Thomas Müller scheitert an eigener Analyse – Hummels kontert
Quick Look
- Thomas Müller und Mats Hummels diskutieren über die Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft.
- Müller versucht, eine klare Aussage zur Rolle von Deniz Undav zu treffen, scheitert aber an seiner eigenen Analyse und muss Selbstkritik üben.
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Why It Matters
Thomas Müller und Mats Hummels diskutieren als Experten bei MagentaTV über die Aufstellung der deutschen Nationalmannschaft. Im Fokus steht die Leistung von Deniz Undav.
Thomas Müller war die Analyse seines Expertenkollegen Mats Hummels offenbar nicht scharf genug. „Willst du von mir mehr Ausrufezeichen haben?“, fragte der Weltmeister von 2014 Moderatorin Laura Wontorra bei MagentaTV. Es ging gerade um die Rolle von Deniz Undav, der die deutsche Nationalmannschaft zum 2:1-Erfolg gegen die Elfenbeinküste geschossen hatte – und die Frage, ob er sich mit seinen drei Turniertoren nicht langsam einen Platz in der Startelf verdient habe. Undav kam im zweiten WM-Spiel erneut als Joker.
Hummels analysierte, dass er „keinen Favoriten habe, den ich rausnehmen würde, sollte ich Deniz Undav starten lassen wollen“. Der ehemalige Innenverteidiger nannte noch Kai Havertz als möglichen Spieler, der auf die Bank weichen könnte. „Aber ich glaube, wir haben unsere Liebe für Kai fußballerisch auch schon kundgetan“, schränkte er ein. Das war Müller zu viel Wischiwaschi. Er wollte jetzt ein verbales Ausrufezeichen in der Personalie Undav setzen – und scheiterte kläglich.
Wen er denn rausnehmen würde, wurde Müller von Wontorra gefragt. „Ich würde erstmal die Trainingswoche beobachten“, antwortete der 36-Jährige. Direkt wurde es laut am Tisch. „Wo ist denn da ein Ausrufezeichen?“, wollte Hummels wissen.
Müller deutet einen Wechselwunsch an, doch dann …
Müller führte weiter aus: „Ich würde die Trainingswoche beobachten, dann würde ich mich mit Deniz Undav auch nochmal austauschen und wenn ich ihn wirklich starten lassen will, ist es immer eine Option, Jamal (Musiala, d. Red.) ab der 60. Minute diese Freiräume zu geben.“ Es klang so, als würde sich Müller für das Spiel gegen Ecuador (Donnerstag, 22 Uhr, ZDF/MagentaTV und im WELT-Liveticker) einen Wechsel wünschen: Undav rein, Musiala auf die Bank.
Dann bog der Experte aber nochmal ab. „Ich finde, Jamal ist heute offensiv nicht so zur Geltung gekommen, war aber in der ersten Halbzeit aus meiner Sicht der beste Offensivspieler. Deswegen würde ich Undav vielleicht gar nicht bringen“, sagte Müller. Gelächter am Tisch. Müller hatte seine eigene Analyse mit zwei Sätzen wieder einkassiert. Das musste auch der ehemalige Star des FC Bayern anerkennen. „Ja, da waren wenige Ausrufezeichen dabei. Das war schwach. Ich gebe zu, das war einfach nur schwach, halbgar“, übte sich Müller in Selbstkritik.
Open Questions
- Wird Undav gegen Ecuador starten?
- Wie wird sich Musiala entwickeln?






