Stihl spürt weltweite Konjunkturflaute und will Umsatzniveau 2026 halten
Quick Look
- Der Motorsägenhersteller Stihl verzeichnet eine weltweite Konjunkturflaute und peilt für 2026 ein gehaltenes Umsatzniveau an.
- Trotz eines leichten Umsatzwachstums im Vorjahr und dem Ausbau von Produktionskapazitäten, insbesondere für Akku-Geräte, ist das Unternehmen angesichts geopolitischer Unsicherheiten vorsichtig.
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Why It Matters
Der Motorsägen- und Gartengerätehersteller Stihl spürt die weltweite Konjunkturflaute. Das Unternehmen strebt an, das Umsatzniveau von 2026 zu halten. Das erste Quartal des Jahres begann verhalten, und das Unternehmen verzeichnet eine deutliche Zurückhaltung bei den Kunden.
Der Motorsägen- und Gartengerätehersteller Stihl bekommt die weltweite Konjunkturflaute zu spüren. Ziel sei es, das Umsatzniveau 2026 zu halten, sagte Vorstandschef Michael Traub in Waiblingen bei Stuttgart. Das erste Quartal sei verhalten gestartet. Das Unternehmen spüre eine deutliche Zurückhaltung.
Der Umsatz legte im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent auf 5,48 Milliarden Euro zu. Damit wurde nahezu der coronabedingte Umsatzrekord von 5,5 Milliarden Euro aus dem Jahr 2022 erreicht. Das Ergebnis sei 2025 zufriedenstellend gewesen. Konkrete Angaben zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionell nicht. Traub sagte weiter, vor dem Hintergrund anhaltender handels- und geopolitischer Unsicherheiten sowie der daraus resultierenden Zurückhaltung bei den Kunden sei das Umsatzziel für das laufende Jahr aber eine Herausforderung.
Kein weiterer Personalabbau geplant
Obwohl Stihl 2025 unter anderem in Deutschland Arbeitsplätze abgebaut hatte, plant das Unternehmen vorerst keine weiteren Stellenstreichungen. Mehr als 5.800 Menschen arbeiteten Ende 2025 am deutschen Stammhaus, im Vorjahreszeitraum waren es noch etwas mehr als 6.000 Männer und Frauen. Zum deutschen Stammwerk gehören mehrere Werke in der Region Stuttgart, aber auch im Landkreis Konstanz und in Weinsheim in Rheinland-Pfalz. Grund für den Abbau in Deutschland sei ein Personalaufbau in China gewesen. Insgesamt hatte Stihl Ende vergangenen Jahres weltweit 20.246 Beschäftigte und damit 2,6 Prozent mehr als Ende 2024. Ein Grund hierfür sei unter anderem das neue Werk in Rumänien, das Ende 2025 in Betrieb genommen wurde.
Akkugetriebene Geräte immer beliebter
In Rumänien sei das erste Werk entstanden, in dem ausschließlich Akkupacks und Akkugeräte produziert werden. Laut Vorstandschef Michael Traub ist es das Ziel des Unternehmens, dass bis 2035 vier von fünf von Stihl verkaufte Geräte akkubetrieben sind. Denn die Beliebtheit von Akku-Geräten nimmt weiter zu. Ende 2025 machten sie 27 Prozent des weltweiten Absatzes von Stihl aus, nach 25 Prozent im Vorjahreszeitraum.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Stihl will aim to maintain its revenue level in 2026.
Very likely
Four out of five Stihl devices sold will be battery-powered by 2035.
Likely
Open Questions
- What specific geopolitical uncertainties are affecting Stihl?
- What was the exact profit figure for 2025, even if not disclosed?
- What is the projected timeline for the increased adoption of battery-powered devices beyond 2035?
- What are the specific details of the workforce expansion in China that led to layoffs in Germany?


