Tausende bei Gebetsveranstaltung in Washington – Kritik an Staatsnähe
Quick Look
- Tausende kamen zur Gebetsveranstaltung "Jesus mach Amerika wieder gottesfürchtig" auf der National Mall in Washington.
- Die US-Regierung lobte das Event, doch Kritiker bemängeln die Vermischung von Kirche und Staat und die Finanzierung mit öffentlichen Geldern.
AI-generated summary
Why It Matters
Tausende sind im Herzen der US-Hauptstadt Washington für eine ganztägige Gebetsveranstaltung im Rahmen des 250. Geburtstags der USA zusammengekommen. Die Veranstaltung wurde vom Weißen Haus als "beeindruckender Tag des Gebets, des Lobpreises und des Patriotismus" beworben. Kritiker werfen der US-Regierung vor, die Grenze zwischen Kirche und Staat zu verwischen.
US-Flaggen, Trump-Fans, Betende, die niederknien: Auf der National Mall kommen Tausende zu einer Gebetsveranstaltung zusammen. Die US-Regierung preist das Treffen. Doch es gibt auch Kritik. 17.05.2026 - 23:33 Uhr Quelle: dpa Artikel anhören
„Jesus mach Amerika wieder gottesfürchtig“, steht auf einem Banner bei der Gebetsveranstaltung. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Washington. Tausende sind im Herzen der US-Hauptstadt Washington für eine ganztägige Gebetsveranstaltung im Rahmen des 250. Geburtstags der USA zusammengekommen. Vielfach in den Farben der amerikanischen Flagge gekleidet versammelten sie sich auf der National Mall zu einem Event, dass das Weiße Haus auf der Plattform X als „beeindruckenden Tag des Gebets, des Lobpreises und des Patriotismus“ promotete.
Bei den meisten Rednern handelt es sich US-Medien zufolge um politisch konservative, evangelikale Protestanten. Auch Vertreter der US-Regierung, darunter Präsident Donald Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth, und andere prominente Republikaner wie der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, wandten sich persönlich oder mit virtuellen Botschaften an die Menschenmenge. Trump-Anhänger waren dort etwa durch Kappen seiner MAGA-Bewegung (Make America Great Again) zu erkennen.
Kritiker werfen der US-Regierung vor, nicht nur mit der Unterstützung von Events wie diesem ein Bild der USA als christliche Nation zu forcieren und die Grenze zwischen Kirche und Staat zunehmend zu verwischen.
Anlässlich der Veranstaltung sagte der Historiker der Princeton University, Kevin Kruse, der „Washington Post“: „Es ist ein Unterschied, ob man sagt, Amerika ist eine Nation mit vielen Christen, oder ob man sagt, Amerika ist eine Nation, die dem Christentum gewidmet und durch dieses definiert ist“. Der Zeitung zufolge wurde das Gebetsevent mit Millionen an öffentlichen Geldern finanziert.
Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen Bestimmen Sie das Handelsblatt bei Google als Ihre wichtige Nachrichtenquelle.
Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige
remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Anzeige
ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
Anzeige
FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg
Anzeige
Presseportal Direkt hier lesen!
Anzeige
STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Anzeige
Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt
Open Questions
- What specific public funds were used to finance the event?
- What is the exact nature of the "blurring" between church and state alleged by critics?
- What was the precise attendance number?
- What were the specific messages conveyed by the government representatives?



