Suche nach Vermissten in Görlitz nach Haus-Einsturz schwierig
Quick Look
- Nach dem Einsturz eines Wohnhauses in Görlitz am Montag laufen die Bergungsarbeiten.
- Drei Personen werden vermisst, darunter zwei Touristinnen aus Rumänien.
- Die Explosionsgefahr ist gesunken, die Suche gestaltet sich jedoch schwierig.
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Why It Matters
Ein Wohnhaus in Görlitz ist am Montagabend eingestürzt, möglicherweise aufgrund einer Gasexplosion. Seitdem werden drei Personen vermisst: zwei junge Touristinnen aus Rumänien und ein Mann mit deutscher und bulgarischer Staatsbürgerschaft. Die Stadtverwaltung unterstützt die Angehörigen.
Es gibt noch immer keine Lebenszeichen von Vermissten.
Nach Angaben des Vermieters war das Haus vor dem Einsturz in tadellosem Zustand.
Die Suche nach den Vermissten in dem eingestürzten Wohnhaus in Görlitz gestaltet sich schwierig. Die Arbeiten müssen immer mal wieder kurzzeitig unterbrochen werden, so Anja Weigel, Leiterin der Feuerwehr Görlitz. Über Messsonden werden Gebäudereste und Nachbargebäude überwacht. Sollten sich diese bewegen, müssen Einsatzkräfte das Areal verlassen, bis einsturzgefährdete Bereiche gesichert sind.
Weiter keine Lebenszeichen von Vermissten
Nach dem Einsturz eines Gründerzeithauses in Görlitz am Montag haben die Einsatzkräfte ihre Suche nach drei Vermissten am Mittwochmorgen fortgesetzt. Unter den Trümmern gibt es bislang keine Lebenszeichen. Wie die Polizei mitteilte, war es in der Nacht zum Mittwoch gelungen, die Gasleitung abzustellen. Das Restgas in den Leitungen wurde abgefackelt. Die Bergungsarbeiten waren für mehrere Stunden eingestellt.
Bildrechte: THW/ Thomas Hopperdietzel
Stadtverwaltung hilft Angehörigen - OB unterstützt bei Sprachbarrieren
Die Stadtverwaltung kümmert sich um die Angehörigen der beiden jungen Frauen aus Rumänien, die unter den Trümmern vermutet werden. Oberbürgermeister Octavian Ursu (CDU), selbst gebürtige Rumäne, versucht nach eigenen Angaben, Trost zu spenden und die Bergungsarbeiten zu erläutern. Da die Angehörigen vor Ort bleiben wollen, hat die Stadt für sie ein Zelt aufgebaut.
Polizei: Explosionsgefahr gesunken
Nun ist den Angaben zufolge die Explosionsgefahr gesunken. Ein Nachbarhaus musste abgestützt werden, damit Rettungskräfte bei den Bergungsarbeiten in den Trümmern nicht gefährdet werden.
Neben Feuerwehr und Rettungskräften ist auch das Technische Hilfswerk im Einsatz. Das Haus in Görlitz war am Montagabend eingestürzt. Grund war möglicherweise eine Gasexplosion. Seither werden drei Personen vermisst - zwei junge Touristinnen aus Rumänien und ein Mann mit deutscher und bulgarischer Staatsbürgerschaft, der beruflich in Görlitz weilte. In dem Mehrfamilienhaus waren unter anderem Ferienwohnungen untergebracht.
Bildrechte: MDR/Martin Kliemank
Vermieter: Haus war vor Einsturz in tadellosem Zustand
Das eingestürzte Haus in Görlitz war laut Eigentümer vor dem Unglück in tadellosem Zustand. Wie die kommunale Wohnungsgesellschaft mitgeteilt hat, wurden erst im September vergangenen Jahres die Heizung und die Warmwasserbereitung gewartet. In den Wohnungen selbst habe es weder Gasherde noch Gasthermen gegeben.
Open Questions
- Was genau war die Ursache des Einsturzes?
- Werden die Vermissten gefunden?
- Wie lange werden die Bergungsarbeiten andauern?
- Welche Maßnahmen werden ergriffen, um zukünftige Vorfälle zu verhindern?
