Thüringen entwickelt eigene Rohstoffstrategie
Quick Look
- Thüringen plant eine eigene Rohstoffstrategie zur Stärkung der Versorgungssicherheit, Wirtschaftskraft und des Umweltschutzes.
- Die Strategie, die bis 2027 erarbeitet werden soll, zielt auf Wettbewerbsfähigkeit, Recycling und neue Materialien ab.
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Why It Matters
Thüringen will eine eigene Rohstoffstrategie entwickeln, um auf internationale Krisen zu reagieren und die Versorgungssicherheit sowie die Wirtschaftskraft zu stärken.
Thüringen will eine eigene Rohstoff-Strategie auf die Beine stellen - auch als Reaktion auf internationale Krisen. Es gehe um Versorgungssicherheit, Wirtschaftskraft und Umweltschutz, erklärte Umweltminister Tilo Kummer (BSW). Die Strategie, die zusammen mit Vertretern aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Umweltschutz erarbeitet werde, solle 2027 für das Land vorliegen.
Ziel sei, die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft zu stärken und dabei ökologische und soziale Standards zu wahren. «Wir brauchen Lösungen, die wirtschaftlich tragfähig und zugleich sozial sowie ökologisch verantwortbar sind», sagte Kummer. Es gehe nicht nur um Rohstoffabbau und eine geringere Importabhängigkeit, sondern auch um Recycling und Ersatz, wie etwa beim Gips. Dabei spiele die Kreislaufwirtschaft ebenso eine Rolle wie die Entwicklung neuer Materialien.
Thüringen gilt als relativ reich an mineralischen Rohstoffen, insbesondere an Steinen und Erden, Salzen und Industriemineralien. Abgebaut werden in größerem Stil vor allem Kies, Kali- und Steinsalz und Gips.
Open Questions
- Welche spezifischen neuen Materialien sollen entwickelt werden?
- Wie wird die Finanzierung der Strategie sichergestellt?


