Senator Tillis unterstützt Warsh nach Einstellung der Powell-Ermittlungen
Republikanischer Senator macht Zustimmung von Beendigung der strafrechtlichen Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell abhängig
Quick Look
- Senator Thom Tillis hat angekündigt, Kevin Warsh als Trumps Fed-Kandidaten zu unterstützen, nachdem die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Jerome Powell eingestellt wurden.
- Tillis hatte die Einstellung der Ermittlungen zur Bedingung für seine Zustimmung gemacht.
- Die US-Justiz hatte die Untersuchungen wegen angeblich überhöhter Kosten bei der Fed-Zentrale am Freitag beendet.
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Why It Matters
Trump hat den amtierenden Fed-Chef Powell seit Jahren kritisiert und ihn unter anderem als »Schwachkopf« und »Verlierer« bezeichnet. Die strafrechtlichen Ermittlungen betrafen angeblich stark überhöhte Kosten bei der Renovierung der Federal-Reserve-Zentrale in Washington, die auf rund 2,5 Milliarden Dollar geschätzt werden.
Im Ringen um den von US-Präsident Donald Trump nominierten Kandidaten für die Leitung der US-Notenbank (Fed), Kevin Warsh, hat der womöglich entscheidende Senator seinen Widerstand aufgegeben. Der Republikaner Thom Tillis erklärte am Sonntag, er werde Warsh unterstützen. Zur Begründung verwies er darauf, dass seine Forderung nach Einstellung der Ermittlungen gegen den derzeitigen Fed-Chef Jerome Powell erfüllt sei. »Die strafrechtlichen Ermittlungen der US-Staatsanwaltschaft gegen den Vorsitzenden Powell stellten eine ernsthafte Bedrohung für die Unabhängigkeit der Fed dar und mussten beendet werden, bevor ich die Bestätigung von Kevin Warsh unterstützen konnte«, erklärte Tillis in Onlinediensten. Da die Ermittlungen nun eingestellt seien, werde er den »hervorragenden Kandidaten« Warsh unterstützen. Tillis' Stimme ist im Prozedere im Senat zur Ernennung des Powell-Nachfolgers ausschlaggebend. Ohne sein Ja kann Trumps Wunschkandidat Warsh in der Kongresskammer nicht bestätigt werden. Die US-Justiz hatte am Freitag ihre strafrechtlichen Ermittlungen gegen den jetzigen Notenbankchef Powell eingestellt, dessen Amtszeit regulär am 15. Mai endet. Trump hatte den 73-Jährigen immer wieder hart attackiert und unter anderem als »Schwachkopf« und »Verlierer« beschimpft. Grund war, dass der Fed-Chef nach Ansicht Trumps bei Leitzinssenkungen zu zögerlich war. Die Ermittlungen waren zuvor mutmaßlich auf Initiative Trumps eingeleitet worden und betrafen angeblich stark überhöhte Kosten bei der Renovierung der Federal-Reserve-Zentrale in Washington. Die Ausgaben für das Bauprojekt werden inzwischen auf rund 2,5 Milliarden Dollar geschätzt und hatten starke Kritik ausgelöst. Das Verfahren wurde nun eingestellt; stattdessen soll eine interne Aufsichtsbehörde die Renovierung überprüfen.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Senator Tillis' Unterstützung könnte weitere Republikaner zur Zustimmung für Warsh bewegen
Likely · Within weeks
Einstellung der Ermittlungen wird von Kritikern als politische Einflussnahme auf die Fed gewertet werden
Very likely · Within days
Open Questions
- Wird der Senat Warshs Nominierung bestätigen?
- Welche geldpolitische Richtung wird Warsh einschlagen?
- Wird die interne Aufsichtsbehörde tatsächlich die Renovierung überprüfen?






