischen Region St. Petersburg intensiviert hatte. Am Mittwoch hatte es wegen einer Drohne erstmals Luftalarm in Litauens Hauptstadt Vilnius gegeben. Die Staats- und Regierungsspitzen wurden in Schutzräume gebracht, die Bevölkerung wurde aufgerufen, Zuflucht in Kellern oder Garagen zu suchen.

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Selenskyj warnt vor Angriff mit Oreschnik-Rakete

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet nach den jüngsten Angriffen Kiews auf russische Ziele einen Vergeltungsschlag Russlands mit der weitreichenden Rakete Oreschnik. Sie wird von Moskau als neuartiges Waffensystem bezeichnet, kann konventionelle oder nukleare Sprengköpfe tragen und gilt als schwer abzuwehren. „Unsere Nachrichtendienste haben Berichte über eingegangene Daten erhalten, einschließlich von amerikanischen und europäischen Partnern, wonach Russland einen Schlag mit der Oreschnik-Rakete vorbereitet“, teilte Selenskyj in den sozialen Netzwerken mit. Die Hauptstadt Kiew ist demnach auch in Gefahr.

Die US‑Botschaft in Kiew warnt vor einem möglicherweise kurz bevorstehenden schweren russischen Luftangriff auf die gesamte Ukraine. Nach ihren Informationen könne „jederzeit innerhalb der kommenden 24 Stunden“ ein bedeutsamer Angriff erfolgen – die Warnung gelte landesweit.

Russland hat die ballistische Rakete bereits zweimal in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine mit Attrappen oder konventionellen Sprengköpfen eingesetzt – einmal in der Großstadt Dnipro im Südosten des Landes und zuletzt im Januar in der Westukraine. Die Oreschnik kann mit mehreren Gefechtsköpfen ausgestattet werden und fliegt in einer hohen Geschwindigkeit. Dies stellt selbst für moderne Luftverteidigungssysteme eine Herausforderung dar. Fachleute und die Ukraine gehen jedoch davon aus, dass die angeblich neue russische Rakete gar nicht so neu ist. Demnach hat Moskau ältere Waffen modifiziert und der Rakete einen neuen Namen gegeben.

Selenskyj warnte vor einem möglichen kombinierten russischen Angriff mit verschiedenen Waffentypen. „Es ist wichtig, ab heute Abend verantwortungsvoll auf Luftalarme zu reagieren“, appellierte er an seine Landsleute. „Der russische Wahnsinn kennt wirklich keine Grenzen, schützen Sie daher Ihr Leben – nutzen Sie Schutzbunker.“

Mehr über die Oreschnik lesen Sie hier:

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Berlin hält an EU-Fahrplan für Ukraine fest

Deutschland beharrt auf ​dem vorgestellten Fahrplan für einen EU-Beitritt der Ukraine. „Unser Vorschlag dient dazu, die notwendige Debatte zu eröffnen“, hieß es laut der Nachrichtenagentur Reuters in Regierungskreisen. Jetzt sei eine ehrliche Auseinandersetzung nötig. „In der ⁠Substanz geht es jetzt vor allem darum, die Verhandlungskapitel zu eröffnen. Insofern besteht eine hohe Übereinstimmung mit den Vorstellungen des ukrainischen Präsidenten.“ Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einen deutschen Vorschlag für eine „assoziierte“ EU-Mitgliedschaft als ungerecht abgelehnt.

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Ukraine meldet Angriff auf russisches Öl-Terminal am Schwarzen Meer

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben das russische Öl-Terminal Schescharis – eines der größten am Schwarzen Meer – sowie das nahegelegene Öllager Gruschowa angegriffen. Der ⁠nächtliche Angriff habe ein Feuer in dem Terminal ausgelöst, teilte der ukrainische Generalstab über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Zudem sei der Tanker Chrysalis im Schwarzen Meer getroffen worden.

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Wieder Drohne in Lettland abgestürzt

Im Südosten des EU- und NATO-Mitglieds Lettland ist eine Drohne nahe der Grenze zu Belarus abgestürzt. Das unbemannte Fluggerät sei auf dem Dridza-See in der Gemeinde Kraslava niedergegangen und beim Aufprall auf die Wasseroberfläche explodiert, teilte die lettische Polizei mit. Bei dem Vorfall sei niemand, über den die Behörden von Anwohnern informiert worden seien, sei niemand verletzt worden. Zur Herkunft und Art des Flugkörpers wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Nach Angaben der Polizei waren Trümmerteile am Absturzort zu sehen. Einsatzkräfte und das Militär seien vor Ort, um den Vorfall zu untersuchen. Die noch amtierende Regierungschefin Evika Silina schrieb auf der Plattform X, dass sie mit den zuständigen Stellen in Kontakt stehe und nähere Informationen erwarte. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, den Anweisungen der Behörden zu befolgen.

Der Einflug der Drohne in den lettischen Luftraum war nach Angaben der Armee von den Radarsystemen nicht registriert worden. Daher seien keine Handy-Warnungen über eine mögliche Bedrohung des Luftraums an die Bewohner der Region verschickt worden, teilten die Streitkräfte lettischen Medienberichten zufolge mit.

Lettland grenzt im Osten an Russland und Belarus. Im Zuge des Ukrainekrieges hat es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in dem Baltenstaat gegeben. Bei ukrainischen Angriffen waren zuletzt wiederholt fehlgeleitete unbemannte Flugkörper in den lettischen Luftraum eingedrungen und teils abgestürzt. Kiew hatte mit ihnen Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen.

Bei einem der jüngsten Zwischenfälle in diesem Monat wurde ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks in Rezekne im Osten des Landes getroffen. Größere Schäden oder Verletzte gab es nicht. Der Vorfall löste aber eine politische Krise im Land aus, bei der erst Verteidigungsminister Andris Spruds und dann Silina zurücktraten.

Im Zuge der Drohnenvorfälle kam es zudem zu Spannungen mit Russland. Dessen Auslandsgeheimdienst SWR hatte Lettland zuletzt ohne Belege vorgeworfen, ukrainische Drohnen würden von lettischem Gebiet aus gestartet und auch Drohungen gegen das Land ausgesprochen. Lettland wies die Äußerungen als unverfrorene Lüge zurück und verurteilte die Drohungen. Auch die EU und die NATO bekundeten ihren Beistand.

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Ukraine greift russische Chemiefabrik an

Die ukrainische Armee greift nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj eine große Chemiefabrik in der russischen Region Perm ⁠an. Die Produktion bei Metafrax Chemical in der rund 1700 Kilometer von der Grenze entfernten Region sei nach dem Angriff eingestellt worden. Das Werk liefere wichtige Komponenten für die russische Rüstungsindustrie, darunter für Drohnen, Raketentriebwerke und Sprengstoffe.

Unterdessen traf eine russische Drohne einen ‌Trauerzug am Rande der nordostukrainischen Stadt Sumy. Dabei wurde nach Angaben des örtlichen Gouverneurs Ihor Kaltschenko ein Mensch getötet, neun weitere wurden schwer verletzt. Lokalen Medienberichten zufolge traf eine gelenkte Angriffsdrohne die Straße in der Nähe eines Busses. Sumy liegt rund ‌30 Kilometer von der russischen Grenze entfernt.

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Selenskyj lehnt Pläne für „assoziierte“ EU-Mitgliedschaft ab

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt einen deutschen Vorschlag für eine „assoziierte“ EU-Mitgliedschaft seines Landes ab. Dies sei ungerecht, ‌da die Ukraine damit kein Stimmrecht in der Europäischen Union erhielte, schreibt Selenskyj in einem Brief an die EU-Spitze. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die Deutsche Presse-Agentur, denen der ‌Brief nach eigenen Angaben vorliegt.

Der Erweiterungsprozess brauche viel zu lange, Europa müsse sich schneller bewegen und die Ukraine nicht in einem Warteraum halten, bis es die volle Mitgliedschaft gebe, betonte Selenskyj demnach. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte vorgeschlagen, der Ukraine als Zwischenschritt eine Teilnahme an EU-Treffen ohne Stimmrecht zu erlauben. Dies solle ein Abkommen zur Beendigung ​des Krieges erleichtern.

Selenskyj betont ⁠in seinem Schreiben, nach der Abwahl des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán im vergangenen Monat sei ​der Weg für echte Fortschritte bei den Beitrittsverhandlungen frei. „Wir verteidigen Europa – ⁠und zwar vollständig, nicht ‌nur teilweise und nicht mit halben Sachen.“ Die Ukraine verdiene daher eine faire Behandlung und gleiche Rechte, so Selenskyj.

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Nach Kiews Drohnenangriff auf Wohnheim steigt Zahl der Toten

Nach dem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Wohnheim einer Berufsschule im russisch besetzten Gebiet Luhansk ist die Zahl der Toten laut Behörden auf zehn gestiegen. Es seien weitere Leichen aus den Trümmern des Gebäudes in der Stadt Starobilsk gezogen worden, teilte das russische Zivilschutzministerium mit. Insgesamt gebe es 48 Verletzte. Laut den örtlichen Behörden werden noch elf Studenten vermisst. Die Suche nach ihnen in den Trümmern dauert demnach an.

Kremlchef Wladimir Putin hatte dem ukrainischen Militär am Freitag einen „Terrorakt“ vorgeworfen und behauptet, es habe dort kein militärisches Ziel gegeben. Der ukrainische Generalstab warf Russland Desinformation vor. In Starobilsk habe eine auf Drohnenangriffe gegen die Ukraine spezialisierte russische Militäreinheit operiert. Sie sei Ziel der Attacke gewesen.

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Sabrina Frangos

Ukraine trifft abermals Öllager im Süden Russlands

Die Ukraine hat mit einem weiteren Drohnenangriff eine Öllagerstätte in der bereits mehrfach attackierten Schwarzmeer-Metropole Noworossijsk in Brand gesetzt. Teile einer abgeschossenen Drohne seien auf das Gelände eines Treibstoffterminals gefallen, teilte der operative Stab der Region Krasnodar mit. In einigen technischen und administrativen Gebäuden seien Feuer ausgebrochen. Es gebe zwei Verletzte, hieß es in der Behördenmitteilung.

In sozialen Netzwerken berichteten Augenzeugen, dass der Ölterminal Gruschowaja des Energiekonzerns Transneft in Brand geraten sei. Es handelt sich um eine der größten Öllagerstätten im Kaukasus mit Reservoirs unter der Erde und an der Oberfläche – samt einem Umschlagplatz. Die für Russlands Kriegswirtschaft wichtigen Anlagen der Ölindustrie in Noworossijsk waren bereits wiederholt Ziele ukrainischer Drohnenangriffe.

Die Ukraine hat ihre Drohnenangriffe gegen Ziele im russischen Hinterland massiv ausgeweitet. Das russische Verteidigungsministerium meldete am Morgen den nächtlichen Abschuss von 348 Drohnen.

Zudem berichteten Behörden von Schäden durch Drohnenangriffe in mehreren russischen Regionen, darunter etwa in Anapa am Schwarzen Meer. Im Gebiet Perm meldeten die Behörden ebenfalls einen Angriff auf einen Industriebetrieb. Dort soll ein Feuer in einem Chemiebetrieb ausgebrochen sein.

Die ukrainischen Luftstreitkräfte wiederum berichteten am Morgen von 124 russischen Drohnenangriffen. 102 Flugobjekte seien unschädlich gemacht worden, teilte die Flugabwehr mit. Infolge der russischen Angriffe seien zwölf Einschl

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Russia may launch a retaliatory strike with the Oreschnik missile.

    Possible · Within days

  • Further Ukrainian drone attacks on Russian industrial targets.

    Very likely · Within weeks

  • Increased diplomatic activity regarding Ukraine's EU accession.

    Likely · Within months

Open Questions

  • What is the full extent of damage and casualties from the latest Russian attacks?
  • Will Russia deploy the Oreschnik missile as feared?
  • How will Poland's increased air defense posture affect regional security?
  • What are the long-term implications of Ukraine's strikes on Russian industrial targets?

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This article was originally published by FAZ.

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