Tanztriennale Hamburg startet mit großer Parade
Quick Look
- Die Tanztriennale Hamburg begann mit einer Parade durch die Stadt, an der zahlreiche Tanzgruppen und Besucher teilnahmen.
- Die Triennale läuft bis zum 21.
- Juni mit über drei Dutzend Veranstaltungen.
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Why It Matters
Die Tanztriennale Hamburg ist ein Festival, das Tanzkunst in verschiedenen Formen präsentiert. Die diesjährige Ausgabe begann mit einer großen Parade, die die Stadt zur Bühne machte.
Die Veranstaltung begann auf dem Museumshof, wo sich die Tänzerinnen und Tänzer höchst unterschiedlicher Tanzgemeinden, Freunde, Verwandte und Hunderte Besucher vor „Trude“ versammelten.
Parade der Tanzschulen, tanzenden Vereine und Initiativen
Die künstlerischen Leiterinnen Gwen Hsin-Yi Chang und Monica Gilette eröffneten die Triennale und zugleich die Parade, die sich unmittelbar darauf in Bewegung setzte und die Stadt zur Bühne machte. Community-Tänze, Tanzschulen, Vereine oder Initiativen wie Die Antwort, die Contemporary Dance School Hamburg, die Erika Klütz Schule, die Lola Rogge Schule und die Initiative Step by Step waren nur einige der Gruppen, die zu ihrer jeweiligen Musik, in rollenden Boxen mitgeführt, einstudierte Choreografien aufführten. Da es gar nicht so leicht ist, beim Voranschreiten zu tanzen, hielten die Gruppen immer mal wieder inne und zeigten ihre Künste in kurzen Tanzereignissen.
Eine einzige Gruppe verzichtete auf Tanzmusik aus der Konserve und begleitete sich selbst auf Blasinstrumenten und Schlagwerk, während sie dazu beschwingt durch den Stadtteil tanzte: Die Tinnitussis, die sich selbst völlig zu Recht „irgendwo zwischen Balkan-Brass und Party-Pop“ verorten. Die gute Laune der Musikanten war ansteckend und bewog die Umstehenden sowie ihnen auf der Parade folgenden Zuschauer, gleichfalls den einen oder anderen Tanzschritt zu wagen. Der nächste Auftritt der Band findet am 21. Juni im Institut français in Eimsbüttel beim weltweiten Musikfest „Fête de la Musique“ statt. Die City Parade endete im Stadtpark mit einer Mitmach-Choreografie von Patricia Carolin Mai und ihrer Mai: Company.
Mehr als drei Dutzend weitere Tanzevents
Die Tanztriennale wird bis zum 21. Juni auf vielen Bühnen der Stadt fortgesetzt, zeigt mehr als drei Dutzend Arbeiten regionaler, nationaler und internationaler Tanzkünstler, darunter viele Tanzperformances und weitere Outdoor-Veranstaltungen, die wie der Auftakt von halbwegs trockenem Wetter profitieren würden. Wobei die Aussichten gut sind: Die Temperaturen sollen in den kommenden Tagen steigen. Zu den Höhepunkten des Programms der kommenden Tage zählt „Polipolis“ von Regina Rosse, das am Dienstag, dem 16. Juni um 10 Uhr und um 17 Uhr in der Mönckebergstraße stattfinden wird. Das wichtige französische Ballett de Loraine zeigt am 17. und 18. Juni drei Stücke von Jan Martens, Twyla Tharp sowie Marco da Silva Ferreira in der Halle K6 auf Kampnagel.
Auch bei der „Demokratietafel“ am Samstag, dem 20. Juni von 12 bis 17 Uhr auf dem Rathausmarkt ist die Triennale vertreten und wenige Stunden später wird die Uraufführung des Balletts „Wunderland“ von Alexei Ratmansky mit dem Hamburg Ballett an der Staatsoper ein wichtiger Baustein des Tanzevents sein. Zum Abschluss der Tanztriennale wird am Sonntag, dem 21. Juni unter anderem mehrfach die Performance „Seeking Unicorns“ von der italienischen Choreografin und Tänzerin Chiara Bersani gezeigt, die für nichttheatrale Räume entwickelt wurde und jedes Mal anders verläuft.
Das volle Programm unter: tanztriennale.de

