Spaniens Jobwunder: Migranten als treibende Kraft
Quick Look
- Spanien erlebt ein Jobwunder mit 2,8 Millionen neuen Stellen seit 2020.
- Fast 70% dieser Jobs werden von Migranten besetzt, was den Arbeitsmarkt nachhaltig verändert.
- Die Beschäftigtenzahl erreichte einen historischen Höchststand.
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Why It Matters
Spanien verzeichnet ein starkes Jobwachstum, das maßgeblich durch die Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt vorangetrieben wird. Dies führt zu einem historischen Höchststand der Beschäftigtenzahlen.
Um Spaniens Jobwunder und den treibenden Motor dahinter in Augenschein zu nehmen, reicht ein Spaziergang durch Barcelona oder Madrid.
Der Wirt der neu eröffneten Bar im Madrider Viertel Chamberí kommt aus Argentinien, das Personal aus Kolumbien und Honduras. Die IT-Spezialistin im Callcenter wurde in Bangladesch geboren. Und die Frau, die in der Zahnarztpraxis in Nou Barris in Barcelona die Geschäfte führt, stammt aus Venezuela und hat inzwischen die doppelte Staatsbürgerschaft.
Die drei Biografien stehen exemplarisch für den Wandel auf Spaniens Arbeitsmarkt. Seit 2020 sind in Spanien 2,8 Millionen neue Jobs entstanden. Fast 70 Prozent davon werden laut dem spanischen Thinktank Funcas von Migrantinnen und Migranten besetzt. Die Zahl der Beschäftigten stieg nach Angaben des spanischen Statistikamts seit 2016 von 17,8 auf 22,2 Millionen – ein historischer Höchststand.
Open Questions
- Welche spezifischen Sektoren profitieren am stärksten von der Zuwanderung?
- Welche Herausforderungen ergeben sich aus dieser Entwicklung für den spanischen Sozialstaat?
- Wie wird sich die demografische Zusammensetzung der Erwerbstätigen weiter verändern?



