
An einer weiterführenden Schule im schwedischen Fagersta hat ein 18-jähriger Ex-Schüler Menschen mit einem Schwert angegriffen. Ein Mensch starb, drei weitere wurden verletzt.
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Im Februar 2025 waren bei einem Amoklauf an einer Schule im schwedischen Örebro elf Menschen gestorben.
An einer Schule in der schwedischen Stadt Fagersta hat ein Mann mit einem Schwert mehrere Menschen angegriffen. Ein Mensch starb, sagte ein Polizeisprecher. Drei Jugendliche seien verletzt worden, zwei davon schwer.
Nach Informationen des schwedischen Rundfunks soll es sich bei den Schwerverletzten um zwei minderjährige Jungen handeln. Zu der toten Person gibt es bislang keine weiteren Angaben.
Fagersta liegt etwa 170 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Stockholm in der Provinz Västmanland.
Polizei untersucht offenbar TikTok-Account
Der mutmaßliche Täter befindet sich in Polizeigewahrsam. Laut schwedischen Medien hatten Polizisten ihm ins Bein geschossen. Es soll sich um einen 18 Jahre alten früheren Schüler der weiterführenden Schule handeln. Der 18-Jährige wurde demnach bereits wegen Körperverletzung verurteilt.
Der Fernsehsender SVT berichtet, dass die Polizei im Zusammenhang mit der Tat ein Konto auf der Plattform TikTok untersucht. Dort sollen vor der Tat gewaltverherrlichende Inhalte und das Foto eines Schwertes gepostet worden sein. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Schüler berichtet von dramatischen Szenen
Ein Schüler erzählte dem schwedischen Fernsehen, er habe gesehen, wie der Angreifer einen Mitschüler in den Arm gestochen habe. Plötzlich seien alle gerannt. "Ich fühle mich nicht sicher", sagte ein anderer Schüler. "Und ich bin traurig."
Der Alarm war um 14 Uhr eingegangen. Medien berichteten von mehreren Rettungswagen und einem Polizeihubschrauber am Einsatzort. Die Polizei durchsuchte das Gebäude, befragte Zeugen und führte eine technische Untersuchung durch.
"Wir werden auch prüfen, ob es möglicherweise Kameraaufnahmen gibt, die für die Ermittlungen hilfreich sein könnten", sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur TT.
Die Schülerinnen und Schüler, die sich nach der Tat noch in der Schule befanden, durften das Gebäude laut Medienberichten stundenlang nicht verlassen. Besorgte Eltern warteten auf dem Schulhof.
"Schreckliche Nachrichten": Reaktionen auf den Angriff
Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson schrieb in einer SMS an den Fernsehsender SVT, man wisse noch nichts zu den Hintergründen, "aber wir wissen, dass die Polizei sehr intensiv arbeitet".
Justizminister Gunnar Strömmer sagte dem schwedischen Fernsehen: "Die Regierung steht in engem Kontakt mit der Polizei und verfolgt die Entwicklungen laufend."
Auch die Chefin der schwedischen Sozialdemokraten, Magdalena Andersson, kommentierte den Vorfall. Auf der Plattform X schrieb sie: "Schreckliche Nachrichten aus Fagersta. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und allen, die davon berührt sind." Ganz Schweden stehe in dieser schweren Stunde an der Seite von Fagersta.
Der schwedische König Carl XVI. Gustaf drückte ebenfalls sein Mitgefühl aus. "Mit Bestürzung und Trauer haben wir die Nachricht aufgenommen, dass Schweden erneut von einem Angriff an einer Schule getroffen wurde", hieß es in einer Mitteilung des Königshauses. Im Februar 2025 waren bei einem Amoklauf an einer Schule im schwedischen Örebro elf Menschen gestorben. "Ich möchte auch mein Verständnis für die Unruhe zum Ausdruck bringen, die das bei Schülern, Schulmitarbeitern, Eltern in Fagersta und in unserer ganzen Gesellschaft auslöst."
Bei der Schule handelt es sich den Angaben zufolge um eine weiterführende Schule in der Kommune Fagersta mit etwa 500 Schülerinnen und Schülern.
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Polizei führt weitere Ermittlungen zu TikTok-Account durch
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An der Brinellskolan in Fagersta, Schweden, tötete ein 18-jähriger ehemaliger Schüler eine 17-Jährige mit einem Schwert und verletzte drei weitere Personen. Die Tat löst landesweite Bestürzung aus und überschattet den laufenden Wahlkampf.

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